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23.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Mehr als 85.000 Warnstreikende erhöhen den Druck

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen unvermindert weiter: Bis zum frühen Nachmittag legen über 85.000 Beschäftigte aus mehr als 400 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit rund 730.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Warnstreikaktionen geplant.

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

Roman Zitzelsberger: "Warnstreiks sprechen klare Sprache"

Im Südwesten beteiligen sich bis zum Mittag rund 30.000 Warnstreikende an Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Damit haben seit Beginn der Warnstreiks in Baden-Württemberg insgesamt mehr als 210.000 Beschäftigte aus rund 550 Betrieben befristet die Arbeit niedergelegt - so die Bilanz. Für IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger sprechen die Warnstreiks "eine klare Sprache". "Die Beschäftigten wollen jetzt angemessen an der hervorragenden wirtschaftlichen Situation beteiligt werden und ihre Arbeitszeit bei Bedarf absenken und an persönliche Belange anpassen können. Wenn die Arbeitgeber morgen am Verhandlungstisch die Chance nicht nutzen, einen großen Schritt nach vorne zu kommen, ist eine weitere Eskalation nicht zu verhindern."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Über 2.000 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

In Berlin, Brandenburg und Sachsen beteiligen sich 2.150 Metallerinnen und Metaller aus sieben Betrieben an den Warnstreiks, allein 2.000 in Sachsen. Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter: "Die Arbeitgeber müssen ihre Verweigerung aufgeben und jetzt ein ernstzunehmendes Angebot unterbreiten. Alles andere wird zu einer deutlichen Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen führen."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

Jürgen Wechsler: "Es brodelt in den Betrieben"

In Bayern ziehen bis zum frühen Nachmittag insgesamt 13.460 Beschäftigte aus 60 Betrieben vor die Werkstore. Allein in Augsburg beteiligen sich 5.000 Warnstreikende aus 24 Betrieben an einer zentralen Kundgebung. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks in Bayern über 160.000 Metallerinnen und Metaller an Arbeitsniederlegungen beteiligt. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Es brodelt in den Betrieben. Die Begeisterung für unsere Forderungen und der Ärger über die Blockade der Arbeitgeber sind enorm."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Niedersachsen

Mehr als 400 Warnstreikende in Lehrte und Rinteln

In Niedersachsen lassen mehr als 400 Metallerinnen und Metaller die Arbeit ruhen. In Lehrte ziehen Beschäftigte von Miele vor das Werkstor und veranstalten dort eine Kundgebung. In Rinteln beteiligen sich Beschäftigten von Hubert Stüken und Knippschild an den Warnstreiks.

23.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Mitte

Über 10.000 Metallerinnen und Metaller auf der Straße

Bis zum Mittag demonstrieren über 10.000 Warnstreikende im IG Metall-Bezirk Mitte. Allein in Wörth versammeln sich 3.500 Metallerinnen und Metaller in der Festhalle, wo Jörg Hofmann, Erster Vorsitzende der IG Metall, Hauptredner ist. In Kassel spricht die Zweite Vorsitzende Christiane Benner vor über 3.000 Beschäftigten. "Die Arbeitgeber hatten genug Zeit, die Verhandlungen konstruktiver anzugehen, dieses Zeitfenster schließt sich nun. Je nach Entscheidung des Vorstandes werden wir uns ab sofort sehr konkret auf die Durchführung von 24-Stunden-Warnstreiks in einer ganzen Reihe von Betrieben oder auch auf die Durchführung einer Urabstimmung und einen unbefristeten Streik vorbereiten", sagt Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer des Bezirks Mitte, vor rund 1.200 Warnstreikenden in Koblenz.

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

IG Metall NRW knackt 100.000er Warnstreik-Marke

In Nordrhein-Westfalen folgen 26.930 Metallerinnen und Metaller aus 163 Betrieben dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Damit haben seit Ende der Friedenspflicht insgesamt 117.648 Beschäftigte aus 815 NRW-Betrieben zeitlich befristet die Arbeit niedergelegt. Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter von NRW und Verhandlungsführer: "Eine so große Beteiligung gab es hier in NRW seit Jahren nicht. Mich freut auch, dass wir in den ersten drei Januarwochen alleine in NRW rund 1.500 Neumitglieder gewonnen haben. Das sind fast dreimal so viele, wie sonst in diesem Zeitraum. Beides zeigt, dass die Menschen in der Metall- und Elektrobranche hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Und es zeigt, dass sie auch ein gutes Ergebnis erwarten."

22.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Zu Wochenbeginn 20.000 Beschäftigte im Warnstreik

Zu Wochenbeginn setzt die IG Metall die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. Bis zum Nachmittag beteiligen sich rund 20.000 Beschäftigte aus knapp 120 Betrieben an kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit bereits 626.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Auch im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Arbeitgeber sollen über Arbeitszeit Ost

In Brandenburg beteiligen sich 250 Beschäftigte aus zwei Betrieben an einem Warnstreik; in Sachsen gehen 580 Beschäftigte aus vier Betrieben auf die Straße. Damit haben sich bisher an den zwölf Warnstreiktagen im Bezirk insgesamt 34.150 Beschäftigte aus 169 Betrieben an den Aktionen beteiligt. Heute um 19 Uhr findet noch ein Warnstreik der Beschäftigten des Betriebes GKN Driveline Deutschland in Sachsen statt.

Unterdessen fordern Konzern- und Gesamtbetriebsräte der Automobilindustrie sowie von Siemens und Bombardier: Die Arbeitgeber sollen 2018 über die Angleichung der Arbeitszeit für die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie verhandeln.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

3.735 Beschäftigte aus 18 Betrieben machen Druck

Im Bezirk Bayern legen bis zum Mittag 3.735 Beschäftigte aus 18 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Insgesamt sind Beschäftigte aus 20 Betrieben zum Warnstreik aufgerufen. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks in Bayern am 8. Januar insgesamt 145.111 Beschäftigte an Aktionen beteiligt. Bezirksleiter Jürgen Wechsler warnt die Arbeitgeber vor einer weiteren Blockade der Verhandlungen und somit einer Eskalation: "Die Arbeitgeber haben noch nicht verstanden, was es bedeuten würde, wenn die IG Metall die Auseinandersetzung ausdehnt."

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Den Druck noch einmal erhöhen

Auch im Bezirk Mitte gehen Beschäftigte zu Warnstreiks auf die Straßen. Die Schwerpunkte liegen in Frankenthal sowie in Germersheim. Mit dem vergangenen Wochenende haben sich im Bezirk mehr als 105.000 Kolleginnen und Kollegen an 478 Warnstreiks und Kundgebungen beteiligt. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer: "Die Arbeitgeber haben in der vergangenen Woche die Chance zu ernsthaften und konstruktiven Verhandlungen nicht ergriffen, daher werden wir den Druck noch einmal steigern. Das Zeitfenster schließt sich langsam, Ende dieser Woche werden wir über das weitere Vorgehen der IG Metall neu entscheiden".

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

6.800 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Nordrhein-Westfalen beteiligen sich 6.800 Beschäftigte aus 42 Betrieben an Warnstreiks. In Solingen und Remscheid legen 4.000 Beschäftigte aus 19 Betrieben die Arbeit nieder. Davon beteiligen sich 800 Beschäftigte an einer Kundgebung auf dem Graf-Wilhelm-Platz in Solingen. Bei der Deutz AG in Köln nehmen 1.250 Kolleginnen und Kollegen an einer zentralen Warnstreikkundgebung teil. In Wuppertal kommen 1.000 Beschäftigte zu einer Warnstreikkundgebung zusammen. Auch in Marienheide, Wipperfürth und Witten gehen Beschäftigte auf die Straßen.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Warnstreikwelle nimmt weiter Fahrt auf

Zwei Tage vor der vierten Verhandlung in Baden-Württemberg steigt der Druck durch Warnstreiks nochmal an. Bis 14 Uhr beteiligen sich rund 5000 Beschäftigte an Kundgebungen und Frühschlussaktionen - davon 3500 bei Porsche in Stuttgart und knapp 1200 bei Magirus-Iveco und weiteren Betrieben in Ulm.

22.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Verhandlungen in Osnabrück ohne Ergebnis vertagt

Die dritte Verhandlung für die rund 18.500 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wird ohne Ergebnis vertag. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Stephan Soldanski: "Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. So kommen wir nicht weiter! Die IG Metall wird nicht ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket aus der Tarifrunde gehen." Der Verhandlungstermin wurde von einer Kundgebung mit mehr als 2.500 Teilnehmern begleitet. Beschäftigte mehrerer Betriebe zogen in zwei Demonstrationszügen vor das Verhandlungslokal und machten dort lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam.

19.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

IG Metall mobilisiert knapp 600.000 Beschäftigte

Rund 55.000 Beschäftigte aus knapp 200 Betrieben treten heute allein bis 14 Uhr in den Warnstreik. Damit haben sich seit dem Beginn der Warnstreiks vor gut zwei Wochen bundesweit insgesamt rund 592.000 Metallerinnern und Metaller an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

19.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Harte Konfrontation - Verhandlung ohne Ergebnis vertagt

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg wird ohne Ergebnis vertagt und war von einer harten, konfrontativen Diskussion geprägt. Die Verhandlung wurde begleitet von einer Kundgebung mit mehr als 250 Beschäftigten aus Berlin und Brandenburg. Olivier Höbel, Verhandlungsführer der IG Metall und Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen: "Dass sich die Arbeitgeber auch in dieser Verhandlung verweigert haben, ist angesichts der starken Warnstreiks eine herbe Enttäuschung".

19.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Mitte

Kaum Bewegung der Arbeitgeber

Auch die Verhandlungen in Erfurt führen zu keinem Ergebnis. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer der IG Metall für Thüringen: "Nach wie vor setzen die Arbeitgeber unserer Forderung nach Rechtsansprüchen auf die zeitweise Verkürzung der Arbeitszeiten ihr Mantra einer Verlängerung der Arbeitszeit entgegen, Entgeltzuschüsse für Arbeitszeitreduzierung im Fall von Kindererziehung und Pflege bleibt für sie ein Tabu. Beim Entgelt haben sie sich auch nicht bewegt. Mit ihrer bisherigen Haltung gießen die Arbeitgeber Öl ins Feuer, sie unterschätzen die Stimmung in den Thüringer Betrieben. Die Zeit für eine Lösung wird jetzt knapp. Ende nächster Woche wird Bilanz gezogen, dann könnte es auch 24-Stunden-Warnstreiks geben. Die Arbeitgeber müssen sich jetzt bewegen."

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Bisher rund 84.000 Teilnehmer an Warnstreiks in NRW

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich in Nordrhein-Westfalen 83.668 Beschäftigte aus 610 Betrieben an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Heute legen in 23 Betrieben 3.200 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Schwerpunkt ist Ostwestfalen-Lippe, wo in Gütersloh und in Oelde insgesamt 1.200 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall folgen und in Minden 500 Kolleginnen und Kollegen an einer Kundgebung teilnehmen.

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Insgesamt 32.020 Metaller auf den Straßen

Mit dem heutigen Tag waren an elf Warnstreiktagen 32.020 Beschäftigte aus 160 Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen an Warnstreikaktionen beteiligt. Heute waren insgesamt 7.120 Beschäftigte in 21 Betrieben im Warnstreik. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Arbeitszeit-Mauer muss weg! Das ist die Botschaft unserer Warnstreiks. Familienfreundliche und verträgliche Arbeitszeiten für Schichtarbeiter müssen her. Wir erwarten endlich Bewegung von den Arbeitgebern! Wenn keine Bewegung in die Verhandlung kommt, wird es weiterhin kraftvolle Warnstreiks geben."

 

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Insgesamt 32.020 Metaller auf den Straßen

Mit dem heutigen Tag waren an elf Warnstreiktagen 32.020 Beschäftigte aus 160 Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen an Warnstreikaktionen beteiligt. Heute waren insgesamt 7.120 Beschäftigte in 21 Betrieben im Warnstreik. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Arbeitszeit-Mauer muss weg! Das ist die Botschaft unserer Warnstreiks. Familienfreundliche und verträgliche Arbeitszeiten für Schichtarbeiter müssen her. Wir erwarten endlich Bewegung von den Arbeitgebern! Wenn keine Bewegung in die Verhandlung kommt, wird es weiterhin kraftvolle Warnstreiks geben."

 

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Über 20.000 Warnstreikende

An einem der bislang intensivsten Warnstreiktage in Bayern legen bis zum Mittag bereits 20.100 Beschäftigte der zeitweise die Arbeit nieder. Allein in Nürnberg beteiligen sich bis jetzt 8.200 Metallerinnen und Metaller aus 25 Betrieben mit allen Schichten, unter anderen bei MAN Truck & Bus und den Nürnberger Siemens-Standorten. Die Spätschichten folgen noch, so dass bis zum Abend insgesamt deutlich über 10.000 Beschäftigte in Nürnberg die Arbeit niederlegen. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Ich bin jeden Tag draußen bei den Leuten und stelle fest: Der Ärger bei den Beschäftigten wächst spürbar. Sie brennen für ihre Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit und sind bereit, diese mit Macht durchzusetzen."

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

95.000 Warnstreikende - in Thüringen heute Verhandlung

Auch am letzten Tag der zweiten Warnstreikwoche und parallel zu den laufenden Tarifverhandlungen für das Tarifgebiet Thüringen beteiligen sich im Bezirk Mitte Belegschaften mehrerer Betriebe an Warnstreiks. Damit haben sich im Bezirk bisher insgesamt rund 95.000 Metallerinnen und Metaller an den Aktionen beteiligt. Infos zu den Verhandlungen folgen.

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Über 167.000 Teilnehmer

Am Ende der zweiten Warnstreik-Woche überschreitet die IG Metall Baden-Württemberg die Marke von 167.000 Warnstreikenden seit Ende der Friedenspflicht. An einer Großkundgebung in Neckarsulm nehmen 7400 Kolleginnen und Kollegen von Audi, Kolbenschmidt und KS Huayu AluTech teil, an Aktionen bei einem konzernweiten Aktionstag von Mahle beteiligen sich an gut einem Dutzend Standorte bis 14 Uhr rund 3000 Beschäftigte. 

19.01.2018 Ι Verhandlungsauftakt bei Volkswagen-Töchtern

Kein Angebot der Arbeitgeber

Die ersten Verhandlungen für die rund 11.500 Beschäftigten der Volkswagen Group Services GmbH, der SITECH Sitztechnik GmbH sowie der Kernbelegschaften der Autostadt GmbH, Wolfsburg AG, Volks-wagen Group Services GmbH sowie AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG endeten in dieser Woche ohne Ergebnis und wurden auf den 8. beziehungsweise 12. Februar vertagt.

18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Dritte Verhandlung bringt kein Ergebnis - Eskalation des Konfliktes droht

Die dritte Tarifverhandlung in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie wird ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin wurde der 31. Januar vereinbart. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. Die IG Metall geht aber nicht aus der Tarifrunde ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket, auch für den Entgeltzuschuss. Eine weitere Eskalation des Konfliktes mit 24-Stunden-Warnstreiks ist darum nicht mehr auszuschließen".

18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Keine Bewegung der Arbeitgeber in Sachsen

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen wird ohne Ergebnis vertagtOlivier Höbel, Verhandlungsführer und Bezirksleiter: "Dass sich die Arbeitgeber auch in dieser Verhandlung nicht bewegt haben, ist angesichts der starken Warnstreiks eine vollkommen unakzeptable Verweigerungshaltung. Jetzt tickt die Uhr in Richtung weitere Eskalation."

18.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Mitte

Kein Ergebnis in Saarbrücken - kaum Bewegung der Arbeitgeber

Auch die Verhandlungen in Saarbrücken bringen kein Ergebnis. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer der IG Metall für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, kritisiert das Verhalten der Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe: "Sie haben heute erkennen lassen, dass auch sie an einer baldigen Lösung interessiert sind. Nur haben sie den Weg dazu nicht beschritten."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

"Starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber"

Im Bezirk Mitte wird heute nicht nur verhandelt, sondern auch gehandelt: Bis zum Mittag nehmen rund 9.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks teil. Sie unterstützten damit die Verhandlungskommission die in Saarbrücken zum dritten Mal mit den Arbeitgebern zusammentrifft.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Dass sich trotz des miesen Wetters heute tausende Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland, aus Hessen und Rheinland-Pfalz versammelt haben, ist ein starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber. Es bleibt dabei: Einen Abschluss kann es nur als Paketlösung geben. Die besteht aus einer gerechten Entgeltsteigerung und neuen, selbstbestimmten Arbeitszeiten mit Entgeltzuschüssen". Weitere Infos zu den Verhandlungen folgen.

18.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

44.000 Metallerinnen und Metaller machen weiter Druck

Rund 44.000 Beschäftigte aus 184 Betrieben treten heute allein bis 14 Uhr in den Warnstreik. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit bundesweit insgesamt rund 525.000 Metallerinnern und Metaller an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

7.000 Beschäftigte machen für ihre Forderungen Druck

Im Bezirk Bayern gehen bis zum Mittag rund 7.000 Beschäftigte aus 32 Betrieben zu Warnstreiks auf die Straßen. Auch die Kundgebungen unter freiem Himmel finden trotz des Sturms wie geplant statt, nur wenige müssen aus Sicherheitsgründen nach drinnen verlegt werden. Bei Bosch in Ansbach kommen 1.150 Warnstreikende zusammen, bei Jungheinrich in Moosburg rund 900. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Metallerinnen und Metaller haut so schnell nichts um. Gegenwind kennen wir von den Arbeitgebern. Unsere Warnstreiks laufen unbeeindruckt weiter."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

2.000 Beschäftigte gehen zu Warnstreiks auf die Straße

Am Tag der 3. Verhandlung im Bezirk beteiligen sich trotz des Sturms und auch einiger wetterbedingter Absagen von Veranstaltungen insgesamt 2.240 Beschäftigte aus 27 Betrieben an den Warnstreiks und Aktionen. Weitere Infos zur Verhandlung folgen.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

9.000 Metaller legen die Arbeit nieder

An einem Warnstreik mit Kundgebung vor dem Untertürkheimer Tor des Stuttgarter Daimler-Werks beteiligen sich rund 4000 Beschäftigte. Zu ihnen spricht unter anderem IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger, der erneut an die Arbeitgeber appellierte, sich am 24. Januar "einen ganz großen Schritt nach vorne zu bewegen. Sonst wird die IG Metall bei der Eskalation nochmal eine deutliche Schippe drauflegen." Insgesamt beteiligen sich im Bezirk bis 14 Uhr zirca 9000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. In den Spät- und Nachtschichten der verschiedenen Daimler-Werksteile sind weitere Aktionen geplant.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreikwelle trotzt dem Sturm

Die zweite Warnstreikwelle rollt trotz des Sturms mit unverminderter Wucht durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Hannover findet eine große Kundgebung in der Swiss Life Hall statt. Insgesamt legen über 2.600 Beschäftigte aus 30 Betrieben vorübergehend ihre Arbeit nieder. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Auch heute haben sich wieder viele Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Das sollten die Arbeitgeber beherzigen und uns morgen, bei der Verhandlung in Magdeburg, endlich ein ordentliches Angebot vorlegen."

18.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Küste

"Arbeitgeber bewegen sich nur in Trippelschritten"

Bremen: Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie bringt keinen Durchbruch. Parallel zu den Verhandlungen gehen 9.200 Beschäftigte zu Warnstreiks auf die Straßen. Bezirksleiter Meinhard Geiken: "Die Arbeitgeber bewegen sich nur in Trippelschritten und nur mit viel Druck aus den Betrieben. Bei den Warnstreiks werden wir deshalb in der kommenden Woche nachlegen und am Mittwoch zu einem Küstenaktionstag mit zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen aufrufen."

17.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Über 30.000 Metaller setzen Warnstreiks fort

Bis zum Nachmittag nehmen rund 30.400 Beschäftigte aus knapp 140 Betrieben an Warnstreiks und Aktionen teil - die größte Kundgebung findet bei Opel in Rüsselsheim statt. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit bereits 468.000 Beschäftigte an den Aktionen der IG Metall beteiligt.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Über 8.000 Opelaner im Warnstreik

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum frühen Nachmittag über 8.200 Beschäftigte von Opel Automobile in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach an Warnstreiks. Eine eindrucksvolle Großkundgebung der Opelaner und Opelanerinnen findet in Rüsselsheim statt. Dort beteiligen sich über 6.600 Beschäftigte am Warnstreik, auf dem Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, als Hauptredner spricht: "Das ist ein starkes Signal für die Tarifrunde und an PSA nach Frankreich. Wir kämpfen gemeinsam für die Zukunft von Opel, für Arbeitszeiten, die zum Leben passen und für mehr Entgelt. Das Geld ist bei den Beschäftigten besser aufgehoben als bei den Großaktionären. 6 Prozent sind drin!"

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

8.500 Metaller im Ausstand

Die IG Metall in Bayern intensiviert ihre Warnstreiks weiter schrittweise. Bis 14.30 Uhr legen rund 8.500 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder. Insgesamt sind Beschäftigte in 30 Betrieben zu Warnstreiks aufgerufen. Allein bei MAN Truck & Bus in München treten 3.000 Beschäftigte in den Warnstreik, bei AIRBUS Helicopters in Donauwörth 1.000 sowie in Dillingen beim gemeinsamen Warnstreik von Bosch Hausgeräte und Röhm 600. Bei KSB im oberfränkischen Pegnitz legen 700 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Es brodelt in den Betrieben, das spüren wir bei den Warnstreiks jeden Tag. Der Ball liegt bei den Arbeitgebern, am Verhandlungstisch eine Lösung zu ermöglichen."

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde

Einen Tag vor der dritten Tarifverhandlung in Neuss setzt die IG Metall NRW ihre Warnstreiks fort. Rund 1.100 Beschäftigte aus 8 Betrieben beteiligen sich an Warnstreiks, Aktionen und Kundgebungen. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Sollte es morgen nicht zu einem Ergebnis kommen, werden wir unsere Warnstreiks in den kommenden Tagen noch einmal deutlich ausweiten". 

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Warnstreikwelle rollt weiter

Bereits bis 14 Uhr beteiligen sich rund 2000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. 300 Beschäftigte kommen bei Liebherr-Mischtechnik in Bad Schussenried zusammen, von der Frühschicht beim Sägenhersteller Stihl in Waiblingen nehmen 200 Beschäftigte an einer Kundgebung teil und bei Getrag in Neuenstein versammeln sich ebenfalls rund 200 Kolleginnen und Kollegen.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Trotz Schnee und Kälte: 2.365 Metaller im Warnstreik

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen legen insgesamt 2.365 Beschäftigte aus 21 Betrieben die Arbeit nieder - und verleihen damit ihren Forderungen Nachdruck. Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet morgen um 15.30 Uhr in Leipzig statt. Am Freitag, 19. Januar um 13 Uhr wird für Berlin und Brandenburg verhandelt.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

3.400 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Mit fast 3.400 Beschäftigte aus 44 Betrieben rollte die zweite Warnstreikwelle durch den Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Ballenstedt und Bitterfeld legen Beschäftigte die Arbeit nieder, in Hildesheim, Braunschweig, Bramsche, Lüchow und Göttingen zogen viele Metaller in langen Demonstrationszügen durch die Stadt. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger bekräftigt auf der Kundgebung in Göttingen die Absicht, unvermindert mit den Warnstreiks fortzufahren: "Gestern, in der dritten Verhandlung in Niedersachsen, haben die Arbeitgeber wieder eine Chance vertan. Deshalb rollt jetzt die Warnstreikwelle noch lauter und deutlich sichtbar durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt!"

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Kaum erkennbare Bewegung der Arbeitgeber

In Hannover wird die dritte Verhandlung ohne Ergebnis vertagt. Thorsten Gröger, Verhandlungsführer für die Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: "Die Arbeitgeber haben heute zwar angedeutet, dass sie an einer Lösung interessiert sind. Ein deutliches Ende ihrer Blockadehaltung war allerdings nicht zu erkennen."

16.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

33.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Rund 33.000 Beschäftigte aus 228 Betrieben beteiligen sich heute (Stand: 14 Uhr) im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht sind bundesweit insgesamt rund 425.000 Metallerinnern und Metaller in den Warnstreik getreten. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 3.000 Beschäftigte im Warnstreik

Die IG Metall NRW setzt ihre Warnstreiks fort. Beschäftigten aus 82 Betrieben sind aufgerufen, zeitweise die Arbeit niederzulegen. An den Aktionen und Kundgebungen beteiligen sich insgesamt 3.230 Metallerinnen und Metaller. Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sind in Siegen und in Lohmar.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Zweite Warnstreikwelle rollt

Im Bezirk Bayern rollte die zweite Warnstreikwelle an. Der Schwerpunkt liegt in Unterfranken. Bei der größten Aktion in Schweinfurt legen 4.800 Beschäftigte aus 19 Betrieben für vier Stunden die Arbeit nieder. Aus mehreren Demozügen kommen Metallerinnen und Metaller zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die zweite Warnstreikwelle wird noch stärker, länger und intensiver als die erste. Die Auswirkungen auf die Produktion werden also steigen. Damit wollen wir die Arbeitgeber überzeugen, sich am Verhandlungstisch zu bewegen."

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Beschäftigte verleihen Forderungen Nachdruck

Die IG Metall setzt die Warnstreiks auch im Bezirk Mitte fort. Im Gebiet der Geschäftsstelle Mittelhessen beteiligen sich 300 Beschäftigte der Fritz Winter Eisengießerei an einem Warnstreik. Am Nachmittag findet eine gemeinsame Aktion der Siemens-Beschäftigten aus Offenbach und Frankfurt am Siemens Schaltanlagenwerk statt. Im Gebiet der Geschäftsstelle Bad Kreuznach verleihen mehr als 100 Beschäftigte von Continental Teves ihren Arbeitszeit- und Entgeltforderungen Nachdruck. Auch im thüringischen Jena sind die Belegschaften mehrerer Betriebe zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreiks gehen kraftvoll weiter

Die Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen am achten Warnstreiktag kraftvoll weiter: 5030 Metaller legen die Arbeit nieder. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beteiligung an den Warnstreikaktionen im Bezirk ist in dieser Tarifrunde sehr hoch. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Forderungen genau richtig liegen." Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar, um 15.30 Uhr in Leipzig statt.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Zehntausende trotzen bei Warnstreiks Wind und Wetter

Bis 13.30 Uhr beteiligen sich circa 14.000 Metallerinnen und Metaller im Bezirk Baden-Württemberg an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Bei Daimler in Sindelfingen kommen Tausende Beschäftigte vor Tor 7 zu einer Kundgebung zusammen, Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Wir stehen in dieser Tarifrunde davor, die Zeiten zu ändern - jetzt ist Zeit für die Ansprüche der Beschäftigten an Vereinbarkeit und Zeitsouveränität".

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Zweite Warnstreikwelle gestartet

Die zweite Warnstreikwelle beginnt im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Aktionen in Lehrte, Osterode und Hannover. In Hannover demonstrieren rund 600 Beschäftigte vor dem Verhandlungslokal und machen dort im Rahmen einer Kundgebung lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Arbeitgeber haben mit ihrer sturen Blockadehaltung Feuer an die Lunte gelegt. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Lunte zu löschen: mit einem ordentlichen Angebot, das den berechtigten Forderungen der Beschäftigten deutlich entgegenkommt."

15.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Bayern

Tarifverhandlung ohne Ergebnis - noch größere Warnstreikwelle startet

Die dritte Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist in Nürnberg ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin ist der 25. Januar angesetzt.


Die Arbeitgeber haben ihr dürftiges Angebot von 2 Prozent mehr Entgelt plus einer Einmalzahlung von 200 Euro heute nicht nachgebessert. Beim von der IG Metall geforderten Recht für die Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend abzusenken, haben die Arbeitgeber immerhin Gesprächsbereitschaft signalisiert - allerdings nur unter der Bedingung einer weiteren Öffnung der Arbeitszeiten nach oben. Beim Entgeltzuschuss verweigern sich die Arbeitgeber weiterhin komplett.


Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Die Arbeitgeber haben sich heute minimal bewegt, das reicht aber nicht aus. Wir müssen den Druck also weiter erhöhen. Ab morgen wird eine zweite, noch stärkere und noch längere Warnstreikwelle über Bayern rollen. Wir halten an unserem kompletten Forderungspaket inklusive Entgeltzuschuss fest."

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Metaller machen weiter Druck

Die Warnstreiks gehen auch im Bezirk Mitte in die nächste Runde. Bis zum frühen Nachmittag beteiligen sich 350 Beschäftigte aus mehreren Betrieben an einer gemeinsamen Kundgebung in Wetzlar. Die größten Aktionen in Rheinland-Pfalz finden bei Aleris Rolled Products Germany GmbH in Koblenz mit bisher etwa 500 Teilnehmenden statt. In der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen arbeiten rund 420.000 Beschäftigten.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Mehr als 108.000 Teilnehmer

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen die Warnstreiks mit Vollgas in die zweite Runde: Bis zum Mittag beteiligen sich mehr als 108.000 Beschäftigte an den verschiedenen Aktionen und Kundgebungen.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Hunderte Metaller gehen für ihre Forderungen auf die Straßen

In Brandenburg und Sachsen legen 450 Beschäftigte in drei Betrieben die Arbeit nieder. In Brandenburg beteiligten sich 60 Beschäftigte in einem Betrieb an einem Warnstreik. In Sachsen machen sich 390 Beschäftigte in zwei Betrieben für ihre Forderungen stark. Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar um 15.30 Uhr in Leipzig statt. Am Freitag, 19. Januar um 13 Uhr wird in Berlin für Berlin und Brandenburg verhandelt.

15.01.2018 Ι Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Auch in Bayern setzen Beschäftigte und IG Metall die Warnstreiks fort. Insgesamt beteiligen sich rund 2.000 Arbeitnehmer an den Aktionen.
Aufgrund der heute stattfindenden dritten Tarifverhandlung in Nürnberg hat die IG Metall die Warnstreiks heute etwas heruntergefahren. Sollte es kein Ergebnis geben, wird die IG Metall morgen ihre zweite Warnstreikwelle in Bayern starten, die noch stärker sein wird als die erste Welle.
Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: "Die IG Metall wird nur einem Ergebnis zustimmen mit einer satten Entgelterhöhung, dem Anspruch der Beschäftigten auf eine befristete Arbeitszeitverkürzung und einem Entgeltzuschuss für manche Beschäftigtengruppen. Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber ein Element aus unserer Forderung herausbrechen."

12.01.2018 Ι Zahl der Woche

340.000 Warnstreikende

Seit Beginn der Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben bundesweit über 340.000 Beschäftigte für ihre Tarifforderung demonstriert. Jörg Hofmann: "Die Arbeitgeber müssen sich jetzt am Verhandlungstisch endlich mehr bewegen". Mehr hier

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Im Bezirk Mitte machen Tausende Warnstreikende Druck. Beispielsweise in St. Ingbert kommen rund 2.500 Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jörg Köhlinger sagt mit Blick auf den nächsten Verhandlungstermin am 18. Januar in Saarbrücken: "Bewegung am Verhandlungstisch kommt nur aus Bewegung vor den Werkstoren. Wir wollen eine baldige Lösung im Tarifkonflikt, aber die Arbeitgeber brauchen Druck. Und den werden wir auch am Samstag und Montag machen".

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Im Bezirk Bayern machen sich rund 25.000 Beschäftigte bei Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen stark. An der ersten Warnstreikwelle haben sich damit im Bezirk über 80.000 Beschäftigte beteiligt. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Wir haben jetzt schon mal ordentlich Druck auf die Arbeitgeber erzeugt. Aber wir haben noch mehr im Köcher. Die Arbeitgeber haben nun in der dritten Verhandlung die Chance, sich für unsere Forderungen zu öffnen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

11.000 Beschäftigte legen zeitweise die Arbeit nieder

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen 11.000 Beschäftigte zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Damit haben dort in der ersten Warnstreik-Woche insgesamt rund 87.000 Beschäftigte für ihre Forderungen demonstriert.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Erste Warnstreikwelle erreicht Höchststand

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erreicht die erste Warnstreikwelle ihren Höchststand - mehr als 5.500 Beschäftigte aus 28 Betrieben legen zeitweise die Arbeit nieder.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

13 440 Metaller im Warnstreik

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen 4630 Metallerinnen und Metaller zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Seit Beginn der Warnstreiks haben dort insgesamt 13.440 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.

Mehr als die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen im Bezirk leisten Schichtarbeit, manche gar im Drei-Schicht-System. IG Metall Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beschäftigten gehen flexibel auf die Bedarfe der Unternehmen ein. Aber auch sie brauchen flexible Lösungen, um die Belastungen auszuhalten. Jetzt geht es darum, dass die Arbeitgeber für ihre Beschäftigten Verantwortung übernehmen und in den Verhandlungen auf uns zukommen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Tausende Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In 14 Betrieben in Nordrhein-Westfalen legen rund 2000 Metaller die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit insgesamt 73 263 Beschäftigte aus 461 Betrieben an den Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: "Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen über faire Entgelterhöhungen sowie familiengerechte und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten."

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen: "Wenn die Arbeitgeber verhindern wollen, dass ab Ende Januar für 24-Stunden die Bänder und Anlagen still stehen, müssen sie sich deutlich bewegen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Starke Warnstreiks an der Küste

Die Warnstreiks im Bezirk Küste erreichen einen weiteren Höhepunkt. Am Donnerstagabend und Freitag beteiligen sich 11.500 Beschäftigte aus mehr als 70 Betrieben. Seit Beginn der Woche haben damit insgesamt 24.000 Beschäftigte aus 140 Betrieben für bis zu zweieinhalb Stunden die Arbeit niedergelegt. Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste: "Das war ein starker Auftakt. In der ersten Welle haben sich deutlich mehr Beschäftigte als in den letzten Tarifrunden beteiligt".

11.01.2018 Ι Tarifverhandlung bei Volkswagen

Kein Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 120.000 Beschäftigten der Volkswagen AG geht ergebnislos zu Ende. Der Konzern legt ein "Angebot" vor, das jedoch den Forderungen der IG Metall nicht entgegenkommt. Beim Entgelt sieht es lediglich eine Einmalzahlung von 200 Euro und eine Erhöhung von zwei Prozent vor mit einer Laufzeit von 15 Monaten. Die Ausbildungszusage soll lediglich für ein Jahr verlängert werden. Zur betrieblichen Altersversorgung machte Volkswagen kein Angebot. Stattdessen stellt Volkswagen Gegenforderungen nach Beiträgen der Beschäftigten durch Abbau tariflich gesicherter Leistungen.

11.01.2018 Ι 3. Verhandlung im Bezirk Baden-Württemberg

Verhandlung vertagt, Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Die dritte Tarifverhandlung in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie wurde heute ohne Ergebnis vertagt. Am 24. Januar gehen die Gespräche ebenfalls in Böblingen in die vierte Runde. Nach der Verhandlung erklärt IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Nach wie vor liegen die Arbeitgeber meilenweit von unseren Vorstellungen zum Thema Arbeitszeit entfernt. Allerdings war in der heutigen Verhandlung insbesondere in der Frage der Zeitsouveränität zugunsten der Beschäftigten Bewegung erkennbar, an der sich konstruktiv weiter arbeiten lässt."


Deshalb haben die Tarifpartner vereinbart, dass eine Expertengruppe aus betrieblichen Fachleuten beider Seiten vor dem 24. Januar konkrete Lösungsvorschläge für die Arbeitszeit-Themen suchen soll. Zitzelsberger stellt allerdings klar: "Eine Lösung wird es nur im Paket und mit Ergebnissen zu all unseren Forderungen geben."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

4.100 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt steigt die Beteiligung an den Warnstreiks noch einmal. Rund 4.100 Beschäftigte aus 27 Betrieben legen zeitweise die Arbeit nieder. Die Beschäftigten gönnen sich keine Pause und machen mit zahlreichen und vielfältigen Aktionen im gesamten Bezirk auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger sagt mit Blick auf die nächste Verhandlung am 16. Januar: "Im Laufe der Woche haben sich immer mehr Beschäftigte an den Aktionen beteiligt, trotz der kalten Jahreszeit. Und: da kommt noch deutlich mehr. Das sollten die Arbeitgeber beherzigen und uns nächste Woche ein faires, erheblich verbessertes Angebot vorlegen."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Rund 20.000 Warnstreikende

Die IG Metall Bayern weitet die Warnstreiks nochmals aus. Bis zum Mittag (Stand 14.30 Uhr) legen bereits fast 20.000 Beschäftigte ihre Arbeit vorübergehend nieder. Bei der größten Kundgebung in Nürnberg mit rund 3.000 Teilnehmern sagte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, mit Blick auf die dritte Verhandlung am 15. Januar in Nürnberg: "Mit der IG Metall wird es nur eine Paketlösung geben, die alle drei Elemente beinhaltet: eine satte Entgelterhöhung, den Anspruch auf kurze Vollzeit und einen Entgeltzuschuss."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

12.250 Beschäftigte machen sich für Forderungen stark

In Nordrhein-Westfalen legen 12.250 Beschäftigte aus 109 Betrieben die Arbeit nieder. Die größte Aktion findet auf dem Marktplatz in Lemgo statt. Dort demonstrieren 3.000 Beschäftigte aus 35 Unternehmen für die Forderungen der IG Metall.

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

5.000 Beschäftigte auf den Straßen

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum Mittag insgesamt fast 5.000 Beschäftigten aus mehr als zwanzig Betriebe an Aktionen und Warnstreiks, weitere folgen im Laufe des Tages. Wie in den vergangenen Tagen auch sind viele Betriebe wiederholt mit mehreren Schichten im Warnstreik. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, sieht darin eine hohe Zustimmung zu den Forderungen zur Arbeitszeit: "Wir haben bei uns im Bezirk Mitte einen Anteil von 40 Prozent Schichtarbeitern und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Wer in Schichtmodellen arbeitet, muss mit gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen und Gefährdungen rechnen. Deswegen fordern wir in der Tarifrunde ja die Möglichkeit zu mehr Freischichten mit einer finanziellen Kompensation. Gerade die Schichtarbeiter sind es ja, die durch ihre extreme Flexibilität auch ermöglichen, dass die Metall- und Elektroindustrie so wettbewerbsfähig ist."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

10.800 Beschäftigte im Warnstreik

Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks auf alle norddeutschen Bundesländer aus. 10.800 Beschäftigte aus 40 Betrieben in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein legen kurzzeitig die Arbeit nieder, bereits in der Nacht.

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

1380 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen legen 1380 Beschäftigte in zwölf Unternehmen die Arbeit nieder, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, sagt am Morgen beim Warnstreik der Kolleginnen und Kollegen von Pierburg in Berlin: "Ihr arbeitet immer flexibler, rund um die Uhr, auch am Wochenende, so wie es den Arbeitgebern passt. Wir wollen, dass unsere Arbeitszeiten zu unserem Leben, zu unseren Bedürfnissen und zu unseren Familien passen. Deshalb fordert die IG Metall, dass jeder einen individuellen Anspruch darauf hat, seine oder ihre Arbeitszeit bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden in der Woche zu verkürzen."

11.01.2018 Ι Beginn der 3. Verhandlung in Baden-Württemberg

Rückenwind von Zehntausenden Beschäftigten

Vor Beginn der 3. Verhandlungsrunde im IG Metall-Bezirk Baden-Württemberg erhöht die IG Metall mit massiven Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber. 76.000 Beschäftigte aus knapp 400 Betrieben beteiligen sich bis zum Mittag (14:00 Uhr) an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht haben bundesweit rund 250.000 Metallerinnern und Metaller an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie teilgenommen. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

10.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Knapp 75.000 Beschäftigte im Warnstreik

An den Warnstreiks beteiligen sich heute bundesweit knapp 75.000 Beschäftigte aus über 350 Betrieben (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind insgesamt rund 160.000 Metallerinnen und Metaller auf die Straße gegangen, um ihrer Tarifforderung Nachdruck zu verleihen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu protestieren. Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, bekräftigt auf einer Kundgebung vor 2.000 Warnstreikenden in Homburg (Saarland): "Mit der IG Metall wird es einen Tarifabschluss nur mit allen drei Komponenten geben: eine ordentliche Entgelterhöhung. Eine Wahloption, die Arbeitszeit befristet zu reduzieren. Und Zuschüsse, die die Arbeitszeitreduzierung bei Kindererziehung, in Pflegesituationen und für die Gesundheit auch für alle möglich machen."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Über 12.000 Warnstreikende

Am dritten Warnstreiktag in Bayern beteiligen sich bereits bis zum Mittag 12.053 Beschäftigte. Die regionalen Schwerpunkte liegen in München, Passau, Augsburg und der Oberpfalz. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt zur steigenden Warnstreik-Beteiligung: "Die Arbeitgeber haben gezündelt, jetzt müssen sie zusehen, wie das Feuer langsam entfacht." Am Nachmittag und am Abend finden überall in Bayern weitere Warnstreiks statt.

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 25.000 Beschäftigte demonstrierten für ihre Forderungen

In zahlreichen Orten in Nordrhein-Westfalen legen über 25.000 Metallerinnen und Metaller aus 178 Betrieben die Arbeit nieder. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Alle Drohszenarien der Arbeitgeber bewirken nur eines: Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben sind stinksauer und zeigen mit ihren Aktionen ihre Entschlossenheit. Unsere Entgelt- und Arbeitszeitforderungen haben die volle Unterstützung der Beschäftigten."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

16.000 Beschäftigte im Südwesten auf den Straßen

Im Südwesten gehen über 16.000 Metallerinnen und Metaller aus über 80 Betrieben auf die Straßen. Bereits vor Ablauf der Friedenspflicht hatten mehr als 5000 Beschäftigte die Forderungen der IG Metall unterstützt, für die morgige dritte Verhandlungsrunde wird eine Rekordbeteiligung erwartet. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Die Beschäftigten fordern die Arbeitgeber unmissverständlich auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen. Die Hinhaltetaktik und Vogel-Strauß-Politik muss ein Ende haben."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt legen rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Schwerpunkte sind der Raum Osnabrück, hier ist Volkswagen mit rund 1.500 Beschäftigten dabei, Nienburg-Stadthagen mit 660 Beschäftigten, die meisten davon bei ZF Friedrichshafen in Dielingen. Sowie die Region Süd-Niedersachsen-Harz mit über 350 Beschäftigten. Mit Blick auf die Arbeitgeber stellt Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger klar: "Wir fordern, dass alle Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. Das heißt aber nicht, dass alle Beschäftigten diesen Anspruch sofort brauchen und einlösen und ihre Arbeitszeit reduzieren, wie die Arbeitgeber behaupten. Sie machen unnötig die Pferde scheu".

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

1850 Beschäftigte legen zu Warnstreiks die Arbeit nieder

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen demonstrieren 1850 Metallerinnen und Metaller aus acht Unternehmen für die Tarifforderung. Bei ZF in Brandenburg/Havel kritisiert das geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall Wolfgang Lemb  die Metallarbeitgeber scharf: "Das Angebot der Arbeitgeber von zwei Prozent für 15 Monate ist mickrig und nicht angemessen." Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation und der sprudelnden Unternehmensgewinne in der Branche fordert er die Arbeitgeber auf, in der bevorstehenden dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

12.000 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

Im Bezirk Mitte beteiligen sich mehr als 12.000 Metallerinnen und Metaller an den Warnstreiks. Ein Schwerpunkt liegt im Ford-Industriepark in Saarlouis mit etwa 4.000 Teilnehmern, am Abend wird es dort eine zweite Aktion geben. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte, fordert die Arbeitgeber anlässlich des Warnstreiks bei Daimler Wörth mit 1.500 Teilnehmern dazu auf, endlich zu konstruktiven Verhandlungen überzugehen: "Was die Arbeitgeber bislang auf unsere Forderung zur Arbeitszeit und zu den Entgeltzuschüssen geäußert haben zeigt, dass sie sich mit unseren Forderungen nicht auseinandersetzen wollen. Sie vertreten das Familienbild aus dem letzten Jahrhundert. Wir aber wollen Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Dafür werden unsere Kolleginnen und Kollegen auch morgen Druck machen."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

655 Warnstreikende auf den Straßen

Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks aus. 655 Beschäftigte aus sechs Betrieben in Hamburg und im nordwestlichen Niedersachsen legen bis zu zwei Stunden die Arbeit nieder und demostrieren für ihre Forderungen.

09.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Knapp 80.000 Beschäftigte bei Warnstreiks

Bundesweit beteiligen sich heute knapp 60.000 Beschäftigte aus 280 Betrieben an Warnstreiks (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind damit insgesamt rund 80.000 Metallerinnen und Metaller auf die Straße gegangen. Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Beschäftigte machen sich für Forderungen stark

Im IG Metall Bezirk Küste beteiligen sich 620 Beschäftigte aus sieben Betrieben in Hamburg und Nordwestniedersachsen an den Warnstreiks. Bezirksleiter Meinhard Geiken: "In den nächsten Tagen werden wir kräftig nachlegen und in allen fünf norddeutschen Bundesländern zu Warnstreiks aufrufen. Die Äußerungen der Arbeitgeber zeigten, dass sich diese bisher nicht den Forderungen auseinandersetzen wollen. "Sie stehen anscheinend für ein Familienbild des letzten Jahrhunderts. Die Beschäftigten erwarten Arbeitszeiten, die zum Leben passen und werden dafür weiter Druck machen."

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 31.000 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen legen 31.425 Beschäftigte aus 140 Betrieben die Arbeit nieder. Die große Beteiligung an den Warnstreiks mache deutlich, dass die Beschäftigten unter anderem mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit wollen, betont Bezirksleiter Knut Giesler.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Beteiligung bleibt hoch

Die Beteiligung an den Warnstreiks bleibt auch im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hoch. Insgesamt beteiligen sich rund 3.100 Kolleginnen und Kollegen aus 29 Betrieben an den Aktionen.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

6.000 Beschäftigte bis Mittag im Warnstreik

In Bayern gehen die meisten Beschäftigten in Schweinfurt auf die Straße. Dort beteiligen sich 4.140 Warnstreikende an Demozügen und einer gemeinsamen Kundgebung, unter anderem von Schaeffler, SKF, ZF und Bosch Rexroth. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: "Wir werden jetzt von Tag zu Tag die Warnstreikbeteiligung in Bayern steigern. Die Beschäftigten in anderen Betrieben scharren schon mit den Hufen."

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Mehr als 6500 Beschäftigte nehmen an Warnstreiks und Aktionen teil

Die Warnstreiks in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie nehmen Fahrt auf, am zweiten Warnstreiktag haben sich bis 14 Uhr im Südwesten mehr als 6500 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen beteiligt.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

2860 Metaller zu Warnstreiks auf den Straßen

2860 Beschäftigte aus 21 Unternehmen in Berlin, Brandenburg und Sachsen legen die Arbeit nieder, um den Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mehr Nachdruck zu verleihen: 6 Prozent mehr Geld für zwölf Monate und Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Darüber hinaus strebt die IG Metall eine Verhandlungsverpflichtung über die Angleichung der Arbeitszeiten zwischen Ost und West an. Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, sagt in Berlin vor rund 2.000 Beschäftigten: "Der private Konsum ist der Wachstumsmotor der Wirtschaft. Die Binnennachfrage hat die Konjunktur wie kein anderer Einflussfaktor beeinflusst". Das Geld sei besser bei den Beschäftigten und ihren Familien angelegt und besser in ihren Löhnen als es den Spekulanten an den Aktienmärkten oder den Panamaparadiesen der Steuerhinterzieher zu überlassen.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Fast 8.000 Metallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks fort

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum Mittag fast 8.000 Beschäftigte an Aktionen und Warnstreiks. Die größte Kundgebung findet mit etwa 2.500 Beteiligten bei der ZF Friedrichshafen AG in Saarbrücken statt. Dort fordert Bezirksleiter Jörg Köhlinger die Arbeitgeber auf, endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass die IG Metall ein Forderungspaket aufgestellt hat: die Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent und die Neuregelung der Arbeitszeit.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Beschäftigte von Leoni in Friesoythe legen zeitweise die Arbeit nieder

Auftakt der Warnstreiks im Tarifkonflikt der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie: 215 Beschäftigte des Kabelherstellers Leoni in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg haben am Montagmorgen zeitweise die Arbeit niedergelegt und sich an einer Kundgebung vor dem Werkstor beteiligt.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Beschäftigte verleihen Forderung Nachdruck

1970 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen folgten heute dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Mit Arbeitsniederlegungen von bis zu zwei Stunden verliehen sie ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Entgelt und Wahlmöglichkeiten für moderne Arbeitszeitmodelle Nachdruck. Der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel, sagte: "Unser Modell der kurzen Vollzeit ist ein neuer, besserer Weg jenseits der Trennung zwischen Vollzeit plus Mehrarbeit und Teilzeit ohne Rückkehrrecht".

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Blockadehaltung muss aufhören

Rund 1000 Beschäftigte aus 10 Betrieben waren heute im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen Anhalt zu Warnstreiks auf den Straßen. Bezirksleiter Thorsten Gröger sagte auf einer Pressekonferenz: "Wir werden unsere Warnstreikaktivitäten in dieser Woche ausweiten". Mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde am 16. Januar stellte er klar: "Wir erwarten ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeber, vor allem in Fragen der Arbeitszeit, aber auch beim Entgelt." Die Blockadehaltung müsse endlich aufhören.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Richtige Signal an die Arbeitgeber

Mehrere Tausend Beschäftigte in Baden-Württemberg haben heute zeitweise die Arbeit niedergelegt. Bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen nahmen über 3000 an einer Kundgebung teil, weitere 150, beziehungsweise 180 Metaller der Autozulieferer Valeo Wischersysteme und Wabco versammelten sich in Bietigheim-Bissingen und Mannheim. Vor dem Werkseingang von Getrag Magna Powertrain in Rosenberg trafen sich ab 13 Uhr rund 200 Beschäftigte zu einer Kundgebung. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Das war ein gelungener Auftakt, der den Arbeitgebern das richtige Signal für nächsten Donnerstag gibt."

08.01.2018 | Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Warnstreik um Mitternacht

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall zu ersten Warnstreiks aufgerufen. In NRW gingen die ersten Beschäftigten um Mitternacht auf die Straßen. "Die Arbeitgeber haben die Warnstreiks mit ihrem bisherigen Verhalten am Verhandlungstisch provoziert. Das Angebot von zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro trägt in keiner Weise der sehr guten wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung", sagte Bezirksleiter Knut Giesler im Vorfeld. Weitere Aktionen sollen am Abend folgen.

04.01.2018 Ι Warnstreik bei Porsche, Baden-Württemberg

2500 Metallerinnen und Metaller starten mit Warnstreiks bei Porsche

Erfolgreicher Warnstreikauftakt bei Porsche: Rund 2500 Beschäftigte zogen heute Morgen vor die Werkstore des Sportwagenherstellers und versammelten sich zu einer Warnstreik-Kundgebung. "Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld ist mehr als fair. Die Gewinne sprudeln, die Kassen der Arbeitgeber sind prall gefüllt. Uns dann nur zwei Prozent anzubieten, ist nicht nur weltfremd, das ist unverschämt", kritisierte dort der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Uwe Hück die Offerte der Arbeitgeber. "Wenn die Arbeitgeber an den Forderungen nach einer kollektiven Ausweitung der Arbeitszeit festhalten und bei den Zuschlägen sparen wollen, dann spielen sie mit dem Feuer." Mit Bezug auf das von den Arbeitgebern veröffentlichte Gutachten, wonach Teile der Tarifforderung der IG Metall diskriminierend seien, sagte Hück: "Die Arbeitgeber legen damit die Axt an die Grundmauern unserer Demokratie."

04.01.2018 Ι Warnstreik beim Getriebehersteller ZF in Brandenburg

500 ZF-Beschäftigte legen für zwei Stunden die Arbeit nieder

Der Widerstand der Arbeitgeber in der Arbeitszeitfrage stößt bei Metallerinnen und Metallern auf wachsende Kritik. Rund 500 Beschäftigte des Getriebeherstellers ZF in Brandenburg/Havel legten heute kurzzeitig die Arbeit nieder und folgten damit dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Auf der Kundgebung vor dem Werktor von ZF kritisierte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, das Verhalten der Arbeitgeber. Es sei "nicht akzeptabel, dass die Ost-Metaller für das gleiche Entgelt wöchentlich drei Stunden länger arbeiten müssen als im Westen. Das ist ein Monat kostbare Lebenszeit im Jahr und bezogen auf ein Arbeitsleben arbeiten ostdeutsche Kolleginnen und Kollegen für das gleiche Geld drei Jahre länger".

02.01.2018 Ι Warnstreikauftakt Niedersachsen und Sachsen Anhalt

350 Beschäftigte aus Hannover und Salzgitter starten mit Warnstreiks

Bei Radio Frequency Systems (RFS) und Nexans in Hannover sowie bei Bosch in Salzgitter haben Metallerinnen und Metaller die erste Warnstreikwelle eröffnet. 100 Beschäftigte der Früh- und Normalschicht der benachbarten Kabelhersteller RFS und Nexans zogen am Morgen vor das Werkstor. "Wir müssen jetzt auf die Straße gehen, damit die Arbeitgeber zur Vernunft kommen", sagte Dirk Schulze, Bevollmächtigter der IG Metall Hannover. "Sie nutzen die Flexibilität der Tarifverträge voll aus. Jetzt, wo die Bedürfnisse der Beschäftigten dran sind, weigern sie sich, zu verhandeln." Vor den 250 Warnstreikenden bei Bosch in Salzgitter forderte der Betriebsratsvorsitzende Achim Brandt eine "deutlich spürbare Entgelterhöhung".

18.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Berlin und Brandenburg

Arbeitgeber-Angebot ruft nach Protest

Begleitet vom Protest von 200 Metallern legten die Arbeitgeber am Montag der IG Metall ihr Angebot für die aktuelle Tarifrunde vor: Nur zwei Prozent mehr Entgelt und 200 Euro Einmalzahlung bei einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten - wie in allen Tarifgebieten. "Das Angebot ist empörend und vollkommen realitätsfern. Wir haben es zurückgewiesen", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Letztere fordert von der boomenden Branche sechs Prozent Plus und bessere Arbeitszeiten sowie für die ostdeutschen Tarifgebiete eine verlässliche Verhandlungszusage über die Angleichung der Arbeitszeiten an die im Westen.

15.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Thüringen

Angebot reicht bei weitem nicht

Auch in Eisenach bewegen sich die Arbeitgeber heute nicht. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte und deren Verhandlungsführer: "Das Angebot der Arbeitgeber ist auch in Thüringen keine wirklich ernstzunehmende Verhandlungsbasis." 200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um 2 Prozent seien ein großer Widerspruch zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche. Köhlinger weiter: "Die Anliegen der Beschäftigten zum Recht auf zeitweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit scheinen den Arbeitgebern völlig egal, werden stattdessen als Nichtstun, für das es jedenfalls kein Geld geben werde, diffamiert." Im Gegenteil: Die Arbeitgeber knüpften ihr Angebot zur Erhöhung der Entgelte an die Möglichkeit zur Verlängerung statt Verkürzung der Arbeitszeiten. Damit verschärfen sie die Tarifverhandlungen völlig unnötig, sagte der Bezirksleiter.


Vor der Verhandlung haben knapp 200 Metallerinnen und Metaller aus ganz Thüringen für die Tarifforderungen der IG Metall demonstriert.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Das Angebot der Arbeitgeber ist geizig und von schlechtester Qualität"

Mit einer Kundgebung starteten einige hundert Metallerinnen und Metaller die zweite Runde in Nordrhein-Westfalen. "Das Angebot von zwei Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert die hervorragende gesamtwirtschaftliche Lage und vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW nach den Gesprächen mit den Arbeitgebern in Wuppertal. Das Angebotspaket sei geizig und von schlechtester Qualität. Giesler bezeichnete es zudem als inakzeptabel, dieses Angebot auch noch mit einer Gegenforderung zu verbinden, die praktisch die 35-Stunden-Woche aufhebe und die Abschaffung der Schichtzuschlägen bedeuten würde. Der Gewerkschafter fordere die Arbeitgeber auf, ihre Zumutungen in der nächsten Verhandlung zurückzunehmen und endlich mit der IG Metall über zukunftsgerichtete Arbeitszeitregelungen zu sprechen.


Die Tarifkommission der IG Metall NRW hat am 15. Dezember beschlossen, dass es nur eine Antwort auf das  schlechte Angebot der Arbeitgeber geben könne: Warnstreiks!  Diesen Beschluss hat die Tarifkommission einstimmig gefasst. Die Warnstreiks sollen am 8. Januar beginnen.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Baden-Württemberg

"Angebot der Arbeitgeber ist vollkommen unzureichend"

Rund 5000 Metallerinnen und Metaller aus ganz Baden-Württemberg läuteten die zweite Runde in Ludwigsburg ein. Die Zeichen stehen weiter auf Konfronation: Auch im Südwesten boten die Arbeitgeber 200 Euro Einmalzahlung und zwei Prozent Entgelterhöhung für 15 Monate an. Eine solche doppelte Nullnummer sei realitätsfern, vollkommen unzureichend und kurz vor Ende der Friedenspflicht extrem fahrlässig, kritisierte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger das Angebot. "Die Arbeitgeber bieten viel zu wenig Geld und weigern sich weiterhin, unsere Forderungen zur Arbeitszeit zu diskutieren. Darauf werden die Beschäftigten ab 8. Januar mit Warnstreiks antworten", sagte Zitzelsberger in Ludwigsburg. Am 11. Januar gehen die Verhandlungen in Böblingen in die dritte Runde.

11.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen

"Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, ruft nach Protest"

Auch bei der zweiten Verhandlung für Sachsens Metall- und Elektroindustrie in Radebeul boten die Arbeitgeber nur zwei Prozent Plus für zwölf Monate sowie 200 Euro Einmalzahlung. Zudem forderten sie, die Arbeitszeit auszudehnen und Zuschläge entfallen zu lassen. Die IG Metall wies das als empörend und realitätsfern zurück. "Das Angebot zeigt, dass die Arbeitgeber die Arbeitsrealitäten ihrer Beschäftigten nicht im Blick haben",  sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und Verhandlungsführer. Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, rufe nach Protest, so Höbel. Nach dem Ende der Friedenspflicht am 1. Januar 2018 werden die Belegschaften die Provokation der Arbeitgeber mit massiven Warnstreiks beantworten.

11.12.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Volkswagen AG

Verhandlungsauftakt bei Volkswagen ohne Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die erste Verhandlung für die rund 130.000 Beschäftigten der Volkswagen AG ist heute ohne Ergebnis im Maritim Airport-Hotel in Langenhagen zu Ende gegangen. Der Konzern kam den Forderungen der IG Metall mit Verweis auf Renditeziele und Sondereffekte nicht entgegen. Das Forderungspaket umfasst die Erhöhung des Entgelts um sechs Prozent für zwölf Monate, eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung und die Verpflichtung zur Einstellung von Auszubildenden zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

"Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen"

Bei der zweiten Verhandlung in Sachsen-Anhalt, die von Metallerinnen und Metallern in Barleben lautstark begleitet wurde, lehnten die Arbeitgeber die Forderungen der IG Metall ebenfalls ab. Stattdessen unterbreiteten sie ein Angebot, das sie an Bedingungen knüpften: Nur wenn die IG Metall umfangreichen Ausweitungsmöglichkeiten der Arbeitszeiten zugunsten der Unternehmen zustimmt, gibt es einmalig 200 Euro + zwei Prozent Entgelterhöhung für insgesamt 15 Monate. IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger bezeichnete die Offerte der Arbeitgeber als "unverschämt". Zudem sei das Niveau angesichts der glänzenden wirtschaftlichen Situation inakzeptabel mickrig. Die Antwort der IG Metall komme laut Gröger aus den Betrieben: "Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen." Die Verhandlungen für Sachsen-Anhalt werden am 19. Januar fortgesetzt.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Küste

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter"

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter. Die Arbeitgeber müssen kräftig nachlegen. Ihr Angebot ist der Rede nicht wert", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, nach der zweiten Verhandlung für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Lübeck. Auch dort kam von den Arbeitgebern die gleiche Offerte: Zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro gibt's nur dann, wenn die 35-Stunden-Woche aufgehoben wird. Auch eine bezahlte Freistellung vor Prüfungen lehnen sie kategorisch ab. Unter dem Motto "Für mehr Puste vor Prüfungen" hatte sich die IG Metall Jugend mit einer Luftballonaktion für die Forderung stark gemacht. Insgesamt begleiteten mehr als 250 Metallerinnen und Metaller die Verhandlungen in Lübeck. Die dritte Verhandlung ist am 18. Januar 2018 in Bremen.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Kein Fortschritt bei der zweiten Runde in Darmstadt

Etwa 1200 Metallerinnen und Metaller läuteten die zweite Runde für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Darmstadt ein. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger bezeichnete das von den Arbeitgebern angekündigte Angebotspaket als "sehr kleines Päckchen": "200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um zwei Prozent sind völlig konträr zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche." Zudem scheinen den Arbeitgebern die Anliegen der Beschäftigten egal zu sein, so Köhlinger. Stattdessen verknüpften sie ihr Angebot mit einer Ausweitung der Arbeitszeiten. "Doch gerade hier fordern unsere Mitglieder verbindliche Rechte auf individuelle Verkürzung." Die nächste Verhandlung für die Mittelgruppe ist am 18. Januar 2018. Die Friedenspflicht endet zum 31. Dezember 2017.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Bayern

"Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation und nicht verhandlungsfähig"

Zur zweiten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie in München präsentierten die Arbeitgeber ein erstes Angebot: Zwei Prozent mehr Entgelt für 15 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro. Das Thema Arbeitszeit ignorierten sie komplett. IG Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter Jürgen Wechsler sprach von einer "Provokation". Das Entgeltangebot sei angesichts der sehr guten Wirtschaftslage völlig inakzeptabel. "Darüber hinaus erwarten wir selbstverständlich auch ein Angebot zum Thema Arbeitszeit. Die IG Metall hat ein Paket mit den Themen Entgelt und Arbeitszeit gefordert, und wir verhandeln auch nur über ein Paket", so Wechsler. Zuvor hatten über 4000 Metallerinnen und Metaller vor dem Haus der Bayerischen Wirtschaft demonstriert, wo die Gespräche stattfanden. Die dritte Verhandlung ist am 15. Januar 2018 in Nürnberg. Am 31. Dezember endet die Friedenspflicht, ab 1. Januar sind Warnstreiks möglich.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Niedersachsen

"Angebot ist inakzeptabel mickrig"

Zum Auftakt der zweiten Runde in Niedersachsen versammelten sich mehr als 500 Beschäftigte vor dem Verhandlungshotel in Hannover. Auch dort legten die Arbeitgeber ein Angebot auf den Tisch, das sie an Gegenforderungen knüpften: Die 200 Euro Einmalzahlung und zwei Prozent Entgelterhöhung ab 1. April 2018 für 15 Monate soll es nur dann geben, wenn die wöchentliche Arbeitszeit umfassend ausgeweitet werden kann, Zuschläge wegfallen und befristete Beschäftigungsmöglichkeiten ausgedehnt werden können. Den Achtstundentag stellten sie in Frage. IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger kritisierte das Verhalten der Arbeitgeber als "unverschämt" und kündigte ab Januar Warnstreiks an. "Wer die Bedürfnisse der Beschäftigten nicht zur Kenntnis nimmt und auf unsere Argumente nicht hören will, der wird die Empörung aus den Betrieben zu spüren bekommen." Der nächste Verhandlungstermin ist am 16. Januar 2018 in Hannover.

22.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Thüringen

Arnstad: "Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt"

Ohne Annäherung: Auch die erste Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endet ergebnislos. Vor Beginn der Verhandlungen haben fast 200 Metallerinnen und Metaller in Arnstadt für die Tarifforderungen demonstriert. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Die Thüringer Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie haben heute die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben rundweg abgelehnt und kein Angebot für eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen vorgelegt".

21.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

Auch in Magdeburg: "Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich"

In Magdeburg endete die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt ergebnislos. Die Arbeitgeber quittierten das Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung, wofür IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger kein Verständnis aufbringen konnte: "Die Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich". Dies betrifft sowohl die Entgeltforderung von sechs Prozent als auch die Forderung nach Möglichkeiten für alle Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren. Die Verhandlungen werden am 8. Dezember fortgesetzt.
 


© Freimut Hengst

17.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen

Verhandlungsauftakt in Radebeul: Arbeitgeber auf Konfrontationskurs

Für die Bechäftigten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie starteten die Tarifverhandlungen in Radebeul. Auch dort gingen die Arbeitgeber auf Konfrontationskurs und und lehnten die Forderungen der IG Metall ab. Stattdessen präsentierten sie einen eigenen Forderungskatalog. "Die Arbeitgeber fordern, dass wir länger arbeiten für weniger Geld. Darüber hinaus fordern sie eine Einschränkung bestehender Rechte und eine Ausweitung der sachgrundlosen Befristung. Das bedeutet weniger feste und mehr befristete Arbeitsverhältnisse", sagte Verhandlungsführer Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen"

Rund 700 Metallerinnen und Metaller läuteten die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen ein. Zu Beginn der Verhandlung in Dortmund begründete die IG Metall ihre Forderung von sechs Prozent mit der sehr guten wirtschaftlichen Situation. "Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW. Zu den Gegenforderungen der Arbeitgeber erklärte Giesler: "Wir haben seit 30 Jahren genügend Möglichkeiten zur Ausweitung der Arbeitszeit nach oben. Jetzt sind die Bedürfnisse der Beschäftigten dran.". Am 14. Dezember ist die zweite Verhandlung in Wuppertal.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Bayern

"Arbeitgeber verweigern sich den Forderungen der IG Metall"

Vor dem Verhandlungsauftakt in Schweinfurt demonstrierten rund 2600 Metallerinnen und Metaller für ihre Forderungen: sechs Prozent mehr Geld für 12 Monate und einen Anspruch für alle, ihre Arbeitszeit für bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden pro Woche zu reduzieren. Die Arbeitgeber verweigerten sich in der ersten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie komplett den Forderungen der IG Metall. Jürgen Wechsler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagte: "Wir wollen Beschäftigte teilhaben lassen, Arbeitgeber verkennen die Lebensrealität der Menschen." Die zweite Tarifverhandlung ist am 6. Dezember in München.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Mehr Geld und mehr Zeit für uns: Starker Auftakt in Mainz

Zum Start der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gingen mehr als 500 Metallerinnen und Metaller in Mainz auf die Straße. Die erste Runde endete ohne Annäherung. Die Arbeitgeber wiesen die Positionen der IG Metall nicht nur zurück, sondern skizzierten eigene Vorstellungen zu einer angeblichen "Modernisierung der Arbeitszeit". Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer für die IG Metall, zeigte sich empört: "Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit, die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an angemessenen Entgelterhöhungen im achten Jahr des wirtschaftlichen Aufschwungs und an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben offenbar nicht erkannt." Nächster Verhandlungstermin ist der 6. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Verhandlungsführer Zitzelsberger: Arbeitgeber ignorieren die Realität

Die erste Verhandlung in der Metall-Tarifrunde in Baden-Württemberg hat kein Ergebnis gebracht. Nach mehr als zwei Stunden trennten sich die Vertragspartner in Böblingen ohne Annäherung. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: "Die ökonomischen Rahmenbedingungen könnten kaum besser sein. Trotzdem werden die Arbeitgeber nicht müde, sich armzurechnen und erklären unsere Vorstellungen zum Entgelt und zur Arbeitszeit für zu teuer. Bis zur nächsten Verhandlung am 14. Dezember hat die Gegenseite jetzt einen Monat Zeit, um sich deutlich zu bewegen."

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Küste

Großdemonstration zum Verhandlungsauftakt in Hamburg

Zum Auftakt der Verhandlungen an der Küste demonstrierten rund 1500 Metallerinnen und Metaller. "Jeden Tag kommen neue Rekordmeldungen aus der Wirtschaft. Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld dürfte die Arbeitgeber deshalb nicht schrecken", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste auf der Kundgebung in Hamburg. Bei der Arbeitszeit "erwarten die Beschäftigten auch Flexibilität, wenn es um ihre Belange geht", so Geiken. Die Menschen müssten sich kürzere Arbeitszeiten allerdings auch leisten können. "Wer in Schicht arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll deshalb einen Zuschuss bekommen." Bilder von der Demo gibt es auf Flickr.

15.11.2017 Ι Erste Verhandlung Berlin und Brandenburg

Power und kühles Klima bei erster Verhandlung in Berlin

Etwa 350 Metallerinnen und Metaller läuteten lautstark den Auftakt der Verhandlungen in Berlin ein. Die erste Runde für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg endete mit einer Konfrontation. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld, Wahloptionen für modernere Arbeitszeitmodelle und eine Verhandlungsverpflichtung für die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Die Arbeitgeber reagierten mit Gegenforderungen. "Sie wollen, dass wir länger arbeiten, weniger Geld verdienen und weniger Rechte haben", sagte Olivier Höbel, Verhandlungsführer für die IG Metall. Nächster Verhandlungstermin ist der 18. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Niedersachsen

"Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich"

Bei der ersten Verhandlung für die niedersächsische Metall- und Elektroindustrie in Hannover quittierten die Arbeitgeber das überreichte Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung. "Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich", kommentierte Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, das Verhalten der Arbeitgeber. Dies betreffe sowohl die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld als auch die Forderung, die Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, um beispielsweise mehr Zeit mit den Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen verbringen zu können. Die nächste Verhandlung ist am 6. Dezember in Hannover.

04.11.2017 Ι Tarifauftakt Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Kraftvoller Tarifauftakt in Zwickau

Mit einer Demonstration durch Zwickau läuteten mehr als 2000 Metallerinnen und Metaller aus Berlin, Brandenburg und Sachsen die Metall-Tarifrunde 2018 ein. "Sechs Prozent, das ist drin, das haben wir uns erarbeitet, und das holen wir uns jetzt", sagte IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann, der beim Tarifauftakt in Zwickau dabei war. 27 Jahre nach der Einheit sei es an der Zeit, den Prozess der Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit endlich in Gang zu setzen.

 

03.11.2017 Ι Aktion Übergabe der Forderungen, Bezirk Küste

Metallerinnen und Metaller übergeben Forderungen an Nordmetall

Hamburg, Bremerhaven, Emden, Oldenburg, Bremen und Kiel: Mit der Übergabe der Forderungen hat die IG Metall Küste die Tarifrunde für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gestartet. Insgesamt beteiligten sich rund 150 Metallerinnen und Metaller an den Übergabe-Aktionen.
 

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