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09.04.2018 Ι Tarifabschluss VW Vertriebsbetreuungsgesellschaft

4,3 Prozent mehr Geld und weitere deutliche Verbesserungen

Nach einer langen und intensiven Verhandlungsrunde wurde auch die Übernahme des VW-Tarifabschlusses für die VW Vertriebsbetreuungsgesellschaft:erreicht. Die rund 1200 Beschäftigten bekommen ein deutliches Plus beim Entgelt sowie ein großer Schritt nach vorn bei der betrieblichen Altersvorsorge. Mehr zum Abschluss unter igmetall-nieder-sachsen-anhalt.de.

12.03.2018 Ι Verhandlung Volkswagen-Töchter

Tarifabschluss bei Volkswagen-Töchtern erzielt

In der dritten Verhandlungsrunde für die Tarifgemeinschaft der Autostadt, Volkswagen Group Services, AutoVision - Der Personaldienstleister und Wolfsburg AG haben sich die IG Metall und die Arbeitgeberseite auf die 1:1-Übernahme des Tarifabschlusses von Volkswagen geeinigt. IG Metall-Verhandlungsführer Thilo Reusch: "Die Kolleginnen und Kollegen können sich unter anderem über eine deutliche Entgelterhöhung freuen sowie über eine erhebliche Steigerung der tariflichen Altersvorsorge in gleicher Höhe wie bei Volkswagen. Die Wahloption ist ein weiterer, wichtiger Schritt zu mehr Zeitsouveränität der Beschäftigten."  Alle Informationen gibt es auf der Website des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

21.02.2018 Ι Verhandlungsrunde Volkswagen

Tarifergebnis mit Volkswagen erzielt

In der vierten Verhandlungsrunde für die gut 120 000 Beschäftigten der Volkswagen AG und der Financial Services ist in der vergangenen Nacht ein Tarifergebnis erreicht worden. Somit ist der laufende Tarifkonflikt beigelegt, der erstmals seit mehr als zehn Jahren zu Warnstreiks nach Ende der Friedenspflicht bei Volkswagen geführt hat und an dem sich mehr als 57 000 Beschäftigte aller westdeutschen Standorte beteiligt haben. Die Einigung gilt bis 30. April 2020 und umfasst: eine Einmalzahlung von 100 Euro (Auszubildende 70 Euro) für April 2018, die Erhöhung der Tarifentgelte von 4,3 Prozent ab Mai 2018, die Verlängerung der Verpflichtung zur Einstellung von 1400 Auszubildenden um weitere drei Jahre, die Einführung eines tariflichen Zusatzgeldes von 27,5 Prozent des Monatsentgeltes, jährlich gezahlt, erstmals im August 2019, die Aufstockung der betrieblichen Altersversorgung durch Volkswagen von 27 auf monatlich 90 Euro, ab 1. Juli 2019 und auf 98 Euro ab 1. Januar 2020, zukünftig tarifdynamisch, die Möglichkeit für Beschäftigte mit Kindern (bis 10 Jahre), zu pflegenden Angehörigen und in Schichtarbeit, anstelle des tariflichen Zusatzgeldes sechs zusätzliche bezahlte freie Tage zu wählen. Weitere Infos hier.

21.02.2018 Ι Bundesweit mehr Geld und selbstbestimmte Arbeitszeiten

Jörg Hofmann zur erfolgreichen Tarifrunde

Geschafft: Die Metall-Tarifverhandlungen sind durch. Der Abschluss aus Baden-Württemberg ist in allen Tarifgebieten übernommen worden. Nun gibt es bundesweit mehr Geld und mehr Selbstbestimmung bei den Arbeitszeiten. Jörg Hofmann, der Erste Vorsitzende der IG Metall, dankt.

19.02.2018 Ι Tarifergebnis in Berlin und Brandenburg

Pilotabschluss für Berlin und Brandenburg übernommen

IG Metall und Arbeitgeber haben für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg den Pilotabschluss von Baden-Württemberg übernommen. Danach bekommen auch dort die Metallerinnen und Metaller ein Plus von 4,3 Prozent, ein tarifliches Zusatzgeld und mehr selbstbestimmte Zeit. Die Auszubildenden erhalten zur Prüfungsvorbereitung zwei Tage frei. Zudem einigten sich IG Metall und Arbeitgeber auf einen weiteren Tarifvertrag "Mobiles Arbeiten" sowie auf eine Gesprächsverpflichtung zur Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. "Mit der Ergänzungs-Tarifgemeinschaft beschreiten wir den Weg einer Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten, der unterschiedliche Geschwindigkeiten für Betriebe zulässt. Wir wollen damit gute Beispiele schaffen, an denen sich weitere Belegschaften orientieren können", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.

16.02.2018 Ι Tarifergebnis in Sachsen

Metall-Tarifabschluss für Sachsen steht

In Sachsen haben sich IG Metall und Arbeitgeber nach langen Verhandlungen auf die Übernahme des Pilotabschlusses für die sächsische Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Das Ergebnis sieht ebenfalls im März Einmalzahlungen von 100 Euro und 70 Euro für Auszubildende vor sowie ein Entgeltplus von 4,3 Prozent ab Arpil 2018. Ab nächstes Jahr erhalten alle Beschäftigten 27,5 Prozent eines Monatseinkommens sowie einen Festbetrag von 400 Euro, der ab 2020 in Höhe von 12,3 Prozent eines Monatseinkommens gezahlt wird. Beschäftigte, die Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder in Schicht arbeiten, können alternativ acht freie Tage wählen. Weiterhin können Arbeitnehmer ab 2019 ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für bis zu 24 Monate reduzieren. IG Metall und Arbeitgeber einigten sich zudem auf einen Tarifvertrag "Mobiles Arbeiten" und verpflichteten sich, einen Arbeitsprozess zur "Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Sachsen" zu beginnen. Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: "Wir haben mit diesem Abschluss ein ausgezeichnetes Ergebnis mit Arbeitszeiten, die zum Leben passen und mehr Mitbestimmung im Betrieb erreicht."

16.02.2018 Ι Tarifergebnis in Sachsen-Anhalt

Pilotabschluss wird für Sachsen-Anhalt übernommen

Die heutige, vierte Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt hat zu einem Ergebnis geführt: die Übernahme des Verhandlungsergebnisses aus dem Pilotbezirk Baden-Württemberg wurde vereinbart. Darüber hinaus wurde vereinbart, noch im ersten Halbjahr 2018 Gespräche über die wirtschaftliche Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalts unter Einbeziehung des Umgangs mit den regional unterschiedlichen tariflichen Arbeitsbedingungen, aufzunehmen.

16.02.2018 Ι Tarifergebnis in Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

Übernahme Pilotabschluss in Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg für die Metallerinnen und Metaller im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim geeinigt. Danch erhalten die dort rund 18 500 Beschäftigten im März eine Einmalzahlung von 100 Euro und ab 1. April 4,3 Prozent mehr Geld. Ab 2019 gibt es einen Anspruch auf ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts sowie einen Festbetrag von 400 Euro, der ab 2020 mit dem Zusatzgeld zu einer dauerhaften Sonderzahlung wird. Eltern, Pflegende und Schichtarbeiter können zudem statt dem tariflichen Zusatzgeld acht freie Tage wählen. Martina Manthey, Verhandlungsführerin der IG Metall: "Mit diesem Tarifabschluss ist der Einstieg in eine moderne Arbeitszeitgestaltung gelungen. Die Beschäftigten können nun für zwei Jahre ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden verkürzen. Die Rückkehr zur Vollzeitstelle ist danach gesichert. Damit und mit den Regelungen bei Kinderbetreuung, Pflege und Schichtarbeit ist es den Tarifpartner gelungen, Lösungen zu finden, die die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben für die Beschäftigten deutlich verbessern. Ein starkes Ergebnis!"

15.02.2018 Ι Tarifergebnis in Niedersachsen

Pilotabschluss für Niedersachsen übernommen

IG Metall und Arbeitgeber haben sich in der vierten Runde auf die Übernahme des Pilotabschlusses für die niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Das Ergebnis im Detail: Für März gibt es einmalig 100 Euro und ab April ein Plus von 4,3 Prozent. Zudem können Beschäftigte ab nächstes Jahr ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden pro Woche für bis zu zwei Jahre reduzieren. Hinzu kommt jedes Jahr ein tariflichen Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatsentgeltes sowie ein Festbetrag von 400 Euro. Beschäftigte, die Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder in Schicht arbeiten, können statt des tariflichen Zusatzgeldes acht freie Tage wählen. IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger: "Künftig begegnet Flexibilität den Beschäftigten nicht mehr nur als Anforderung zeitlicher Verfügbarkeit. Nun steht auch ein tarifliches Instrument zur Verfügung, den eigenen zeitlichen Bedürfnissen in der Arbeitswelt Geltung zu verschaffen."

14.02.2018 Ι Tarifergebnis in Nordrhein-Westfalen

IG Metall und Arbeitgeber übernehmen Pilotabschluss für NRW

In Düsseldorf haben sich IG Metall und Arbeitgeberverband in der vierten Verhandlung auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg verständigt. Danach erhalten die rund 700 000 Beschäftigten in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie ab 1. April 4,3 Prozent mehr Geld und im März eine Einmalzahlung von 100 Euro. Ab nächstes Jahr bekommt jeder Beschäftigte ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts sowie einen Festbetrag von 400 Euro. Ab 2020 wird der Festbetrag gemeinsam mit dem tariflichen Zusatzgeld zu einer tarifdynamischen Sonderzahlung. Statt dem tariflichen Zusatzgeld können Eltern, Pflegende und Schichtarbeiter acht zusätzliche freie Tage wählen. Auszubildende bekommen künftig zwei zusätzliche bezahlte freie Tage vor Abschlussprüfungen. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: "Dieses sehr gute Ergebnis haben die Beschäftigten durch ihre großartige Beteiligung an den Warnstreiks und ganztägigen Warnstreiks möglich gemacht. Ohne diesen Druck hätten die Arbeitgeber nicht eingelenkt."

14.02.2018 Ι Tarifergebnis in Thüringen

Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Thüringen übertragen

IG Metall und Arbeitgeber haben sich in Erfurt auf ein Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie in Thüringen geeinigt. Die Eckpunkte des Ergebnisses: Die Beschäftigten erhalten im März einmalig 100 Euro und ab 1. April 4,3 Prozent mehr Geld. Ab nächstes Jahr gibt es ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts sowie einen Festbetrag von 400 Euro. Ab 2020 erhöht sich das tarifliche Zusatzgeld um 12,3 Prozent des Eckentgeltes. Außerdem können Beschäftigte in Vollzeit ab 2019 ihre Arbeitszeit bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden in der Woche reduzieren. Eltern, Pflegende und Schichtarbeiter können statt des tariflichen Zusatzgeldes acht freie Tage wählen. Zudem wurde ein Tarifvertrag für "mobiles Arbeiten" vereinbart. "Mit dem Tarifergebnis hat die IG Metall auch in Thüringen einen Paradigmenwechsel in der Frage der Arbeitszeitgestaltung herbeigeführt", sagt Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte. Verabredet wurde zudem, im ersten Halbjahr 2018 Gespräche zur Angleichung der Thüringer an die westlichen Tarifverträge und Arbeitsbedingungen aufzunehmen.

09.02.2018 Ι Tarifergebnis in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Pilotabschluss auch im Bezirk Mitte übernommen

Die IG Metall im Bezirk Mitte und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe haben am heutigen Freitag in Mainz einen Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, vereinbart. "Ab 2019 wird Flexibilität nicht mehr allein vom Arbeitgeber definiert. Die Beschäftigten erhalten einen Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung. Damit hat die IG Metall einen Paradigmenwechsel in der Arbeitszeitpolitik erreicht", sagt Jörg Köhlinger, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer. "Außerdem haben wir mit der Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen eine faire Beteiligung der Beschäftigten an der sehr guten wirtschaftlichen Situation der Unternehmen erzielt", so Köhlinger weiter. Weitere Infos auf der Seite des Bezirks Mitte.

08.02.2018 Ι Tarifergebnis in Bayern

Übernahme des Pilotabschlusses für die bayerischen Beschäftigten

In Bayern haben sich die IG Metall und der Arbeitgeberverband vbm auf die Übernahme des Pilotabschlusses für die Metall- und Elektroindustrie geeinigt. Damit erhalten auch die bayerischen Beschäftigten ab 1. April 4,3 Prozent mehr Geld und für Januar bis März eine Einmalzahlung von 100 Euro. 2019 bekommt jeder Beschäftigte ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsgehalts und eine Sonderzahlung von 400 Euro. Eltern, Pflegende und Schichtarbeiter haben die Wahloption, statt dieses tariflichen Zusatzgeldes acht zusätzliche freie Tage zu bekommen. Zwei dieser Tage finanziert der Arbeitgeber. Außerdem bekommen Auszubildende künftig zwei zusätzliche bezahlte freie Tage vor Abschlussprüfungen. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Das ist der Einstieg in eine moderne Arbeitszeitgestaltung, die wir in den kommenden Jahren tarifpolitisch weiterentwickeln können."
 

08.02.2018 Ι Tarifergebnis Bezirk Küste

Pilotabschluss für Metallerinnen und Metaller an der Küste übernommen

In der fünften Verhandlung haben sich IG Metall und Nordmetall in Hamburg auf ein Tarifergebnis geeinigt: Dieses sieht ebenfalls ein Entgeltplus von 4,3 Prozent ab 1. April sowie eine Einmalzahlung von 100 Euro im März vor. Ab 2019 erhalten alle Beschäftigten jährlich ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatseinkommens sowie einen Festbetrag, der im nächsten Jahr 400 Euro beträgt. "Mit viel Druck aus den Betrieben und guten Verhandlungen haben wir dafür gesorgt, dass die Beschäftigten deutlich mehr Geld bekommen", sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Genauso wichtig sei der Einstieg in ein modernes Arbeitszeitmodell. Danach haben die Beschäftigten einen Anspruch darauf, zeitweise ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. Für Auszubildende gibt es zudem einen freien Tag vor der Abschlussprüfung. Die Tarifparteien haben sich außerdem dazu verpflichtet, Gespräche über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern zu führen. Damit beschäftigt sich bis Ende 2019 eine Arbeitsgruppe aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Zur Angleichung der Schichtzulagen sowie Bezahlung der Wasch- und Umkleidezeiten war Nordmetall nicht bereit. "Wir werden bei den Themen nicht locker lassen und sie jetzt in den Betrieben angehen", so Geiken.

06.02.2018 Ι Statement des Ersten Vorsitzenden

"Zukunftsweisend" - Jörg Hofmann zum Ergebnis in Baden-Württemberg

06.02.2018 Ι Fragen und Antworten zum Ergebnis in Baden-Württemberg

Livestream mit Bezirksleiter Roman Zitzelsberger

Ihr habt Fragen zum Tarifabschluss an den Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg Roman Zitzelsberger? Heute gegen circa 12.30 Uhr beantwortet er sie via Facebook-Livestream, der Bezirk überträgt.

06.02.2018 Ι Starker Tarifabschluss

Mehr Geld und mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit

++ 4,3 Prozent mehr Entgelt ab dem 01.04.2018, 100 Euro für die Monate Januar bis März 2018, ein tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 27,5 Prozent eines Monatsentgelts sowie ein Festbetrag von 400 Euro ab 2019 ++ Anspruch auf befristete Reduzierung der Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für bis zu 24 Monate ++ Zusätzliche freie infos zum Tage für Kindererziehung und Pflege sowie Entlastung bei Schichtarbeit ++ Alle Infos zum Ergebnis in Baden-Württemberg hier  ++


06.02.2018 Ι Mehr Geld und Anspruch auf verkürzte Vollzeit

Tarifabschluss in Baden-Württemberg

Die Tarifvertragsparteien in der Metall- und Elektroindustrie haben sich am späten Montagabend in der sechsten Verhandlung auf einen Tarifabschluss geeinigt. Demnach steigen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die mehr als 900.000 Beschäftigten ab April 2018 um 4,3 Prozent, für die Monate Januar bis März gibt es 100 Euro Einmalzahlung. 2019 erhalten alle Beschäftigten zudem einen Festbetrag von 400 Euro sowie ein neues tarifliches Zusatzgeld von 27,5 Prozent eines Monatseinkommens. Beide Komponenten wirken dauerhaft. Alle weiteren Infos hier in der Pressemitteilung des Bezirks Baden-Württemberg. Über das Ergebnis informieren wir via Facebook- und YouTube-Livestream.

05.02.2018 Ι 6. Tarifverhandlung für Baden-Württemberg

Verhandlungen gehen in die nächste Runde

Heute ab 11 Uhr gehen die Metall-Tarifverhandlungen für den Bezirk Baden-Württemberg in die nächste Runde. Jetzt müssen die Arbeitgeber sich endlich bewegen. Wir informieren hier aktuell.

05.02.2018 Ι Kollegen aus Ungarn unterstützen Warnstreikende in Rastatt und Gaggenau

Auf Solidaritätsbesuch

Nachtrag: Metaller im Rastatter Werk von Mercedes-Benz haben am vergangenen Freitag für 24 Stunden die Produktion gestoppt. Eine Abordnung der Vasas-Gewerkschaft aus dem ungarischen Standort Kecskemét kam zur Unterstützung der Belegschaften nach Rastatt und fuhr später zur Kundgebung nach Gaggenau, wo ebenfalls das Werk bestreikt wurde. Mit im Gepäck hatten sie eine Fahne mit den Unterschriften der Vasas-Vertrauensleute und jede Menge "Pogácsa" (Salzgebäck) um die Kolleginnen und Kollegen zu stärken. Die stellvertretende Vorsitzende der Kecskeméter Vasas-Grundorganisation bei Mercedes Benz Kitti Besenyi: "In der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen auch in Kecskemét Lohnverhandlungen. Wir kämpfen darum, nicht länger zu den billigsten Arbeitskräften in Europa zu gehören."

 

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks bundesweit

IG Metall mobilisiert bundesweit eine halbe Million Beschäftigte

Seit Mittwoch haben bundesweit insgesamt 500.000 Beschäftigte aus knapp 280 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie mit ganztägigen Warnstreiks die Produktionen zum Erliegen gebracht. Allein heute stehen in 97 Betrieben mit rund 304.000 Beschäftigten die Bänder still.


Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall: "Die grandiose Beteiligung an den ganztätigen Warnstreiks zeigt: Die Beschäftigten, Mitglieder und Nichtmitglieder, stehen hinter unseren Forderungen und sind bereit, mit aller Kraft dafür zu kämpfen. Jetzt ist es an den Arbeitgebern, dieses Signal zu verstehen und eine deutliche Schippe drauf zu legen. Wenn die Arbeitgeber diese Bereitschaft zeigen, können die Verhandlungen am Montag fortgesetzt werden."

02.02.2018 Ι Reportage

"Wir wollen keine Anhängsel von Maschinen sein"

Mit rot-weißen Flatterband und der Aufschrift "miteinander für morgen" haben Beschäftigte seit 4 Uhr die Tore beim Pumpenhersteller Schwing in Herne abgesperrt. Mit Fahnen, Schals und roten Westen stehen Metallerinnen und Metaller vor der Einfahrt. Sie haben ein Transparent vor die Zufahrt gespannt: "Dieser Betrieb wird bestreikt." Mehr ...

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Ganztags-Warnstreiks heute mit voller Wucht

In Berlin, Brandenburg und Sachsen steht die Produktion vor allem bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern. Stillstand herrscht in Berlin bei Mercedes-Benz, BMW und dem Schnellecke Modul- und Lieferantenzentrum sowie in Brandenburg bei ZF Getriebe, in Leipzig bei BMW, Porsche und in Hainichen bei ISH. Volkswagen Sachsen steht ebenfalls komplett: Die Fahrzeugfertigung Zwickau, die Gläserne Manufaktur in Dresden und das Motorenwerk Chemnitz sind im Ganztagsausstand, ebenso der Zulieferer Schnellecke Glauchau. Zur Kundgebung bei Mercedes-Benz in Berlin-Marienfelde kommen auch viele Metallerinnen und Metaller von Otis, Siemens Mobility und Thales, GE, PG (Gillette), Mercedes-Werk Ludwigsfelde und APCB und beteiligen sich solidarisch mit "einfachen" Warnstreiks. IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel: "Produktionsstillstand für 24 Stunden in 16 Betrieben in unserem Bezirk ist ein kraftvolles Signal an die Arbeitgeber." Insgesamt sind 30.000 Metallerinnen und Metaller aus 16 Betrieben dem IG Metall-Aufruf zu ganztägigen Warnstreiks gefolgt.

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Erste Bilanz: voller Erfolg in allen Betrieben

Die Warnstreiks in Salzgitter bei MAN, in Bramsche bei Nexans und Essex sowie in Beckedorf bei Federal Mogul dauern noch an. Insgesamt bewertet die IG Metall im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die ganztägigen Warnstreiks als vollen Erfolg. 3.000 Beschäftigte sind heute aufgerufen. IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Stimmung bei allen ganztägigen Warnstreiks war und ist hervorragend. Unterm Strich ein Erfolg auf ganzer Linie und ein starkes Signal der Beschäftigten an die Arbeitgeber. Deutlich wurde die hohe Bereitschaft, wenn es nötig ist auch in die Konfrontation zu gehen. Die Beschäftigten erwarten nun, dass die Arbeitgeber nachlegen, bevor es wieder an den Verhandlungstisch geht."

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Mitte

Volle Streiksversammlungen, leere Betriebe

In Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen sind heute 13 Betriebe mit etwa 30.000 Beschäftigten zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Dort ruht überall die Arbeit. Insgesamt haben sich im Bezirk Mitte Metallerinnen und Metaller aus 40 Betrieben an den ganztägigen Warnstreiks beteiligt. IG Metall-Bezirkseliter Jörg Köhlinger: "Die Kundgebungen und Streikversammlungen waren voll, die Betriebe waren leer. Die Arbeitgeber sollten dieses Zeichen verstanden haben. Ziel war es, den Weg zu ebnen für eine rationale, konstruktive und lösungsorientierte Haltung der Arbeitgeberverbände auch in unserem Bezirk."

 

02.02.2018 Ι Ganztägiger Warnstreiks bei Airbus in Bremen

"Arbeitgeber müssen ihr Angebot deutlich nachbessern"

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, war heute bei Airbus in Bremen. Hier das Video:

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Küste

Airbus, Premium Aerotec und Werften stehen still

In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein steht in 14 Betrieben mit insgesamt 30.000 Beschäftigten die Produktion für bis zu 24 Stunden. Betroffen sind vor allem die Luftfahrtindustrie mit Airbus in Bremen, Hamburg und Stade sowie Premium Aerotec in Bremen, Nordenham und Varel, sowie die Werften tkMS in Kiel, Neptun in Rostock und Meyer in Papenburg. Auch bei den Maschinenbauern wie Gabler in Lübeck, Caterpillar in Rostock und Kramer in Bremerhaven geht den ganzen Tag über nichts. Bei Airbus in Bremen sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: "Die Arbeitgeber müssen ihr Angebot deutlich nachbessern - beim Geld, beim Anspruch auf eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit und beim Zuschuss für Kindererziehung, Pflege oder Schichtarbeit." Das bekräftigt auch IG Metll-Bezirksleiter Meinhard Geiken: "Das Signal an die Arbeitgeber ist klar: Wenn sie am Montag in Stuttgart an den Verhandlungstisch zurückkehren, müssen sie ein deutlich besseres Angebot mitbringen."

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Bayern

In ganz Bayern rollt kein Auto vom Band

80.000 Metallerinnen und Metaller in 17 Betrieben legen heute die bayerische Autoindustrie lahm. Kein einziges Auto rollt vom Band. Bei Audi beteiligen sich 31.000 Beschäftigte am ganztägigen Warnstreik, bei BMW in München, Dingolfing, Landshut, Regensburg und Wackersdorf zusammen 36.500 Beschäftigte. Zudem befinden sich bei den Autozulieferern Schaeffler und SKF in Schweinfurt 9.000 Beschäftigte im ganztägigen Warnstreik. Auch viele unorganisierte Mitarbeiter und Leiharbeiter unterstützen solidarisch die Warnstreiks. Die Kontraktlogistiker an den verschieden Standorten streiken ebenfalls mit. Insgesamt haben sich an den drei ganztägigen Warnstreiktagen in Bayern 118.000 Beschäftigte in 45 Betrieben beteiligt. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die ganztägigen Warnstreiks sind ein Riesenerfolg, die Beschäftigten haben unsere Erwartungen noch übertroffen. Ich gehe davon aus, dass die Arbeitgeber die Eindrücke unserer ganztägigen Warnstreiks berücksichtigen, wenn sie zu uns an den Verhandlungstisch zurückkommen."

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Baden-Württemberg

Kein Auto, kein Traktor, kein Bus, kein Kran.

Am dritten ganztägigen Warnstreiktag stehen in Baden-Württemberg die Bänder der Fahrzeugindustrie. Bei Porsche bleiben insgesamt rund 10.000 Metallerinnen und Metaller der Arbeit fern, bei Daimler in Sindelfingen circa 22.000 und in Stuttgart-Untertürkheim rund 14.000 sowie bei Audi in Neckarsulm rund 16.000. Zudem stehen die Produktionen beim Landmaschinenhersteller John Deere in Mannheim und Bruchsal, EvoBus in Ulm und Mannheim sowie beim Kranhersteller Liebherr in Ehingen. Bisher haben sich im Südwesten mehr als 150.000 Beschäftigte an ganztägigen Warnstreiks beteiligt. IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "In den letzten drei Tagen haben die Kolleginnen und Kollegen vor den Toren den Arbeitgebern und der Öffentlichkeit die Stärke der IG Metall demonstriert. Für diesen tollen Einsatz bedanke ich mich." Die Verhandlungen sollen - vorbehaltlich eines Signals der Bewegung von der Gegenseite - am kommenden Montag ab 11 Uhr in der Stuttgarter Liederhalle wieder aufgenommen werden.

02.02.2018 Ι Ganztägiger Warnstreik bei VW in Osnabrück

"Für gutes Geld und gute Arbeitszeiten"

Nachtrag: Wir haben gestern die Kamera drauf gehalten, als die Beschäftigten bei VW Osnabrück die Arbeit für einen Tag niederlegten - für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, hat die Streikenden besucht. Hier das Video:

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Knut Giesler: "Die Beschäftigten sind engagiert und hoch motiviert"

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich heute 21.000 Beschäftigte aus 16 Betrieben an ganztägigen Warnstreiks. Die Schwerpunkte liegen in Krefeld, Lohmar und in der Region Gummersbach, wo jeweils 3 Betriebe ganztägig bestreikt werden. Der größte bestreikte Betrieb ist das Sprinterwerk von Daimler in Düsseldorf mit rund 6.700 Metallerinnen und Metallern. Damit steigt die Gesamtzahl der Beschäftigten in ganztägigen Warnstreiks in NRW auf rund 63.600 aus 68 Betrieben. IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler: "Die Bilanz nach 3 Tagen ist sensationell. Die Beschäftigten sind engagiert und hoch motiviert. Die Arbeitgeber sollten erkennen, dass sie gegenüber ihrem letzten Angebot deutlich nachlegen müssen. Dann können die Verhandlungen am kommenden Montag fortgesetzt werden. Andernfalls ist die IG Metall zur Ausweitung von ganztägigen Warnstreiks oder für eine Urabstimmung und flächendeckende Streiks bestens aufgestellt."

02.02.2018 Ι Reportage

"Wir zeigen Entschlossenheit"

Seit 6 Uhr in der Früh stehen die Bänder bei Wabco Radbremsen in Mannheim-Friedrichsfeld und in der Neckarstadt bei Caterpillar Energy Solutions still. Die Beschäftigten folgen dem Aufruf der IG Metall Mannheim, sie legen ihre Arbeit nieder - und setzen ein kraftvolles Zeichen der Geschlossenheit. Mehr ...

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks bundesweit

In rund 100 Betrieben steht die Produktion

In der Metall- und Elektroindustrie gehen die bundesweiten ganztägigen Warnstreiks weiter. In rund 100 Betrieben mit rund 125.000 Beschäftigten steht die Produktion. "Die beeindruckende Beteiligung der Belegschaften an den ganztägigen Warnstreiks zeigt, dass sich die Beschäftigten in dieser hervorragenden wirtschaftlichen Situation nicht mit Brosamen abspeisen lassen", sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall. Mehr dazu in der Pressemitteilung der IG Metall.

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Erfolgreiche Premiere: Heute steht ZF, Porsche folgt am Abend

Die Produktion ruht bei ZF Getriebe in Brandenburg. Am Abend stehen dann auch bei Porsche in Leipzig für einen Tag alle Räder still. "Die aufgerufenen Belegschaften haben mit ihren überwältigend positiven Mitgliedervoten ein klares Bekenntnis zur Durchführung von 24-Stunden-Warnstreiks abgegeben", sagt Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. "Damit haben sie ihre Bereitschaft dokumentiert, für ihre Ziele zu kämpfen. Jeder Versuch der Arbeitgeber, uns mit juristischen Mitteln in die Knie zu zwingen, wird scheitern."

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Bayern

Jürgen Wechsler: "Die bayerischen Zulieferer liefern heute nicht"

23.000 Beschäftigte legen heute die bayerische Zulieferindustrie lahm. Insgesamt sind 18 Betriebe von ganztägigen Warnstreiks betroffen: fünf Werke von Bosch Rexroth in Lohr, Elchingen, Schweinfurt und Volkach, Bosch in Bamberg, Mahle Behr in Neustadt, Schaeffler und Pressmetall in Gunzenhausen sowie ZF Gusstechnologie und Federal Mogul in Nürnberg. Am Abend beginnen um 22 Uhr ganztägige Warnstreiks bei Grammer in Amberg und bei Getrag in Bad Windsheim. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die bayerischen Zulieferer liefern heute nicht. Trotz Schnee und Regen sind die Betriebe leer, nirgendwo wird produziert. Es geht nichts rein und nichts raus."

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Ganztägige Warnstreiks in 22 Betrieben mit rund 28.000 Beschäftigten

Landesweit liegt der Schwerpunkt der ganztägigen Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen in der Automobil- und Zulieferindustrie. Dabei ist Ford in Köln mit rund 17.000 Mitarbeitern der größte Betrieb, in dem die Produktion steht. Insgesamt steht in 22 Betrieben mit rund 28.000 Beschäftigten die Produktion. IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler: "Die Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen an unseren ganztägigen Warnstreiks ist hervorragend. Insgesamt wurden nun seit Dienstagnacht 52 Betriebe mit rund 42.600 Beschäftigten bestreikt."

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Thorsten Gröger: "Die Stimmung ist hervorragend"

Neben den ganztägigen Warnstreiks in Gronau bei Wabco, bei Miele in Lehrte, in Hannover bei KraussMaffei Berstorff, bei Volkswagen Osnabrück, MAN in Salzgitter, Renold in Einbeck, in Hann. Münden bei Haendler & Natermann sowie bei Demag in Uslar gibt es viele kurzzeitige Warnstreiks mit großer Beteiligung. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Stimmung bei den ganztägigen Warnstreiks ist hervorragend. Hier wird die Entschlossenheit der Beschäftigten deutlich, genau wie der hohe Grad an Mobilisierung und Vorbereitung. Das Signal an die Arbeitgeber ist deutlich, endlich einzulenken und eine Lösung am Verhandlungstisch zu ermöglichen."

01.02.2018 Ι Kurzzeitige Warnstreiks bei Volkswagen

50.000 VW-Beschäftigte zeitweise im Warnstreik

Auch die Beschäftigten der Volkswagen-Standorte in Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig, Kassel, Emden und Hannover legen zeitweise die Arbeit nieder. Insgesamt beteiligen sich 50.000 VW-Beschäftigte an den kurzzeitigen Warnstreiks. Über 6.000 Beschäftigte legen bei VW Nutzfahrzeuge zeitweise die Arbeit nieder. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Das Angebot der letzten Verhandlungsrunde am vergangenen Dienstag war eine Mogelpackung, im Volumen ist hier deutlich weniger drin als in der Fläche. Die Beschäftigten bei Volkswagen zeigen heute an vielen Standorten genau wie in Hannover, was sie von dieser Provokation halten."

01.02.2018 Ι Reportage Vacuumschmelze Hanau

Für ein gemeinsames Ziel einstehen

Die Belegschaft der Vacuumschmelze im hessischen Hanau gehörte zu den ersten, die in den 24-Stunden-Warnstreik gingen. Fernsehteams begleiteten sie schon, als sie am Abend vorher alles für den großen Tag aufbauten. Ab sechs Uhr morgens füllte sich das Streikzelt. Einen ganzen Tag streiken war für viele eine ungewohnte Erfahrung. Aber eine gute. Mehr ...

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Küste

Meinhard Geiken: "Ganztägige Warnstreiks laufen hervorragend"

Im Bezirk Küste lassen über 16.000 Beschäftigte in sechs Unternehmen die Produktion stillstehen. Bei Daimler in Bremen legten 12.000 und bei Mercedes-Benz in Hamburg 2.200 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Zudem ruht die Arbeit den ganzen Tag über bei Lear in Bremen, Kolbenschmidt in Papenburg, GKN Driveline in Kiel sowie bei Flowserve SIHI in Itzehoe. Zusätzlich gibt es kurzzeitige Warnstreiks in Kiel bei Vossloh, Heidelberger und Rheinmetall. "Die ganztägigen Warnstreiks laufen hervorragend", sagt IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken. "Mit jedem Tag zeigen wir den Arbeitgebern, dass wir den Druck aus den Betrieben weiter steigern können."

01.02.2018 Ι Arbeitsgericht Nürnberg stellt fest

IG Metall-Forderung und Warnstreiks sind rechtmäßig

Das Arbeitsgericht Nürnberg hat den Antrag der Firma Kennametal aus Lichtenau auf eine einstweilige Verfügung gegen die Durchführung des ganztägigen Warnstreiks als unbegründet zurückgewiesen. Kennametal begründete seinen Antrag damit, dass die Forderung der IG Metall rechtswidrig und der ganztägige Warnstreik unverhältnismäßig sei. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht, da es sich nicht um eine rechtswidrige Streikforderung handele. "Das juristische Kartenhaus der Arbeitgeber fällt in sich zusammen", sagt IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler. Der ganztägige Warnstreik bei Kennametal in Lichtenau läuft seit gestern 22 Uhr planmäßig. Die Produktion steht still.

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Mitte

Metallerinnen und Metaller sind kampfbereit

Im Bezirk Mitte ruht die Arbeit in 18 Betrieben, wie etwa bei AVO Carbon Frankfurt am Main. Bereits mit Beginn der ersten Schicht sind die Tore dicht. Und mit dem Ende der heutigen Aktionen beginnen schon die nächsten: Dann werden in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und Thüringen die nächsten 13 Betriebe zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

01.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Baden-Württemberg

Warnstreiks auf Hochtouren - Verhandlungen können Montag fortgesetzt werden

Am zweiten Warnstreiktag fällt in 23 baden-württembergischen Betrieben die Produktion nahezu komplett aus. Betroffen sind vor allem die Autozulieferer. IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Unsere Kolleginnen und Kollegen stehen voll und ganz hinter unseren Forderungen und sind hoch motiviert bei der Sache. Ich hoffe, dass die Arbeitgeber endlich erkennen, dass sie deutlich über ihr letztes Angebot am Verhandlungstisch hinausgehen müssen." Morgen ruft die IG Metall in Baden-Württemberg weitere 22 Betriebe zum ganztägigen Warnstreik auf. Mit Blick auf einen neuen Verhandlungstermin sagt Zitzelsberger: "Die Verhandlungen können am kommenden Montag fortgesetzt werden - sofern die Gegenseite deutliche Bewegung signalisiert. Solche Signale brauchen wir spätestens am Wochenende."

01.02.2018 Ι Reportage

"Heute geht hier nichts mehr raus"

Gute Stimmung bei der Belegschaft von AVO Carbon in Frankfurt. Es ist das erste Mal, dass der Betrieb dicht macht. Streikposten sind am Werk im Ortsteil Kalbach aufgestellt, davor ein Streikzelt, Musik tönt aus Lautsprechern. Die Belegschaft steht voll hinter dem ganztägigen Ausstand. Mehr ...


Foto: Martina Helmerich, IG Metall

01.02.2018 Ι Arbeitsgericht Krefeld stellt fest

Forderung der IG Metall rechtmäßig

Das Arbeitsgericht Krefeld hat die Rechtmäßigkeit der IG Metall-Forderung und die Verhältnismäßigkeit der ganztägigen Warnstreiks festgestellt.

Heute fand vor dem Arbeitsgericht in Krefeld eine Verhandlung im Zusammenhang mit einer durch die Firma Otto Fuchs Dülken in Viersen eingereichten einstweiligen Verfügung gegen die ganztägigen Warnstreiks der IG Metall statt. Begründet wurde der Antrag seitens des Arbeitgebers damit, dass die Forderung der IG Metall rechtswidrig und ein ganztägiger Warnstreik unverhältnismäßig sei. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und wies den Antrag mit der Begründung zurück, dass die Forderungen der IG Metall und damit auch die Arbeitskampfmaßnahmen rechtmäßig seien. Weitere Infos bei der IG Metall-Bezriks Nordrhein-Westfalen.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks bundesweit

Gelungener Auftakt der bundesweiten ganztägigen Warnstreiks

In über 80 Betrieben mit rund 68.000 Beschäftigten steht heute die Produktion still. Die Arbeitsniederlegungen beginnen teilweise bereits am Dienstagabend mit den Nachtschichten. "Wer sich nicht bewegt muss geschoben werden. In den letzten Verhandlungen haben sich die Arbeitgeber nur noch im Krebsgang bewegt. Ihr Angebot von insgesamt 3,5 Prozent für 27 Monate in der Tabelle, das bedeutet auf das Jahr runtergerechnet noch nicht einmal den Ausgleich der Inflationsrate. Aber auch das Gesamtvolumen von 6,8 Prozent ist gerade 3 Prozent im Jahr und völlig inakzeptabel", sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. "Unser Ziel ist weiterhin ein Ergebnis ohne Flächenstreiks. Eine Lösung kann es aber nur geben, wenn die Arbeitgeber bei allen drei Themen nachlegen: beim Geld, beim Anspruch auf eine befristete Arbeitszeitverkürzung und beim Entgeltzuschuss für Beschäftigte in familiären oder beruflichen Belastungssituationen."

31.01.2018 Ι Ganztägiger Warnstreik bei INDEX in Esslingen

Wer sich nicht bewegt muss geschoben werden

31.01.2018 Ι Reportage

Kein MAN-Motor läuft vom Band

Von Trillerpfeifengeheul und lautem Applaus der Metallerinnen und Metaller begleitet schließen pünktlich um 6 Uhr bei MAN Truck & Bus in Nürnberg die Werkstore. Ein Banner der IG Metall macht allen Vorbeifahrenden deutlich: "Dieser Betrieb wird bestreikt." Nichts geht mehr - den ganzen Tag über. Kein Motor läuft vom Band, keiner verlässt das Werk. Mehr ...

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Mitte

In neun Betrieben ruht die Produktion

Im Bezirk Mitte ruht die Produktion in neun Betrieben, unter anderem bei der Vacuumschmelze in Hanau. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer: "Wir haben überall in den Betrieben große Zustimmung zu den ganztägigen Warnstreiks, nicht nur in den Mitgliedervoten, sondern jetzt auch vor den Toren, in den Streikversammlungen. Allein am heutigen Mittwoch sind in neun Betrieben alle Schichten ausgefallen. Und morgen geht es in allen vier Bundesländern weiter. Die Arbeitgeber müssen sich bewegen, das ist die klare Erwartung unserer Mitglieder." Morgen sind im Bezirk Mitte 18 Betriebe zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Bayern

15.000 Metallerinnen und Metaller im 24-Stunden-Warnstreik

In Bayern legen 15.000 Beschäftigte mit ganztägigen Warnstreiks in allen beteiligten Betrieben die Produktion lahm. Drei Betriebe folgen heute Abend um 22 Uhr. Bei MAN Truck & Bus in München ist das Werk bereits seit Mitternacht dicht, bei MAN Truck & Bus in Nürnberg seit heute Morgen 6 Uhr. Auch bei ZF in Passau, den beiden Linde-Werken in Kahl, bei Düker in Karlstadt sowie Krauss-Maffei Technologies in Treuchtlingen steht die Produktion. "24 Stunden lang geht hier gar nichts mehr. Hier geht nichts mehr rein und nichts mehr raus", so Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, heute Morgen bei MAN Truck & Bus in Nürnberg.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Berlin, Brandenburg und Sachsen

Olivier Höbel: "Streikrecht ist ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht"

Seit Mittwochmorgen steht die Produktion auch bei Mahle Filtersysteme im brandenburgischen Wustermark und bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden. Ab 21 Uhr folgen die Beschäftigten bei Gestamp in Ludwigsfelde. Bis Freitag wird die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen zunächst 16 Betriebe zu ganztägigen Warnstreiks aufrufen. Die Arbeitgeber reagieren auf die ganztägigen Warnstreiks mit juristischen Klagen. "Damit verschärfen die Arbeitgeberverbände VME (für Berlin und Brandenburg) und VSME (für Sachsen) den Tarifkonflikt und beschädigen die über Jahre gewachsene Tarifpartnerschaft", sagt IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Das Streikrecht sei ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht, "das wir uns nicht nehmen lassen".

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Nordrhein-Westfalen

Knut Giesler: "Die Produktion in 30 Betrieben steht still"

In Nordrhein-Westfalen sind die ganztägigen Warnstreiks bereits gestern Abend um 21.30 Uhr bei KME Germany in Menden (Märkischer Kreis) gestartet. Danach folgten mit der Nachtschicht Mannesmann Precisions Tubes in Hamm, Thyssenkrupp Rothe Erde in Lippstadt, NKT in Köln, Geberit in Langenfeld, Tital in Bestwig bei Arnsberg, Berzelius in Stolberg und Mannesmann Stainless Tubes in Burbach bei Siegen. Seit der Frühschicht werden weitere 22 Betriebe bestreikt. "Die Produktion in 30 Betrieben steht still. Wir haben unser Streikziel zu 100 Prozent erreicht", sagt IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Baden-Württemberg

Gesperrte Werkstore, leere Fabriken

In 21 baden-württembergischen Betrieben steht die Produktion - vorwiegend bei Maschinenbauern. Die 24-stündigen Warnstreiks sind spätestens mit der Frühschicht gestartet. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg: "Die erste Welle läuft hervorragend, die Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen ist toll. Jetzt wird es Zeit, dass die Arbeitgeber erkennen, dass sie an den Verhandlungstisch zurückkehren müssen." Am morgigen Donnerstag ruft die IG Metall im Südwesten die Beschäftigten in 23 Betrieben zu ganztägigen Warnstreiks auf. Betroffen sind vor allem Automobilzulieferer.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Küste

Produktion steht in zehn Betrieben

In Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordwestniedersachsen steht in zehn Betrieben mit insgesamt über 5.000 Beschäftigten für bis zu 24 Stunden die Produktion. "Wir meinen es Ernst. Das zeigen die Beschäftigten mit den ganztägigen Warnstreiks", sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Die Arbeitgeber sollten deshalb möglichst schnell mit uns am Verhandlungstisch eine Lösung suchen." Am Donnerstag legt die IG Metall Küste den Schwerpunkt der ganztägigen Warnstreiks auf die Automobilindustrie.

31.01.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Thorsten Gröger: "Morgen legen wir noch eine deutliche Schippe drauf"

In Hannover, Braunschweig und Hildesheim dauern die Aktionen noch an und werden bis morgen früh fortgesetzt. Weitere Betriebe werden am Donnerstag mit ganztägigen Warnstreik folgen. Zudem wird es zahlreiche kurzzeitige Warnstreiks geben. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die ganztägigen Warnstreiks haben heute einen glänzenden Start hingelegt, die Stimmung ist hervorragend. Morgen legen wir noch eine deutliche Schippe drauf: mit weiteren ganztägigen und kurzzeitigen Warnstreiks. Dazu kommen noch Warnstreiks an den Volkswagen-Standorten."

31.01.2018 Ι Ganztägiger Warnstreik bei Coperion in Stuttgart-Feuerbach

Stefan Groch: "Ganz tolle Solidarität. Der Betrieb ruht."

Kundgebung um 7.30 Uhr mit Stefan Groch, IG Metall-Vertrauenskörperleiter bei Coperion, Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Uwe Meinhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Stuttgart.

31.01.2018 Ι 24-Stunden-Warnstreiks

Metallerinnen und Metaller starten mit ganztägigen Warnstreiks

16 Stunden wurde in Baden-Württemberg in der fünften Runde verhandelt. Alle Lösungsvorschläge der IG Metall fegten die Arbeitgeber vom Tisch. Jetzt macht die IG Metall Ernst. Seit gestern Abend 22 Uhr sind bundesweit Metallerinnen und Metaller in zahlreichen Betrieben dem Aufruf der IG Metall gefolgt und in ganztägige Warnstreiks gestartet - wie hier bei Thyssenkrupp Rothe Erde in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen).

30.01.2018 Ι Dritte Verhandlung Volkswagen

Kein Ergebnis bei Volkswagen - Warnstreiks am Donnerstag

Die dritte Tarifverhandlung für die rund 120.000 Beschäftigten bei Volkswagen endet ohne Ergebnis. "Das war heute entschieden zu wenig, eine Annäherung in homöopathischen Dosen", kommentiert Thorsten Gröger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer für den Haustarifvertrag der Volkswagen AG. "Insgesamt ist das weniger als in der Fläche, wir können keinen substantiellen Fortschritt erkennen", so Gröger. Das Angebot der Arbeitgeber sieht drei Nullmonate vor, eine Erhöhung um lediglich 3,5 Prozent ab Mai 2018, 2 Prozent ab Mai 2019 mit einer Laufzeit von insgesamt 30 Monaten. Bei der Ausbildung gibt es kein Entgegenkommen, bei der betrieblichen Altersversorgung allenfalls eine Annäherung im mikroskopischen Bereich. Die IG Metall fordert für die VW-Beschäftigten 6 Prozent mehr Geld für 12 Monate, eine bessere betriebliche Altersversorgung und die Verpflichtung, Auszubildende zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation um fünf Jahre einzustellen. Ab Donnerstag sind die VW-Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen.

29.01.2018 Ι Konsequenzen beginnen

Ganztägige Warnstreiks in den Bezirken

Die IG Metall geht noch in dieser Woche allen Tarifgebieten in ganztägige Warnstreiks. Die "Arbeitgeber müssen jetzt mit den Konsequenzen ihrer fehlenden Kompromissfähigkeit leben.", sagt beispielsweise Jürgen Wechsler, der Bezirksleiter der IG Metall Bayern. Hier geht es zu den entsprechenden Meldungen der Bezirke:
 

++ IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt IG Metall Nordrhein-Westfalen ++ IG Metall Mitte ++ IG Metall Küste ++ IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen ++ IG Metall Bayern ++ IG Metall Baden-Württemberg ++

29.01.2018 Ι Jörg Hofmann zum Stand der Verhandlungen

Arbeitgeber zeigten keinen Willen zur Einigung

Was waren die Knackpunkte? Im Interview erklärt der Erste Vorsitzende der IG Metall Jörg Hofmann, wie sich die Arbeitgeber bei den Verhandlungen in Stuttgart querstellten und wie es jetzt weitergeht.

27.01.2018 Ι IG Metall ruft zu ganztägigen Warnstreiks auf

"Wer sich nicht bewegt, der muss geschoben werden"

Die fünfte Tarifverhandlung in Baden-Württemberg endet am Samstagvormittag ergebnislos. Die Arbeitgeber waren nicht kompromissbereit: Sie boten lediglich knapp 3 Prozent mehr Lohn, trotz der sehr guten wirtschaftlichen Lage. Die IG Metall ruft nun zu ganztägigen Warnstreiks auf.


"Die Arbeitgeber haben es offensichtlich gezielt auf eine Eskalation angelegt und hatten nie die Absicht zur Einigung. Das zeigte sich daran, dass sie sich heute weder beim Geld noch bei der Arbeitszeit ausreichend bewegt haben, um einen Kompromiss möglich zu machen", kritisiert der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann. "Es ist unverantwortlich, die überfällige Modernisierung der Arbeitswelt zu blockieren und den Beschäftigten einen fairen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg zu verweigern. Das werden sich die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie nicht gefallen lassen. Jetzt gilt: Wer sich nicht bewegt, der muss geschoben werden."

27.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Baden-Württemberg

Gespräche enden ergebnislos - Statement via Livestream

Die fünfte Gesprächsrunde in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg endet nach 16 Stunden ergebnislos. IG Metall-Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Wir sind mit dem festen Willen in diese Verhandlung gegangen, einen tragbaren Kompromiss für beide Seiten zu finden. Die Arbeitgeber sind allerdings auf keinen unserer Lösungsvorschläge eingegangen und waren nicht bereit, eine Lösung für unsere Forderung nach Zuschüssen für Beschäftigte in besonderen Lebenssituationen zu finden. Das zeigt, welche Herr-im-Haus-Mentalität bei Arbeitszeitfragen nach wie vor im Arbeitgeberlager herrscht." Weitere Infos in der Pressemitteilung des Bezirks.


Die Große Tarifkommission des Bezirks hat dem Vorstand der IG Metall empfohlen, ganztägige Warnstreiks zu beschließen. Ab 13 Uhr informieren der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann und der Verhandlungsführer der IG Metall Baden-Württemberg Roman Zitzelsberger die Presse über den Beschluss des Vorstandes. Wir streamen via Facebook live.
 

26.01.2018 Ι Vorstand erklärt weiteres Vorgehen

Tarifverhandlungen werden heute in Baden-Württemberg fortgesetzt

Nach Beratungen beschließt der Vorstand der IG Metall, die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Baden-Württemberg heute Abend fortzusetzen. 

Der Erste Vorsitzende der IG Metall Jörg Hofmann: "Der Ausgang ist (..) mehr als unsicher. Steht morgen Mittag keine Lösung, ist der Vorstand vorbereitet, unmittelbar die Ausweitung der Arbeitsauseinandersetzung zu beschließen. Dies schließt neben den 24-Stunden-Warnstreiks mit ein, in einzelnen Regionen direkt in die Urabstimmung in der Fläche zu gehen".  Alle Infos auch in unserer Pressemitteilung.

 

25.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

IG Metall zählt bisher rund 930.000 Warnstreikende

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit rund 930.000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Heute legten bis zum frühen Nachmittag knapp 4.000 Beschäftigte aus 12 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder. Auch gestern Nachmittag und am Abend sind noch mehrere Tausend Warnstreikende dem Aufruf der IG Metall gefolgt.

25.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

Jürgen Wechsler: "Wir sind bereit zu kämpfen"

In Bayern geht die zweite Warnstreikwelle zu Ende. Insgesamt haben sich dort 203.579 Metallerinnen und Metaller aus über 350 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Seit Beginn der Tarifrunde sind es sogar 210.379 Beschäftigte, die sich an Aktionen der IG Metall beteiligt haben. Für IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler sind die "Warnstreiks ein überwältigendes Signal an die Arbeitgeber". Die Botschaft lautet: "Wir sind bereit, für unsere Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit zu kämpfen." Nach der gestrigen ergebnislosen vierten Verhandlung in Baden-Württemberg beraten heute die bezirklichen Tarifkommissionen über das weitere Vorgehen. Der IG Metall-Vorstand wird dann am Freitag darüber entscheiden.

25.01.2018 Ι Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Insgesamt 40.000 Metallerinnen und Metaller im Ausstand

In Berlin, Brandenburg und Sachsen legen heute 1.770 Beschäftigte aus sechs Betrieben die Arbeit nieder. Insgesamt haben sich 40.000 Metallerinnen und Metaller aus 194 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Nach der gestrigen ergebnislosen vierten Verhandlung in Baden-Württemberg beraten heute die bezirklichen Tarifkommissionen über das weitere Vorgehen. Der IG Metall-Vorstand wird am Freitag über das weitere Vorgehen entscheiden.

25.01.2018 Ι Große Tarifkommission Baden-Württemberg

Eine weitere Eskalation kann nicht im Sinne der Arbeitgeber sein

Die rund 220 Delegierten der großen Tarifkommission der IG Metall-Baden-Württemberg haben sich mit der Haltung der Arbeitgeber zu den strittigen Arbeitszeitthemen intensiv und "sehr kritisch" auseinandergesetzt. Offensichtlich verstehe die Gegenseite auch nach zwei Wochen Warnstreiks nicht, dass alle Forderungen der IG Metall ernst gemeint und nur im Paket zu lösen seien, so der allgemeine Tenor. Hohe Zustimmung finden die von der IG Metall vorgestellten Lösungsvorschläge. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Wir haben das Tischtuch nach Ende der vierten Verhandlung bewusst nicht zerschnitten, sondern wollen vor der endgültigen Entscheidung des Vorstands zunächst das Meinungsbild unserer Kolleginnen und Kollegen in den Tarifkommissionen einholen. Eine weitere Eskalation kann nicht im Sinne der Arbeitgeber sein, vorbereitet sind wir natürlich auf alle Szenarien." Über den weiteren Fortgang der Tarifrunde entscheidet am Freitag der Vorstand der IG Metall, bis dahin werden die Einschätzungen der Tarifkommissionen aller Bezirke zusammengetragen.

25.01.2018 Ι Vierte Tarifverhandlung Küste

Vierte Runde an der Küste endet ebenfalls ohne nennenswerte Annährung

Auch für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie endet die vierte Verhandlulng ergebnislos. Verhandelt wurden ausschließlich regionale Themen wie Wasch- und Umkleidezeiten, die Angleichung der Schichtzuschläge sowie die Angleichung Ost. "Um am Verhandlungstisch zu einer Gesamtlösung zu kommen und eine weitere Eskalation zu vermeiden, müssen sich die Arbeitgeber auch bei den regionalen Themen mehr bewegen. Wir erwarten, dass sie konkrete Vorschläge dazu vorlegen", sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Am Nachmittag berät die Tarifkommission über den Verhandlungsstand an der Küste und in Baden-Württemberg. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann morgen der Vorstand der IG Metall.

25.01.2018 Ι Vierte Verhandlung im Bezirk Baden-Württemberg

Auch in der vierten Verhandlung kein Fortschritt

Auch in der vierten Runde kommen sich die Verhandlungspartner in Baden-Württemberg nicht näher, gegen 22 Uhr wird das Treffen am Mittwochabend ohne Ergebnis wieder aufgelöst. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall, sagt in einer ersten Einschätzung: "Nach insgesamt über 75 Stunden Verhandlung in der Expertengruppe und am Verhandlungstisch ist es zwar gelungen, einige Lösungsvarianten zu diskutieren. In den für uns entscheidenden Arbeitszeitfragen haben die Arbeitgeber aber alle bisherigen relevanten Teilergebnisse zurückgenommen. Dadurch ist eine Situation entstanden, bei der es nach heutigem Stand zu keinem Ergebnis kommen wird." Die IG Metall wird nun über die neue Verhandlungssituation beraten. Am Donnerstag bewerten die Großen Tarifkommissionen bundesweit die Situation, am Freitag entscheidet der Vorstand über das weitere Vorgehen.

24.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Mehr als 900.000 Metallerinnen und Metaller im Ausstand

Vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde hat die IG Metall die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustsrie ausgeweitet. Fast 170.000 Beschäftigte aus 785 Betrieben beteiligen sich bis zum frühen Nachmittag an Warnstreikaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht zählt die IG Metall bundesweit 910.000 Warnstreikende, die eindrucksvoll zeigen: "Die Metallerinnen und Metaller kämpfen für ihre Forderung", so der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Warnstreikaktionen geplant.

24.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Küste

43.700 Warnstreikende an der Küste

Am Küstenaktionstag der IG Metall lassen 43.700 Beschäftigte aus 150 Betrieben in 16 norddeutschen Städten für mehrere Stunden die Arbeit ruhen. "Heute ist die letzte Gelegenheit für die Arbeitgeberseite, ein Signal zu setzen, dass am Verhandlungstisch ein faires Ergebnis erzielt werden kann", sagt IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann auf der Kundgebung in Hamburg mit Blick auf die heutige Tarifverhandlung in Baden-Württemberg. "Wenn sie aber weiterhin keine Bereitschaft zeigen, ihr Angebot zum Entgelt und ihre Gesprächsbereitschaft zum Thema Arbeitszeit deutlich zu erhöhen, dann provozieren sie die nächste Eskalationsstufe in dieser Tarifauseinandersetzung."
 

24.01.2018 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 7.500 Beschäftigte ziehen vor die Werkstore

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligen sich etwa 7.500 Metallerinnen und Metaller aus 36 Betrieben an Warnstreikaktionen. "Wir erwarten von den Arbeitgebern akzeptable Lösungen zu allen Elementen unseres Forderungspaketes", sagt Thorsten Gröger, IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer in Salzgitter. Das gelte auch für einen Entgeltzuschuss für Beschäftigte, bei Pflege, Erziehung von Kindern und in belastenden Arbeitszeitmodellen. "Wie man das macht, da gibt es sicher mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist, dass die Beschäftigten in diesen Situationen die Last nicht alleine tragen", so Gröger.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

Über 54.000 Warnstreikende machen im Südwesten Druck

Mehr als 54.000 Metallerinnen und Metaller läuten mit Warnstreiks die vierte Verhandlung in Baden-Württemberg ein. Damit steigt die Zahl der Warnstreikenden allein in Baden-Württemberg auf rund 268.000 seit Ende der Friedenspflicht. "Diese gigantische Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen nehmen wir heute mit nach Böblingen. Jetzt liegt es an den Arbeitgebern, die Verhandlungen einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen und damit eine weitere Eskalation zu vermeiden. An Lösungsvorschlägen unsererseits mangelt es nicht", sagt IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger in Neckarsulm auf einer Kundgebung vor rund 7500 Beschäftigten von Audi, Kolbenschmidt und KS Huayu Alutech. Über das Ergebnis der vierten Verhandlung wird die IG Metall nach deren Ende informieren.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

28.275 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

In Bayern ziehen bis zum frühen Nachmittag 28.275 Beschäftigte aus 33 Betrieben vor die Werkstore, davon rund 4.000 Beschäftigte der Frühschicht bei BMW in München. Am Abend folgt dort noch die Spätschicht. In der Region Ingolstadt legen bei Audi und 15 weiteren Betrieben 17.500 Warnstreikende die Arbeit zeitweise nieder. "Mit einer beeindruckenden Warnstreik-Beteiligung in den letzten Wochen haben die Kolleginnen und Kollegen aus Ingolstadt und ganz Deutschland die richtige Antwort auf die Verweigerungs-Haltung der Metall-Arbeitgeber gegeben", sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, vor dem Audi Forum in Ingolstadt. "Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen über faire Entgelterhöhungen sowie familiengerechte und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten."

24.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Mitte

Insgesamt fast 130.000 Menschen an über 600 Warnstreiks beteiligt

"Bis heute haben sich in unserem Bezirk fast 130.000 Menschen an über 600 Warnstreiks beteiligt", so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, in Speyer. Das seien 130.000 gute Argumente für die Arbeitgeber, endlich einen konstruktiven Vorschlag zu unseren Forderungen auf den Tisch zu legen. "Ansonsten werden wir darüber entscheiden, den Konflikt zuzuspitzen", so Köhlinger. Offenbach, Gießen und Nordhessen, Kaiserslautern, Speyer und Trier, in Homburg, Eisenach sowie im thüringischen Arnstadt sind heute Schwerpunkte der Warnstreiks der IG Metall im Bezirk Mitte. Mit dabei sind auch geschäftsführende Vorstandsmitglieder, etwa Hans-Jürgen Urban in Offenbach und Irene Schulz in Kaiserslautern.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

19.885 Beschäftigte legen in NRW die Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich weitere 19.885 Beschäftigte aus 162 Betrieben an Warnstreiks. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Warnstreikenden in NRW seit Ende der Friedenspflicht auf 137.863.

 

24.01.2018 Ι Warnstreikaktionen in Ingolstadt, München, Neckarsulm und Hamburg

Kundgebungen im Livestream

Wir übertragen Kundgebungen in IngolstadtNeckarsulm und den Küstenaktionstag in Hamburg
via Facebook-Livestream

 

 

23.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Mehr als 85.000 Warnstreikende erhöhen den Druck

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen unvermindert weiter: Bis zum frühen Nachmittag legen über 85.000 Beschäftigte aus mehr als 400 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit rund 730.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Warnstreikaktionen geplant.

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

Roman Zitzelsberger: "Warnstreiks sprechen klare Sprache"

Im Südwesten beteiligen sich bis zum Mittag rund 30.000 Warnstreikende an Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Damit haben seit Beginn der Warnstreiks in Baden-Württemberg insgesamt mehr als 210.000 Beschäftigte aus rund 550 Betrieben befristet die Arbeit niedergelegt - so die Bilanz. Für IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger sprechen die Warnstreiks "eine klare Sprache". "Die Beschäftigten wollen jetzt angemessen an der hervorragenden wirtschaftlichen Situation beteiligt werden und ihre Arbeitszeit bei Bedarf absenken und an persönliche Belange anpassen können. Wenn die Arbeitgeber morgen am Verhandlungstisch die Chance nicht nutzen, einen großen Schritt nach vorne zu kommen, ist eine weitere Eskalation nicht zu verhindern."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Über 2.000 Metallerinnen und Metaller im Warnstreik

In Berlin, Brandenburg und Sachsen beteiligen sich 2.150 Metallerinnen und Metaller aus sieben Betrieben an den Warnstreiks, allein 2.000 in Sachsen. Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter: "Die Arbeitgeber müssen ihre Verweigerung aufgeben und jetzt ein ernstzunehmendes Angebot unterbreiten. Alles andere wird zu einer deutlichen Verschärfung der Arbeitskampfmaßnahmen führen."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

Jürgen Wechsler: "Es brodelt in den Betrieben"

In Bayern ziehen bis zum frühen Nachmittag insgesamt 13.460 Beschäftigte aus 60 Betrieben vor die Werkstore. Allein in Augsburg beteiligen sich 5.000 Warnstreikende aus 24 Betrieben an einer zentralen Kundgebung. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks in Bayern über 160.000 Metallerinnen und Metaller an Arbeitsniederlegungen beteiligt. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Es brodelt in den Betrieben. Die Begeisterung für unsere Forderungen und der Ärger über die Blockade der Arbeitgeber sind enorm."

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Niedersachsen

Mehr als 400 Warnstreikende in Lehrte und Rinteln

In Niedersachsen lassen mehr als 400 Metallerinnen und Metaller die Arbeit ruhen. In Lehrte ziehen Beschäftigte von Miele vor das Werkstor und veranstalten dort eine Kundgebung. In Rinteln beteiligen sich Beschäftigten von Hubert Stüken und Knippschild an den Warnstreiks.

23.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Mitte

Über 10.000 Metallerinnen und Metaller auf der Straße

Bis zum Mittag demonstrieren über 10.000 Warnstreikende im IG Metall-Bezirk Mitte. Allein in Wörth versammeln sich 3.500 Metallerinnen und Metaller in der Festhalle, wo Jörg Hofmann, Erster Vorsitzende der IG Metall, Hauptredner ist. In Kassel spricht die Zweite Vorsitzende Christiane Benner vor über 3.000 Beschäftigten. "Die Arbeitgeber hatten genug Zeit, die Verhandlungen konstruktiver anzugehen, dieses Zeitfenster schließt sich nun. Je nach Entscheidung des Vorstandes werden wir uns ab sofort sehr konkret auf die Durchführung von 24-Stunden-Warnstreiks in einer ganzen Reihe von Betrieben oder auch auf die Durchführung einer Urabstimmung und einen unbefristeten Streik vorbereiten", sagt Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer des Bezirks Mitte, vor rund 1.200 Warnstreikenden in Koblenz.

23.01.2018 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

IG Metall NRW knackt 100.000er Warnstreik-Marke

In Nordrhein-Westfalen folgen 26.930 Metallerinnen und Metaller aus 163 Betrieben dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Damit haben seit Ende der Friedenspflicht insgesamt 117.648 Beschäftigte aus 815 NRW-Betrieben zeitlich befristet die Arbeit niedergelegt. Knut Giesler, IG Metall Bezirksleiter von NRW und Verhandlungsführer: "Eine so große Beteiligung gab es hier in NRW seit Jahren nicht. Mich freut auch, dass wir in den ersten drei Januarwochen alleine in NRW rund 1.500 Neumitglieder gewonnen haben. Das sind fast dreimal so viele, wie sonst in diesem Zeitraum. Beides zeigt, dass die Menschen in der Metall- und Elektrobranche hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Und es zeigt, dass sie auch ein gutes Ergebnis erwarten."

22.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Zu Wochenbeginn 20.000 Beschäftigte im Warnstreik

Zu Wochenbeginn setzt die IG Metall die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. Bis zum Nachmittag beteiligen sich rund 20.000 Beschäftigte aus knapp 120 Betrieben an kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit bereits 626.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Auch im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Arbeitgeber sollen über Arbeitszeit Ost

In Brandenburg beteiligen sich 250 Beschäftigte aus zwei Betrieben an einem Warnstreik; in Sachsen gehen 580 Beschäftigte aus vier Betrieben auf die Straße. Damit haben sich bisher an den zwölf Warnstreiktagen im Bezirk insgesamt 34.150 Beschäftigte aus 169 Betrieben an den Aktionen beteiligt. Heute um 19 Uhr findet noch ein Warnstreik der Beschäftigten des Betriebes GKN Driveline Deutschland in Sachsen statt.

Unterdessen fordern Konzern- und Gesamtbetriebsräte der Automobilindustrie sowie von Siemens und Bombardier: Die Arbeitgeber sollen 2018 über die Angleichung der Arbeitszeit für die ostdeutsche Metall- und Elektroindustrie verhandeln.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

3.735 Beschäftigte aus 18 Betrieben machen Druck

Im Bezirk Bayern legen bis zum Mittag 3.735 Beschäftigte aus 18 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Insgesamt sind Beschäftigte aus 20 Betrieben zum Warnstreik aufgerufen. Damit haben sich seit Beginn der Warnstreiks in Bayern am 8. Januar insgesamt 145.111 Beschäftigte an Aktionen beteiligt. Bezirksleiter Jürgen Wechsler warnt die Arbeitgeber vor einer weiteren Blockade der Verhandlungen und somit einer Eskalation: "Die Arbeitgeber haben noch nicht verstanden, was es bedeuten würde, wenn die IG Metall die Auseinandersetzung ausdehnt."

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Den Druck noch einmal erhöhen

Auch im Bezirk Mitte gehen Beschäftigte zu Warnstreiks auf die Straßen. Die Schwerpunkte liegen in Frankenthal sowie in Germersheim. Mit dem vergangenen Wochenende haben sich im Bezirk mehr als 105.000 Kolleginnen und Kollegen an 478 Warnstreiks und Kundgebungen beteiligt. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer: "Die Arbeitgeber haben in der vergangenen Woche die Chance zu ernsthaften und konstruktiven Verhandlungen nicht ergriffen, daher werden wir den Druck noch einmal steigern. Das Zeitfenster schließt sich langsam, Ende dieser Woche werden wir über das weitere Vorgehen der IG Metall neu entscheiden".

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

6.800 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Nordrhein-Westfalen beteiligen sich 6.800 Beschäftigte aus 42 Betrieben an Warnstreiks. In Solingen und Remscheid legen 4.000 Beschäftigte aus 19 Betrieben die Arbeit nieder. Davon beteiligen sich 800 Beschäftigte an einer Kundgebung auf dem Graf-Wilhelm-Platz in Solingen. Bei der Deutz AG in Köln nehmen 1.250 Kolleginnen und Kollegen an einer zentralen Warnstreikkundgebung teil. In Wuppertal kommen 1.000 Beschäftigte zu einer Warnstreikkundgebung zusammen. Auch in Marienheide, Wipperfürth und Witten gehen Beschäftigte auf die Straßen.

22.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Warnstreikwelle nimmt weiter Fahrt auf

Zwei Tage vor der vierten Verhandlung in Baden-Württemberg steigt der Druck durch Warnstreiks nochmal an. Bis 14 Uhr beteiligen sich rund 5000 Beschäftigte an Kundgebungen und Frühschlussaktionen - davon 3500 bei Porsche in Stuttgart und knapp 1200 bei Magirus-Iveco und weiteren Betrieben in Ulm.

22.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Verhandlungen in Osnabrück ohne Ergebnis vertagt

Die dritte Verhandlung für die rund 18.500 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wird ohne Ergebnis vertag. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Stephan Soldanski: "Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. So kommen wir nicht weiter! Die IG Metall wird nicht ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket aus der Tarifrunde gehen." Der Verhandlungstermin wurde von einer Kundgebung mit mehr als 2.500 Teilnehmern begleitet. Beschäftigte mehrerer Betriebe zogen in zwei Demonstrationszügen vor das Verhandlungslokal und machten dort lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam.

19.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

IG Metall mobilisiert knapp 600.000 Beschäftigte

Rund 55.000 Beschäftigte aus knapp 200 Betrieben treten heute allein bis 14 Uhr in den Warnstreik. Damit haben sich seit dem Beginn der Warnstreiks vor gut zwei Wochen bundesweit insgesamt rund 592.000 Metallerinnern und Metaller an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

19.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Harte Konfrontation - Verhandlung ohne Ergebnis vertagt

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg wird ohne Ergebnis vertagt und war von einer harten, konfrontativen Diskussion geprägt. Die Verhandlung wurde begleitet von einer Kundgebung mit mehr als 250 Beschäftigten aus Berlin und Brandenburg. Olivier Höbel, Verhandlungsführer der IG Metall und Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen: "Dass sich die Arbeitgeber auch in dieser Verhandlung verweigert haben, ist angesichts der starken Warnstreiks eine herbe Enttäuschung".

19.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Mitte

Kaum Bewegung der Arbeitgeber

Auch die Verhandlungen in Erfurt führen zu keinem Ergebnis. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer der IG Metall für Thüringen: "Nach wie vor setzen die Arbeitgeber unserer Forderung nach Rechtsansprüchen auf die zeitweise Verkürzung der Arbeitszeiten ihr Mantra einer Verlängerung der Arbeitszeit entgegen, Entgeltzuschüsse für Arbeitszeitreduzierung im Fall von Kindererziehung und Pflege bleibt für sie ein Tabu. Beim Entgelt haben sie sich auch nicht bewegt. Mit ihrer bisherigen Haltung gießen die Arbeitgeber Öl ins Feuer, sie unterschätzen die Stimmung in den Thüringer Betrieben. Die Zeit für eine Lösung wird jetzt knapp. Ende nächster Woche wird Bilanz gezogen, dann könnte es auch 24-Stunden-Warnstreiks geben. Die Arbeitgeber müssen sich jetzt bewegen."

19.01.2018 Ι Verhandlungen im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Verhandlungen in Magdeburg ohne Ergebnis

Die dritte Verhandlungsrunde der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt geht ohne Ergebnis zu Ende. Die Verhandlungen werden von einer lautstarken Kundgebung vor dem Hotel Ratswaage begleitet, an der sich rund 600 Beschäftigte beteiligten. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Arbeitgeber sind uns weder beim Entgelt noch beim Entgeltzuschuss entgegen gekommen. Einzig beim Anspruch auf kurze Vollzeit gab es leichte Signale der Gesprächsbereitschaft, aber es wurden Bedingungen gestellt. Unterm Strich ist das zu wenig, die Chance auf Einigung haben die Arbeitgeber heute erneut vertan. Nun dürfen sie sich nicht wundern, wenn ihr Verhalten eine weitere Verschärfung des Arbeitskampfes provoziert."

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Bisher rund 84.000 Teilnehmer an Warnstreiks in NRW

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich in Nordrhein-Westfalen 83.668 Beschäftigte aus 610 Betrieben an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Heute legen in 23 Betrieben 3.200 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Schwerpunkt ist Ostwestfalen-Lippe, wo in Gütersloh und in Oelde insgesamt 1.200 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall folgen und in Minden 500 Kolleginnen und Kollegen an einer Kundgebung teilnehmen.

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Insgesamt 32.020 Metaller auf den Straßen

Mit dem heutigen Tag waren an elf Warnstreiktagen 32.020 Beschäftigte aus 160 Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen an Warnstreikaktionen beteiligt. Heute waren insgesamt 7.120 Beschäftigte in 21 Betrieben im Warnstreik. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Arbeitszeit-Mauer muss weg! Das ist die Botschaft unserer Warnstreiks. Familienfreundliche und verträgliche Arbeitszeiten für Schichtarbeiter müssen her. Wir erwarten endlich Bewegung von den Arbeitgebern! Wenn keine Bewegung in die Verhandlung kommt, wird es weiterhin kraftvolle Warnstreiks geben."

 

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Über 20.000 Warnstreikende

An einem der bislang intensivsten Warnstreiktage in Bayern legen bis zum Mittag bereits 20.100 Beschäftigte der zeitweise die Arbeit nieder. Allein in Nürnberg beteiligen sich bis jetzt 8.200 Metallerinnen und Metaller aus 25 Betrieben mit allen Schichten, unter anderen bei MAN Truck & Bus und den Nürnberger Siemens-Standorten. Die Spätschichten folgen noch, so dass bis zum Abend insgesamt deutlich über 10.000 Beschäftigte in Nürnberg die Arbeit niederlegen. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Ich bin jeden Tag draußen bei den Leuten und stelle fest: Der Ärger bei den Beschäftigten wächst spürbar. Sie brennen für ihre Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit und sind bereit, diese mit Macht durchzusetzen."

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

95.000 Warnstreikende - in Thüringen heute Verhandlung

Auch am letzten Tag der zweiten Warnstreikwoche und parallel zu den laufenden Tarifverhandlungen für das Tarifgebiet Thüringen beteiligen sich im Bezirk Mitte Belegschaften mehrerer Betriebe an Warnstreiks. Damit haben sich im Bezirk bisher insgesamt rund 95.000 Metallerinnen und Metaller an den Aktionen beteiligt. Infos zu den Verhandlungen folgen.

19.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Über 167.000 Teilnehmer

Am Ende der zweiten Warnstreik-Woche überschreitet die IG Metall Baden-Württemberg die Marke von 167.000 Warnstreikenden seit Ende der Friedenspflicht. An einer Großkundgebung in Neckarsulm nehmen 7400 Kolleginnen und Kollegen von Audi, Kolbenschmidt und KS Huayu AluTech teil, an Aktionen bei einem konzernweiten Aktionstag von Mahle beteiligen sich an gut einem Dutzend Standorte bis 14 Uhr rund 3000 Beschäftigte. 

19.01.2018 Ι Verhandlungsauftakt bei Volkswagen-Töchtern

Kein Angebot der Arbeitgeber

Die ersten Verhandlungen für die rund 11.500 Beschäftigten der Volkswagen Group Services GmbH, der SITECH Sitztechnik GmbH sowie der Kernbelegschaften der Autostadt GmbH, Wolfsburg AG, Volks-wagen Group Services GmbH sowie AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG endeten in dieser Woche ohne Ergebnis und wurden auf den 8. beziehungsweise 12. Februar vertagt.

18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Dritte Verhandlung bringt kein Ergebnis - Eskalation des Konfliktes droht

Die dritte Tarifverhandlung in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie wird ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin wurde der 31. Januar vereinbart. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. Die IG Metall geht aber nicht aus der Tarifrunde ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket, auch für den Entgeltzuschuss. Eine weitere Eskalation des Konfliktes mit 24-Stunden-Warnstreiks ist darum nicht mehr auszuschließen".

18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Keine Bewegung der Arbeitgeber in Sachsen

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen wird ohne Ergebnis vertagtOlivier Höbel, Verhandlungsführer und Bezirksleiter: "Dass sich die Arbeitgeber auch in dieser Verhandlung nicht bewegt haben, ist angesichts der starken Warnstreiks eine vollkommen unakzeptable Verweigerungshaltung. Jetzt tickt die Uhr in Richtung weitere Eskalation."

18.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Mitte

Kein Ergebnis in Saarbrücken - kaum Bewegung der Arbeitgeber

Auch die Verhandlungen in Saarbrücken bringen kein Ergebnis. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer der IG Metall für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, kritisiert das Verhalten der Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe: "Sie haben heute erkennen lassen, dass auch sie an einer baldigen Lösung interessiert sind. Nur haben sie den Weg dazu nicht beschritten."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

"Starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber"

Im Bezirk Mitte wird heute nicht nur verhandelt, sondern auch gehandelt: Bis zum Mittag nehmen rund 9.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks teil. Sie unterstützten damit die Verhandlungskommission die in Saarbrücken zum dritten Mal mit den Arbeitgebern zusammentrifft.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Dass sich trotz des miesen Wetters heute tausende Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland, aus Hessen und Rheinland-Pfalz versammelt haben, ist ein starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber. Es bleibt dabei: Einen Abschluss kann es nur als Paketlösung geben. Die besteht aus einer gerechten Entgeltsteigerung und neuen, selbstbestimmten Arbeitszeiten mit Entgeltzuschüssen". Weitere Infos zu den Verhandlungen folgen.

18.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

44.000 Metallerinnen und Metaller machen weiter Druck

Rund 44.000 Beschäftigte aus 184 Betrieben treten heute allein bis 14 Uhr in den Warnstreik. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit bundesweit insgesamt rund 525.000 Metallerinnern und Metaller an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

7.000 Beschäftigte machen für ihre Forderungen Druck

Im Bezirk Bayern gehen bis zum Mittag rund 7.000 Beschäftigte aus 32 Betrieben zu Warnstreiks auf die Straßen. Auch die Kundgebungen unter freiem Himmel finden trotz des Sturms wie geplant statt, nur wenige müssen aus Sicherheitsgründen nach drinnen verlegt werden. Bei Bosch in Ansbach kommen 1.150 Warnstreikende zusammen, bei Jungheinrich in Moosburg rund 900. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Metallerinnen und Metaller haut so schnell nichts um. Gegenwind kennen wir von den Arbeitgebern. Unsere Warnstreiks laufen unbeeindruckt weiter."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

2.000 Beschäftigte gehen zu Warnstreiks auf die Straße

Am Tag der 3. Verhandlung im Bezirk beteiligen sich trotz des Sturms und auch einiger wetterbedingter Absagen von Veranstaltungen insgesamt 2.240 Beschäftigte aus 27 Betrieben an den Warnstreiks und Aktionen. Weitere Infos zur Verhandlung folgen.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

9.000 Metaller legen die Arbeit nieder

An einem Warnstreik mit Kundgebung vor dem Untertürkheimer Tor des Stuttgarter Daimler-Werks beteiligen sich rund 4000 Beschäftigte. Zu ihnen spricht unter anderem IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger, der erneut an die Arbeitgeber appellierte, sich am 24. Januar "einen ganz großen Schritt nach vorne zu bewegen. Sonst wird die IG Metall bei der Eskalation nochmal eine deutliche Schippe drauflegen." Insgesamt beteiligen sich im Bezirk bis 14 Uhr zirca 9000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. In den Spät- und Nachtschichten der verschiedenen Daimler-Werksteile sind weitere Aktionen geplant.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Warnstreikwelle trotzt dem Sturm

Die zweite Warnstreikwelle rollt trotz des Sturms mit unverminderter Wucht durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Hannover findet eine große Kundgebung in der Swiss Life Hall statt. Insgesamt legen über 2.600 Beschäftigte aus 30 Betrieben vorübergehend ihre Arbeit nieder. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Auch heute haben sich wieder viele Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt. Das sollten die Arbeitgeber beherzigen und uns morgen, bei der Verhandlung in Magdeburg, endlich ein ordentliches Angebot vorlegen."

18.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Küste

"Arbeitgeber bewegen sich nur in Trippelschritten"

Bremen: Auch die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie bringt keinen Durchbruch. Parallel zu den Verhandlungen gehen 9.200 Beschäftigte zu Warnstreiks auf die Straßen. Bezirksleiter Meinhard Geiken: "Die Arbeitgeber bewegen sich nur in Trippelschritten und nur mit viel Druck aus den Betrieben. Bei den Warnstreiks werden wir deshalb in der kommenden Woche nachlegen und am Mittwoch zu einem Küstenaktionstag mit zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen aufrufen."

17.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Über 30.000 Metaller setzen Warnstreiks fort

Bis zum Nachmittag nehmen rund 30.400 Beschäftigte aus knapp 140 Betrieben an Warnstreiks und Aktionen teil - die größte Kundgebung findet bei Opel in Rüsselsheim statt. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit bereits 468.000 Beschäftigte an den Aktionen der IG Metall beteiligt.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Über 8.000 Opelaner im Warnstreik

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum frühen Nachmittag über 8.200 Beschäftigte von Opel Automobile in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach an Warnstreiks. Eine eindrucksvolle Großkundgebung der Opelaner und Opelanerinnen findet in Rüsselsheim statt. Dort beteiligen sich über 6.600 Beschäftigte am Warnstreik, auf dem Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, als Hauptredner spricht: "Das ist ein starkes Signal für die Tarifrunde und an PSA nach Frankreich. Wir kämpfen gemeinsam für die Zukunft von Opel, für Arbeitszeiten, die zum Leben passen und für mehr Entgelt. Das Geld ist bei den Beschäftigten besser aufgehoben als bei den Großaktionären. 6 Prozent sind drin!"

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

8.500 Metaller im Ausstand

Die IG Metall in Bayern intensiviert ihre Warnstreiks weiter schrittweise. Bis 14.30 Uhr legen rund 8.500 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder. Insgesamt sind Beschäftigte in 30 Betrieben zu Warnstreiks aufgerufen. Allein bei MAN Truck & Bus in München treten 3.000 Beschäftigte in den Warnstreik, bei AIRBUS Helicopters in Donauwörth 1.000 sowie in Dillingen beim gemeinsamen Warnstreik von Bosch Hausgeräte und Röhm 600. Bei KSB im oberfränkischen Pegnitz legen 700 Beschäftigte zeitweise die Arbeit nieder. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Es brodelt in den Betrieben, das spüren wir bei den Warnstreiks jeden Tag. Der Ball liegt bei den Arbeitgebern, am Verhandlungstisch eine Lösung zu ermöglichen."

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde

Einen Tag vor der dritten Tarifverhandlung in Neuss setzt die IG Metall NRW ihre Warnstreiks fort. Rund 1.100 Beschäftigte aus 8 Betrieben beteiligen sich an Warnstreiks, Aktionen und Kundgebungen. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Sollte es morgen nicht zu einem Ergebnis kommen, werden wir unsere Warnstreiks in den kommenden Tagen noch einmal deutlich ausweiten". 

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Warnstreikwelle rollt weiter

Bereits bis 14 Uhr beteiligen sich rund 2000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. 300 Beschäftigte kommen bei Liebherr-Mischtechnik in Bad Schussenried zusammen, von der Frühschicht beim Sägenhersteller Stihl in Waiblingen nehmen 200 Beschäftigte an einer Kundgebung teil und bei Getrag in Neuenstein versammeln sich ebenfalls rund 200 Kolleginnen und Kollegen.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Trotz Schnee und Kälte: 2.365 Metaller im Warnstreik

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen legen insgesamt 2.365 Beschäftigte aus 21 Betrieben die Arbeit nieder - und verleihen damit ihren Forderungen Nachdruck. Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet morgen um 15.30 Uhr in Leipzig statt. Am Freitag, 19. Januar um 13 Uhr wird für Berlin und Brandenburg verhandelt.

17.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

3.400 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Mit fast 3.400 Beschäftigte aus 44 Betrieben rollte die zweite Warnstreikwelle durch den Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Ballenstedt und Bitterfeld legen Beschäftigte die Arbeit nieder, in Hildesheim, Braunschweig, Bramsche, Lüchow und Göttingen zogen viele Metaller in langen Demonstrationszügen durch die Stadt. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger bekräftigt auf der Kundgebung in Göttingen die Absicht, unvermindert mit den Warnstreiks fortzufahren: "Gestern, in der dritten Verhandlung in Niedersachsen, haben die Arbeitgeber wieder eine Chance vertan. Deshalb rollt jetzt die Warnstreikwelle noch lauter und deutlich sichtbar durch Niedersachsen und Sachsen-Anhalt!"

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Kaum erkennbare Bewegung der Arbeitgeber

In Hannover wird die dritte Verhandlung ohne Ergebnis vertagt. Thorsten Gröger, Verhandlungsführer für die Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: "Die Arbeitgeber haben heute zwar angedeutet, dass sie an einer Lösung interessiert sind. Ein deutliches Ende ihrer Blockadehaltung war allerdings nicht zu erkennen."

16.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

33.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Rund 33.000 Beschäftigte aus 228 Betrieben beteiligen sich heute (Stand: 14 Uhr) im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht sind bundesweit insgesamt rund 425.000 Metallerinnern und Metaller in den Warnstreik getreten. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 3.000 Beschäftigte im Warnstreik

Die IG Metall NRW setzt ihre Warnstreiks fort. Beschäftigten aus 82 Betrieben sind aufgerufen, zeitweise die Arbeit niederzulegen. An den Aktionen und Kundgebungen beteiligen sich insgesamt 3.230 Metallerinnen und Metaller. Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sind in Siegen und in Lohmar.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Zweite Warnstreikwelle rollt

Im Bezirk Bayern rollte die zweite Warnstreikwelle an. Der Schwerpunkt liegt in Unterfranken. Bei der größten Aktion in Schweinfurt legen 4.800 Beschäftigte aus 19 Betrieben für vier Stunden die Arbeit nieder. Aus mehreren Demozügen kommen Metallerinnen und Metaller zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die zweite Warnstreikwelle wird noch stärker, länger und intensiver als die erste. Die Auswirkungen auf die Produktion werden also steigen. Damit wollen wir die Arbeitgeber überzeugen, sich am Verhandlungstisch zu bewegen."

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Beschäftigte verleihen Forderungen Nachdruck

Die IG Metall setzt die Warnstreiks auch im Bezirk Mitte fort. Im Gebiet der Geschäftsstelle Mittelhessen beteiligen sich 300 Beschäftigte der Fritz Winter Eisengießerei an einem Warnstreik. Am Nachmittag findet eine gemeinsame Aktion der Siemens-Beschäftigten aus Offenbach und Frankfurt am Siemens Schaltanlagenwerk statt. Im Gebiet der Geschäftsstelle Bad Kreuznach verleihen mehr als 100 Beschäftigte von Continental Teves ihren Arbeitszeit- und Entgeltforderungen Nachdruck. Auch im thüringischen Jena sind die Belegschaften mehrerer Betriebe zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreiks gehen kraftvoll weiter

Die Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen am achten Warnstreiktag kraftvoll weiter: 5030 Metaller legen die Arbeit nieder. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beteiligung an den Warnstreikaktionen im Bezirk ist in dieser Tarifrunde sehr hoch. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Forderungen genau richtig liegen." Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar, um 15.30 Uhr in Leipzig statt.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Zehntausende trotzen bei Warnstreiks Wind und Wetter

Bis 13.30 Uhr beteiligen sich circa 14.000 Metallerinnen und Metaller im Bezirk Baden-Württemberg an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Bei Daimler in Sindelfingen kommen Tausende Beschäftigte vor Tor 7 zu einer Kundgebung zusammen, Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Wir stehen in dieser Tarifrunde davor, die Zeiten zu ändern - jetzt ist Zeit für die Ansprüche der Beschäftigten an Vereinbarkeit und Zeitsouveränität".

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Zweite Warnstreikwelle gestartet

Die zweite Warnstreikwelle beginnt im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Aktionen in Lehrte, Osterode und Hannover. In Hannover demonstrieren rund 600 Beschäftigte vor dem Verhandlungslokal und machen dort im Rahmen einer Kundgebung lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Arbeitgeber haben mit ihrer sturen Blockadehaltung Feuer an die Lunte gelegt. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Lunte zu löschen: mit einem ordentlichen Angebot, das den berechtigten Forderungen der Beschäftigten deutlich entgegenkommt."

15.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Bayern

Tarifverhandlung ohne Ergebnis - noch größere Warnstreikwelle startet

Die dritte Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist in Nürnberg ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin ist der 25. Januar angesetzt.


Die Arbeitgeber haben ihr dürftiges Angebot von 2 Prozent mehr Entgelt plus einer Einmalzahlung von 200 Euro heute nicht nachgebessert. Beim von der IG Metall geforderten Recht für die Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend abzusenken, haben die Arbeitgeber immerhin Gesprächsbereitschaft signalisiert - allerdings nur unter der Bedingung einer weiteren Öffnung der Arbeitszeiten nach oben. Beim Entgeltzuschuss verweigern sich die Arbeitgeber weiterhin komplett.


Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Die Arbeitgeber haben sich heute minimal bewegt, das reicht aber nicht aus. Wir müssen den Druck also weiter erhöhen. Ab morgen wird eine zweite, noch stärkere und noch längere Warnstreikwelle über Bayern rollen. Wir halten an unserem kompletten Forderungspaket inklusive Entgeltzuschuss fest."

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Metaller machen weiter Druck

Die Warnstreiks gehen auch im Bezirk Mitte in die nächste Runde. Bis zum frühen Nachmittag beteiligen sich 350 Beschäftigte aus mehreren Betrieben an einer gemeinsamen Kundgebung in Wetzlar. Die größten Aktionen in Rheinland-Pfalz finden bei Aleris Rolled Products Germany GmbH in Koblenz mit bisher etwa 500 Teilnehmenden statt. In der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen arbeiten rund 420.000 Beschäftigten.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Mehr als 108.000 Teilnehmer

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen die Warnstreiks mit Vollgas in die zweite Runde: Bis zum Mittag beteiligen sich mehr als 108.000 Beschäftigte an den verschiedenen Aktionen und Kundgebungen.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Hunderte Metaller gehen für ihre Forderungen auf die Straßen

In Brandenburg und Sachsen legen 450 Beschäftigte in drei Betrieben die Arbeit nieder. In Brandenburg beteiligten sich 60 Beschäftigte in einem Betrieb an einem Warnstreik. In Sachsen machen sich 390 Beschäftigte in zwei Betrieben für ihre Forderungen stark. Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar um 15.30 Uhr in Leipzig statt. Am Freitag, 19. Januar um 13 Uhr wird in Berlin für Berlin und Brandenburg verhandelt.

15.01.2018 Ι Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Auch in Bayern setzen Beschäftigte und IG Metall die Warnstreiks fort. Insgesamt beteiligen sich rund 2.000 Arbeitnehmer an den Aktionen.
Aufgrund der heute stattfindenden dritten Tarifverhandlung in Nürnberg hat die IG Metall die Warnstreiks heute etwas heruntergefahren. Sollte es kein Ergebnis geben, wird die IG Metall morgen ihre zweite Warnstreikwelle in Bayern starten, die noch stärker sein wird als die erste Welle.
Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: "Die IG Metall wird nur einem Ergebnis zustimmen mit einer satten Entgelterhöhung, dem Anspruch der Beschäftigten auf eine befristete Arbeitszeitverkürzung und einem Entgeltzuschuss für manche Beschäftigtengruppen. Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber ein Element aus unserer Forderung herausbrechen."

12.01.2018 Ι Zahl der Woche

340.000 Warnstreikende

Seit Beginn der Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben bundesweit über 340.000 Beschäftigte für ihre Tarifforderung demonstriert. Jörg Hofmann: "Die Arbeitgeber müssen sich jetzt am Verhandlungstisch endlich mehr bewegen". Mehr hier

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Im Bezirk Mitte machen Tausende Warnstreikende Druck. Beispielsweise in St. Ingbert kommen rund 2.500 Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jörg Köhlinger sagt mit Blick auf den nächsten Verhandlungstermin am 18. Januar in Saarbrücken: "Bewegung am Verhandlungstisch kommt nur aus Bewegung vor den Werkstoren. Wir wollen eine baldige Lösung im Tarifkonflikt, aber die Arbeitgeber brauchen Druck. Und den werden wir auch am Samstag und Montag machen".

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Im Bezirk Bayern machen sich rund 25.000 Beschäftigte bei Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen stark. An der ersten Warnstreikwelle haben sich damit im Bezirk über 80.000 Beschäftigte beteiligt. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Wir haben jetzt schon mal ordentlich Druck auf die Arbeitgeber erzeugt. Aber wir haben noch mehr im Köcher. Die Arbeitgeber haben nun in der dritten Verhandlung die Chance, sich für unsere Forderungen zu öffnen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

11.000 Beschäftigte legen zeitweise die Arbeit nieder

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen 11.000 Beschäftigte zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Damit haben dort in der ersten Warnstreik-Woche insgesamt rund 87.000 Beschäftigte für ihre Forderungen demonstriert.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Erste Warnstreikwelle erreicht Höchststand

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erreicht die erste Warnstreikwelle ihren Höchststand - mehr als 5.500 Beschäftigte aus 28 Betrieben legen zeitweise die Arbeit nieder.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

13 440 Metaller im Warnstreik

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen 4630 Metallerinnen und Metaller zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Seit Beginn der Warnstreiks haben dort insgesamt 13.440 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.

Mehr als die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen im Bezirk leisten Schichtarbeit, manche gar im Drei-Schicht-System. IG Metall Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beschäftigten gehen flexibel auf die Bedarfe der Unternehmen ein. Aber auch sie brauchen flexible Lösungen, um die Belastungen auszuhalten. Jetzt geht es darum, dass die Arbeitgeber für ihre Beschäftigten Verantwortung übernehmen und in den Verhandlungen auf uns zukommen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Tausende Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In 14 Betrieben in Nordrhein-Westfalen legen rund 2000 Metaller die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit insgesamt 73 263 Beschäftigte aus 461 Betrieben an den Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: "Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen über faire Entgelterhöhungen sowie familiengerechte und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten."

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen: "Wenn die Arbeitgeber verhindern wollen, dass ab Ende Januar für 24-Stunden die Bänder und Anlagen still stehen, müssen sie sich deutlich bewegen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Starke Warnstreiks an der Küste

Die Warnstreiks im Bezirk Küste erreichen einen weiteren Höhepunkt. Am Donnerstagabend und Freitag beteiligen sich 11.500 Beschäftigte aus mehr als 70 Betrieben. Seit Beginn der Woche haben damit insgesamt 24.000 Beschäftigte aus 140 Betrieben für bis zu zweieinhalb Stunden die Arbeit niedergelegt. Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste: "Das war ein starker Auftakt. In der ersten Welle haben sich deutlich mehr Beschäftigte als in den letzten Tarifrunden beteiligt".

11.01.2018 Ι Tarifverhandlung bei Volkswagen

Kein Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 120.000 Beschäftigten der Volkswagen AG geht ergebnislos zu Ende. Der Konzern legt ein "Angebot" vor, das jedoch den Forderungen der IG Metall nicht entgegenkommt. Beim Entgelt sieht es lediglich eine Einmalzahlung von 200 Euro und eine Erhöhung von zwei Prozent vor mit einer Laufzeit von 15 Monaten. Die Ausbildungszusage soll lediglich für ein Jahr verlängert werden. Zur betrieblichen Altersversorgung machte Volkswagen kein Angebot. Stattdessen stellt Volkswagen Gegenforderungen nach Beiträgen der Beschäftigten durch Abbau tariflich gesicherter Leistungen.

11.01.2018 Ι 3. Verhandlung im Bezirk Baden-Württemberg

Verhandlung vertagt, Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Die dritte Tarifverhandlung in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie wurde heute ohne Ergebnis vertagt. Am 24. Januar gehen die Gespräche ebenfalls in Böblingen in die vierte Runde. Nach der Verhandlung erklärt IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Nach wie vor liegen die Arbeitgeber meilenweit von unseren Vorstellungen zum Thema Arbeitszeit entfernt. Allerdings war in der heutigen Verhandlung insbesondere in der Frage der Zeitsouveränität zugunsten der Beschäftigten Bewegung erkennbar, an der sich konstruktiv weiter arbeiten lässt."


Deshalb haben die Tarifpartner vereinbart, dass eine Expertengruppe aus betrieblichen Fachleuten beider Seiten vor dem 24. Januar konkrete Lösungsvorschläge für die Arbeitszeit-Themen suchen soll. Zitzelsberger stellt allerdings klar: "Eine Lösung wird es nur im Paket und mit Ergebnissen zu all unseren Forderungen geben."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

4.100 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt steigt die Beteiligung an den Warnstreiks noch einmal. Rund 4.100 Beschäftigte aus 27 Betrieben legen zeitweise die Arbeit nieder. Die Beschäftigten gönnen sich keine Pause und machen mit zahlreichen und vielfältigen Aktionen im gesamten Bezirk auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger sagt mit Blick auf die nächste Verhandlung am 16. Januar: "Im Laufe der Woche haben sich immer mehr Beschäftigte an den Aktionen beteiligt, trotz der kalten Jahreszeit. Und: da kommt noch deutlich mehr. Das sollten die Arbeitgeber beherzigen und uns nächste Woche ein faires, erheblich verbessertes Angebot vorlegen."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Rund 20.000 Warnstreikende

Die IG Metall Bayern weitet die Warnstreiks nochmals aus. Bis zum Mittag (Stand 14.30 Uhr) legen bereits fast 20.000 Beschäftigte ihre Arbeit vorübergehend nieder. Bei der größten Kundgebung in Nürnberg mit rund 3.000 Teilnehmern sagte Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, mit Blick auf die dritte Verhandlung am 15. Januar in Nürnberg: "Mit der IG Metall wird es nur eine Paketlösung geben, die alle drei Elemente beinhaltet: eine satte Entgelterhöhung, den Anspruch auf kurze Vollzeit und einen Entgeltzuschuss."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

12.250 Beschäftigte machen sich für Forderungen stark

In Nordrhein-Westfalen legen 12.250 Beschäftigte aus 109 Betrieben die Arbeit nieder. Die größte Aktion findet auf dem Marktplatz in Lemgo statt. Dort demonstrieren 3.000 Beschäftigte aus 35 Unternehmen für die Forderungen der IG Metall.

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

5.000 Beschäftigte auf den Straßen

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum Mittag insgesamt fast 5.000 Beschäftigten aus mehr als zwanzig Betriebe an Aktionen und Warnstreiks, weitere folgen im Laufe des Tages. Wie in den vergangenen Tagen auch sind viele Betriebe wiederholt mit mehreren Schichten im Warnstreik. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, sieht darin eine hohe Zustimmung zu den Forderungen zur Arbeitszeit: "Wir haben bei uns im Bezirk Mitte einen Anteil von 40 Prozent Schichtarbeitern und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Wer in Schichtmodellen arbeitet, muss mit gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen und Gefährdungen rechnen. Deswegen fordern wir in der Tarifrunde ja die Möglichkeit zu mehr Freischichten mit einer finanziellen Kompensation. Gerade die Schichtarbeiter sind es ja, die durch ihre extreme Flexibilität auch ermöglichen, dass die Metall- und Elektroindustrie so wettbewerbsfähig ist."

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

10.800 Beschäftigte im Warnstreik

Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks auf alle norddeutschen Bundesländer aus. 10.800 Beschäftigte aus 40 Betrieben in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein legen kurzzeitig die Arbeit nieder, bereits in der Nacht.

11.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

1380 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen legen 1380 Beschäftigte in zwölf Unternehmen die Arbeit nieder, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, sagt am Morgen beim Warnstreik der Kolleginnen und Kollegen von Pierburg in Berlin: "Ihr arbeitet immer flexibler, rund um die Uhr, auch am Wochenende, so wie es den Arbeitgebern passt. Wir wollen, dass unsere Arbeitszeiten zu unserem Leben, zu unseren Bedürfnissen und zu unseren Familien passen. Deshalb fordert die IG Metall, dass jeder einen individuellen Anspruch darauf hat, seine oder ihre Arbeitszeit bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden in der Woche zu verkürzen."

11.01.2018 Ι Beginn der 3. Verhandlung in Baden-Württemberg

Rückenwind von Zehntausenden Beschäftigten

Vor Beginn der 3. Verhandlungsrunde im IG Metall-Bezirk Baden-Württemberg erhöht die IG Metall mit massiven Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber. 76.000 Beschäftigte aus knapp 400 Betrieben beteiligen sich bis zum Mittag (14:00 Uhr) an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht haben bundesweit rund 250.000 Metallerinnern und Metaller an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie teilgenommen. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

10.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Knapp 75.000 Beschäftigte im Warnstreik

An den Warnstreiks beteiligen sich heute bundesweit knapp 75.000 Beschäftigte aus über 350 Betrieben (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind insgesamt rund 160.000 Metallerinnen und Metaller auf die Straße gegangen, um ihrer Tarifforderung Nachdruck zu verleihen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu protestieren. Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, bekräftigt auf einer Kundgebung vor 2.000 Warnstreikenden in Homburg (Saarland): "Mit der IG Metall wird es einen Tarifabschluss nur mit allen drei Komponenten geben: eine ordentliche Entgelterhöhung. Eine Wahloption, die Arbeitszeit befristet zu reduzieren. Und Zuschüsse, die die Arbeitszeitreduzierung bei Kindererziehung, in Pflegesituationen und für die Gesundheit auch für alle möglich machen."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Über 12.000 Warnstreikende

Am dritten Warnstreiktag in Bayern beteiligen sich bereits bis zum Mittag 12.053 Beschäftigte. Die regionalen Schwerpunkte liegen in München, Passau, Augsburg und der Oberpfalz. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt zur steigenden Warnstreik-Beteiligung: "Die Arbeitgeber haben gezündelt, jetzt müssen sie zusehen, wie das Feuer langsam entfacht." Am Nachmittag und am Abend finden überall in Bayern weitere Warnstreiks statt.

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 25.000 Beschäftigte demonstrierten für ihre Forderungen

In zahlreichen Orten in Nordrhein-Westfalen legen über 25.000 Metallerinnen und Metaller aus 178 Betrieben die Arbeit nieder. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Alle Drohszenarien der Arbeitgeber bewirken nur eines: Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben sind stinksauer und zeigen mit ihren Aktionen ihre Entschlossenheit. Unsere Entgelt- und Arbeitszeitforderungen haben die volle Unterstützung der Beschäftigten."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

16.000 Beschäftigte im Südwesten auf den Straßen

Im Südwesten gehen über 16.000 Metallerinnen und Metaller aus über 80 Betrieben auf die Straßen. Bereits vor Ablauf der Friedenspflicht hatten mehr als 5000 Beschäftigte die Forderungen der IG Metall unterstützt, für die morgige dritte Verhandlungsrunde wird eine Rekordbeteiligung erwartet. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Die Beschäftigten fordern die Arbeitgeber unmissverständlich auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen. Die Hinhaltetaktik und Vogel-Strauß-Politik muss ein Ende haben."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt legen rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Schwerpunkte sind der Raum Osnabrück, hier ist Volkswagen mit rund 1.500 Beschäftigten dabei, Nienburg-Stadthagen mit 660 Beschäftigten, die meisten davon bei ZF Friedrichshafen in Dielingen. Sowie die Region Süd-Niedersachsen-Harz mit über 350 Beschäftigten. Mit Blick auf die Arbeitgeber stellt Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger klar: "Wir fordern, dass alle Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. Das heißt aber nicht, dass alle Beschäftigten diesen Anspruch sofort brauchen und einlösen und ihre Arbeitszeit reduzieren, wie die Arbeitgeber behaupten. Sie machen unnötig die Pferde scheu".

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

1850 Beschäftigte legen zu Warnstreiks die Arbeit nieder

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen demonstrieren 1850 Metallerinnen und Metaller aus acht Unternehmen für die Tarifforderung. Bei ZF in Brandenburg/Havel kritisiert das geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall Wolfgang Lemb  die Metallarbeitgeber scharf: "Das Angebot der Arbeitgeber von zwei Prozent für 15 Monate ist mickrig und nicht angemessen." Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation und der sprudelnden Unternehmensgewinne in der Branche fordert er die Arbeitgeber auf, in der bevorstehenden dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

12.000 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

Im Bezirk Mitte beteiligen sich mehr als 12.000 Metallerinnen und Metaller an den Warnstreiks. Ein Schwerpunkt liegt im Ford-Industriepark in Saarlouis mit etwa 4.000 Teilnehmern, am Abend wird es dort eine zweite Aktion geben. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte, fordert die Arbeitgeber anlässlich des Warnstreiks bei Daimler Wörth mit 1.500 Teilnehmern dazu auf, endlich zu konstruktiven Verhandlungen überzugehen: "Was die Arbeitgeber bislang auf unsere Forderung zur Arbeitszeit und zu den Entgeltzuschüssen geäußert haben zeigt, dass sie sich mit unseren Forderungen nicht auseinandersetzen wollen. Sie vertreten das Familienbild aus dem letzten Jahrhundert. Wir aber wollen Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Dafür werden unsere Kolleginnen und Kollegen auch morgen Druck machen."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

655 Warnstreikende auf den Straßen

Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks aus. 655 Beschäftigte aus sechs Betrieben in Hamburg und im nordwestlichen Niedersachsen legen bis zu zwei Stunden die Arbeit nieder und demostrieren für ihre Forderungen.

09.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Knapp 80.000 Beschäftigte bei Warnstreiks

Bundesweit beteiligen sich heute knapp 60.000 Beschäftigte aus 280 Betrieben an Warnstreiks (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind damit insgesamt rund 80.000 Metallerinnen und Metaller auf die Straße gegangen. Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Beschäftigte machen sich für Forderungen stark

Im IG Metall Bezirk Küste beteiligen sich 620 Beschäftigte aus sieben Betrieben in Hamburg und Nordwestniedersachsen an den Warnstreiks. Bezirksleiter Meinhard Geiken: "In den nächsten Tagen werden wir kräftig nachlegen und in allen fünf norddeutschen Bundesländern zu Warnstreiks aufrufen. Die Äußerungen der Arbeitgeber zeigten, dass sich diese bisher nicht den Forderungen auseinandersetzen wollen. "Sie stehen anscheinend für ein Familienbild des letzten Jahrhunderts. Die Beschäftigten erwarten Arbeitszeiten, die zum Leben passen und werden dafür weiter Druck machen."

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 31.000 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen legen 31.425 Beschäftigte aus 140 Betrieben die Arbeit nieder. Die große Beteiligung an den Warnstreiks mache deutlich, dass die Beschäftigten unter anderem mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit wollen, betont Bezirksleiter Knut Giesler.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Beteiligung bleibt hoch

Die Beteiligung an den Warnstreiks bleibt auch im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hoch. Insgesamt beteiligen sich rund 3.100 Kolleginnen und Kollegen aus 29 Betrieben an den Aktionen.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

6.000 Beschäftigte bis Mittag im Warnstreik

In Bayern gehen die meisten Beschäftigten in Schweinfurt auf die Straße. Dort beteiligen sich 4.140 Warnstreikende an Demozügen und einer gemeinsamen Kundgebung, unter anderem von Schaeffler, SKF, ZF und Bosch Rexroth. Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: "Wir werden jetzt von Tag zu Tag die Warnstreikbeteiligung in Bayern steigern. Die Beschäftigten in anderen Betrieben scharren schon mit den Hufen."

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Mehr als 6500 Beschäftigte nehmen an Warnstreiks und Aktionen teil

Die Warnstreiks in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie nehmen Fahrt auf, am zweiten Warnstreiktag haben sich bis 14 Uhr im Südwesten mehr als 6500 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen beteiligt.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

2860 Metaller zu Warnstreiks auf den Straßen

2860 Beschäftigte aus 21 Unternehmen in Berlin, Brandenburg und Sachsen legen die Arbeit nieder, um den Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mehr Nachdruck zu verleihen: 6 Prozent mehr Geld für zwölf Monate und Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Darüber hinaus strebt die IG Metall eine Verhandlungsverpflichtung über die Angleichung der Arbeitszeiten zwischen Ost und West an. Irene Schulz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, sagt in Berlin vor rund 2.000 Beschäftigten: "Der private Konsum ist der Wachstumsmotor der Wirtschaft. Die Binnennachfrage hat die Konjunktur wie kein anderer Einflussfaktor beeinflusst". Das Geld sei besser bei den Beschäftigten und ihren Familien angelegt und besser in ihren Löhnen als es den Spekulanten an den Aktienmärkten oder den Panamaparadiesen der Steuerhinterzieher zu überlassen.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Fast 8.000 Metallerinnen und Metaller setzen Warnstreiks fort

Im Bezirk Mitte beteiligen sich bis zum Mittag fast 8.000 Beschäftigte an Aktionen und Warnstreiks. Die größte Kundgebung findet mit etwa 2.500 Beteiligten bei der ZF Friedrichshafen AG in Saarbrücken statt. Dort fordert Bezirksleiter Jörg Köhlinger die Arbeitgeber auf, endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass die IG Metall ein Forderungspaket aufgestellt hat: die Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent und die Neuregelung der Arbeitszeit.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Beschäftigte von Leoni in Friesoythe legen zeitweise die Arbeit nieder

Auftakt der Warnstreiks im Tarifkonflikt der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie: 215 Beschäftigte des Kabelherstellers Leoni in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg haben am Montagmorgen zeitweise die Arbeit niedergelegt und sich an einer Kundgebung vor dem Werkstor beteiligt.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Beschäftigte verleihen Forderung Nachdruck

1970 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen folgten heute dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Mit Arbeitsniederlegungen von bis zu zwei Stunden verliehen sie ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Entgelt und Wahlmöglichkeiten für moderne Arbeitszeitmodelle Nachdruck. Der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel, sagte: "Unser Modell der kurzen Vollzeit ist ein neuer, besserer Weg jenseits der Trennung zwischen Vollzeit plus Mehrarbeit und Teilzeit ohne Rückkehrrecht".

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Blockadehaltung muss aufhören

Rund 1000 Beschäftigte aus 10 Betrieben waren heute im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen Anhalt zu Warnstreiks auf den Straßen. Bezirksleiter Thorsten Gröger sagte auf einer Pressekonferenz: "Wir werden unsere Warnstreikaktivitäten in dieser Woche ausweiten". Mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde am 16. Januar stellte er klar: "Wir erwarten ein deutliches Entgegenkommen der Arbeitgeber, vor allem in Fragen der Arbeitszeit, aber auch beim Entgelt." Die Blockadehaltung müsse endlich aufhören.

08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Richtige Signal an die Arbeitgeber

Mehrere Tausend Beschäftigte in Baden-Württemberg haben heute zeitweise die Arbeit niedergelegt. Bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen nahmen über 3000 an einer Kundgebung teil, weitere 150, beziehungsweise 180 Metaller der Autozulieferer Valeo Wischersysteme und Wabco versammelten sich in Bietigheim-Bissingen und Mannheim. Vor dem Werkseingang von Getrag Magna Powertrain in Rosenberg trafen sich ab 13 Uhr rund 200 Beschäftigte zu einer Kundgebung. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Das war ein gelungener Auftakt, der den Arbeitgebern das richtige Signal für nächsten Donnerstag gibt."

08.01.2018 | Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Warnstreik um Mitternacht

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall zu ersten Warnstreiks aufgerufen. In NRW gingen die ersten Beschäftigten um Mitternacht auf die Straßen. "Die Arbeitgeber haben die Warnstreiks mit ihrem bisherigen Verhalten am Verhandlungstisch provoziert. Das Angebot von zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro trägt in keiner Weise der sehr guten wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung", sagte Bezirksleiter Knut Giesler im Vorfeld. Weitere Aktionen sollen am Abend folgen.

04.01.2018 Ι Warnstreik bei Porsche, Baden-Württemberg

2500 Metallerinnen und Metaller starten mit Warnstreiks bei Porsche

Erfolgreicher Warnstreikauftakt bei Porsche: Rund 2500 Beschäftigte zogen heute Morgen vor die Werkstore des Sportwagenherstellers und versammelten sich zu einer Warnstreik-Kundgebung. "Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld ist mehr als fair. Die Gewinne sprudeln, die Kassen der Arbeitgeber sind prall gefüllt. Uns dann nur zwei Prozent anzubieten, ist nicht nur weltfremd, das ist unverschämt", kritisierte dort der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Uwe Hück die Offerte der Arbeitgeber. "Wenn die Arbeitgeber an den Forderungen nach einer kollektiven Ausweitung der Arbeitszeit festhalten und bei den Zuschlägen sparen wollen, dann spielen sie mit dem Feuer." Mit Bezug auf das von den Arbeitgebern veröffentlichte Gutachten, wonach Teile der Tarifforderung der IG Metall diskriminierend seien, sagte Hück: "Die Arbeitgeber legen damit die Axt an die Grundmauern unserer Demokratie."

04.01.2018 Ι Warnstreik beim Getriebehersteller ZF in Brandenburg

500 ZF-Beschäftigte legen für zwei Stunden die Arbeit nieder

Der Widerstand der Arbeitgeber in der Arbeitszeitfrage stößt bei Metallerinnen und Metallern auf wachsende Kritik. Rund 500 Beschäftigte des Getriebeherstellers ZF in Brandenburg/Havel legten heute kurzzeitig die Arbeit nieder und folgten damit dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Auf der Kundgebung vor dem Werktor von ZF kritisierte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, das Verhalten der Arbeitgeber. Es sei "nicht akzeptabel, dass die Ost-Metaller für das gleiche Entgelt wöchentlich drei Stunden länger arbeiten müssen als im Westen. Das ist ein Monat kostbare Lebenszeit im Jahr und bezogen auf ein Arbeitsleben arbeiten ostdeutsche Kolleginnen und Kollegen für das gleiche Geld drei Jahre länger".

02.01.2018 Ι Warnstreikauftakt Niedersachsen und Sachsen Anhalt

350 Beschäftigte aus Hannover und Salzgitter starten mit Warnstreiks

Bei Radio Frequency Systems (RFS) und Nexans in Hannover sowie bei Bosch in Salzgitter haben Metallerinnen und Metaller die erste Warnstreikwelle eröffnet. 100 Beschäftigte der Früh- und Normalschicht der benachbarten Kabelhersteller RFS und Nexans zogen am Morgen vor das Werkstor. "Wir müssen jetzt auf die Straße gehen, damit die Arbeitgeber zur Vernunft kommen", sagte Dirk Schulze, Bevollmächtigter der IG Metall Hannover. "Sie nutzen die Flexibilität der Tarifverträge voll aus. Jetzt, wo die Bedürfnisse der Beschäftigten dran sind, weigern sie sich, zu verhandeln." Vor den 250 Warnstreikenden bei Bosch in Salzgitter forderte der Betriebsratsvorsitzende Achim Brandt eine "deutlich spürbare Entgelterhöhung".

18.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Berlin und Brandenburg

Arbeitgeber-Angebot ruft nach Protest

Begleitet vom Protest von 200 Metallern legten die Arbeitgeber am Montag der IG Metall ihr Angebot für die aktuelle Tarifrunde vor: Nur zwei Prozent mehr Entgelt und 200 Euro Einmalzahlung bei einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten - wie in allen Tarifgebieten. "Das Angebot ist empörend und vollkommen realitätsfern. Wir haben es zurückgewiesen", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Letztere fordert von der boomenden Branche sechs Prozent Plus und bessere Arbeitszeiten sowie für die ostdeutschen Tarifgebiete eine verlässliche Verhandlungszusage über die Angleichung der Arbeitszeiten an die im Westen.

15.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Thüringen

Angebot reicht bei weitem nicht

Auch in Eisenach bewegen sich die Arbeitgeber heute nicht. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte und deren Verhandlungsführer: "Das Angebot der Arbeitgeber ist auch in Thüringen keine wirklich ernstzunehmende Verhandlungsbasis." 200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um 2 Prozent seien ein großer Widerspruch zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche. Köhlinger weiter: "Die Anliegen der Beschäftigten zum Recht auf zeitweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit scheinen den Arbeitgebern völlig egal, werden stattdessen als Nichtstun, für das es jedenfalls kein Geld geben werde, diffamiert." Im Gegenteil: Die Arbeitgeber knüpften ihr Angebot zur Erhöhung der Entgelte an die Möglichkeit zur Verlängerung statt Verkürzung der Arbeitszeiten. Damit verschärfen sie die Tarifverhandlungen völlig unnötig, sagte der Bezirksleiter.


Vor der Verhandlung haben knapp 200 Metallerinnen und Metaller aus ganz Thüringen für die Tarifforderungen der IG Metall demonstriert.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Das Angebot der Arbeitgeber ist geizig und von schlechtester Qualität"

Mit einer Kundgebung starteten einige hundert Metallerinnen und Metaller die zweite Runde in Nordrhein-Westfalen. "Das Angebot von zwei Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert die hervorragende gesamtwirtschaftliche Lage und vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW nach den Gesprächen mit den Arbeitgebern in Wuppertal. Das Angebotspaket sei geizig und von schlechtester Qualität. Giesler bezeichnete es zudem als inakzeptabel, dieses Angebot auch noch mit einer Gegenforderung zu verbinden, die praktisch die 35-Stunden-Woche aufhebe und die Abschaffung der Schichtzuschlägen bedeuten würde. Der Gewerkschafter fordere die Arbeitgeber auf, ihre Zumutungen in der nächsten Verhandlung zurückzunehmen und endlich mit der IG Metall über zukunftsgerichtete Arbeitszeitregelungen zu sprechen.


Die Tarifkommission der IG Metall NRW hat am 15. Dezember beschlossen, dass es nur eine Antwort auf das  schlechte Angebot der Arbeitgeber geben könne: Warnstreiks!  Diesen Beschluss hat die Tarifkommission einstimmig gefasst. Die Warnstreiks sollen am 8. Januar beginnen.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Baden-Württemberg

"Angebot der Arbeitgeber ist vollkommen unzureichend"

Rund 5000 Metallerinnen und Metaller aus ganz Baden-Württemberg läuteten die zweite Runde in Ludwigsburg ein. Die Zeichen stehen weiter auf Konfronation: Auch im Südwesten boten die Arbeitgeber 200 Euro Einmalzahlung und zwei Prozent Entgelterhöhung für 15 Monate an. Eine solche doppelte Nullnummer sei realitätsfern, vollkommen unzureichend und kurz vor Ende der Friedenspflicht extrem fahrlässig, kritisierte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger das Angebot. "Die Arbeitgeber bieten viel zu wenig Geld und weigern sich weiterhin, unsere Forderungen zur Arbeitszeit zu diskutieren. Darauf werden die Beschäftigten ab 8. Januar mit Warnstreiks antworten", sagte Zitzelsberger in Ludwigsburg. Am 11. Januar gehen die Verhandlungen in Böblingen in die dritte Runde.

11.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen

"Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, ruft nach Protest"

Auch bei der zweiten Verhandlung für Sachsens Metall- und Elektroindustrie in Radebeul boten die Arbeitgeber nur zwei Prozent Plus für zwölf Monate sowie 200 Euro Einmalzahlung. Zudem forderten sie, die Arbeitszeit auszudehnen und Zuschläge entfallen zu lassen. Die IG Metall wies das als empörend und realitätsfern zurück. "Das Angebot zeigt, dass die Arbeitgeber die Arbeitsrealitäten ihrer Beschäftigten nicht im Blick haben",  sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und Verhandlungsführer. Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, rufe nach Protest, so Höbel. Nach dem Ende der Friedenspflicht am 1. Januar 2018 werden die Belegschaften die Provokation der Arbeitgeber mit massiven Warnstreiks beantworten.

11.12.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Volkswagen AG

Verhandlungsauftakt bei Volkswagen ohne Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die erste Verhandlung für die rund 130.000 Beschäftigten der Volkswagen AG ist heute ohne Ergebnis im Maritim Airport-Hotel in Langenhagen zu Ende gegangen. Der Konzern kam den Forderungen der IG Metall mit Verweis auf Renditeziele und Sondereffekte nicht entgegen. Das Forderungspaket umfasst die Erhöhung des Entgelts um sechs Prozent für zwölf Monate, eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung und die Verpflichtung zur Einstellung von Auszubildenden zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

"Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen"

Bei der zweiten Verhandlung in Sachsen-Anhalt, die von Metallerinnen und Metallern in Barleben lautstark begleitet wurde, lehnten die Arbeitgeber die Forderungen der IG Metall ebenfalls ab. Stattdessen unterbreiteten sie ein Angebot, das sie an Bedingungen knüpften: Nur wenn die IG Metall umfangreichen Ausweitungsmöglichkeiten der Arbeitszeiten zugunsten der Unternehmen zustimmt, gibt es einmalig 200 Euro + zwei Prozent Entgelterhöhung für insgesamt 15 Monate. IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger bezeichnete die Offerte der Arbeitgeber als "unverschämt". Zudem sei das Niveau angesichts der glänzenden wirtschaftlichen Situation inakzeptabel mickrig. Die Antwort der IG Metall komme laut Gröger aus den Betrieben: "Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen." Die Verhandlungen für Sachsen-Anhalt werden am 19. Januar fortgesetzt.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Küste

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter"

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter. Die Arbeitgeber müssen kräftig nachlegen. Ihr Angebot ist der Rede nicht wert", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, nach der zweiten Verhandlung für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Lübeck. Auch dort kam von den Arbeitgebern die gleiche Offerte: Zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro gibt's nur dann, wenn die 35-Stunden-Woche aufgehoben wird. Auch eine bezahlte Freistellung vor Prüfungen lehnen sie kategorisch ab. Unter dem Motto "Für mehr Puste vor Prüfungen" hatte sich die IG Metall Jugend mit einer Luftballonaktion für die Forderung stark gemacht. Insgesamt begleiteten mehr als 250 Metallerinnen und Metaller die Verhandlungen in Lübeck. Die dritte Verhandlung ist am 18. Januar 2018 in Bremen.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Kein Fortschritt bei der zweiten Runde in Darmstadt

Etwa 1200 Metallerinnen und Metaller läuteten die zweite Runde für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Darmstadt ein. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger bezeichnete das von den Arbeitgebern angekündigte Angebotspaket als "sehr kleines Päckchen": "200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um zwei Prozent sind völlig konträr zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche." Zudem scheinen den Arbeitgebern die Anliegen der Beschäftigten egal zu sein, so Köhlinger. Stattdessen verknüpften sie ihr Angebot mit einer Ausweitung der Arbeitszeiten. "Doch gerade hier fordern unsere Mitglieder verbindliche Rechte auf individuelle Verkürzung." Die nächste Verhandlung für die Mittelgruppe ist am 18. Januar 2018. Die Friedenspflicht endet zum 31. Dezember 2017.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Bayern

"Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation und nicht verhandlungsfähig"

Zur zweiten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie in München präsentierten die Arbeitgeber ein erstes Angebot: Zwei Prozent mehr Entgelt für 15 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro. Das Thema Arbeitszeit ignorierten sie komplett. IG Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter Jürgen Wechsler sprach von einer "Provokation". Das Entgeltangebot sei angesichts der sehr guten Wirtschaftslage völlig inakzeptabel. "Darüber hinaus erwarten wir selbstverständlich auch ein Angebot zum Thema Arbeitszeit. Die IG Metall hat ein Paket mit den Themen Entgelt und Arbeitszeit gefordert, und wir verhandeln auch nur über ein Paket", so Wechsler. Zuvor hatten über 4000 Metallerinnen und Metaller vor dem Haus der Bayerischen Wirtschaft demonstriert, wo die Gespräche stattfanden. Die dritte Verhandlung ist am 15. Januar 2018 in Nürnberg. Am 31. Dezember endet die Friedenspflicht, ab 1. Januar sind Warnstreiks möglich.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Niedersachsen

"Angebot ist inakzeptabel mickrig"

Zum Auftakt der zweiten Runde in Niedersachsen versammelten sich mehr als 500 Beschäftigte vor dem Verhandlungshotel in Hannover. Auch dort legten die Arbeitgeber ein Angebot auf den Tisch, das sie an Gegenforderungen knüpften: Die 200 Euro Einmalzahlung und zwei Prozent Entgelterhöhung ab 1. April 2018 für 15 Monate soll es nur dann geben, wenn die wöchentliche Arbeitszeit umfassend ausgeweitet werden kann, Zuschläge wegfallen und befristete Beschäftigungsmöglichkeiten ausgedehnt werden können. Den Achtstundentag stellten sie in Frage. IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger kritisierte das Verhalten der Arbeitgeber als "unverschämt" und kündigte ab Januar Warnstreiks an. "Wer die Bedürfnisse der Beschäftigten nicht zur Kenntnis nimmt und auf unsere Argumente nicht hören will, der wird die Empörung aus den Betrieben zu spüren bekommen." Der nächste Verhandlungstermin ist am 16. Januar 2018 in Hannover.

22.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Thüringen

Arnstad: "Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt"

Ohne Annäherung: Auch die erste Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endet ergebnislos. Vor Beginn der Verhandlungen haben fast 200 Metallerinnen und Metaller in Arnstadt für die Tarifforderungen demonstriert. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Die Thüringer Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie haben heute die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben rundweg abgelehnt und kein Angebot für eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen vorgelegt".

21.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

Auch in Magdeburg: "Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich"

In Magdeburg endete die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt ergebnislos. Die Arbeitgeber quittierten das Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung, wofür IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger kein Verständnis aufbringen konnte: "Die Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich". Dies betrifft sowohl die Entgeltforderung von sechs Prozent als auch die Forderung nach Möglichkeiten für alle Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren. Die Verhandlungen werden am 8. Dezember fortgesetzt.
 


© Freimut Hengst

17.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen

Verhandlungsauftakt in Radebeul: Arbeitgeber auf Konfrontationskurs

Für die Bechäftigten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie starteten die Tarifverhandlungen in Radebeul. Auch dort gingen die Arbeitgeber auf Konfrontationskurs und und lehnten die Forderungen der IG Metall ab. Stattdessen präsentierten sie einen eigenen Forderungskatalog. "Die Arbeitgeber fordern, dass wir länger arbeiten für weniger Geld. Darüber hinaus fordern sie eine Einschränkung bestehender Rechte und eine Ausweitung der sachgrundlosen Befristung. Das bedeutet weniger feste und mehr befristete Arbeitsverhältnisse", sagte Verhandlungsführer Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen"

Rund 700 Metallerinnen und Metaller läuteten die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen ein. Zu Beginn der Verhandlung in Dortmund begründete die IG Metall ihre Forderung von sechs Prozent mit der sehr guten wirtschaftlichen Situation. "Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW. Zu den Gegenforderungen der Arbeitgeber erklärte Giesler: "Wir haben seit 30 Jahren genügend Möglichkeiten zur Ausweitung der Arbeitszeit nach oben. Jetzt sind die Bedürfnisse der Beschäftigten dran.". Am 14. Dezember ist die zweite Verhandlung in Wuppertal.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Bayern

"Arbeitgeber verweigern sich den Forderungen der IG Metall"

Vor dem Verhandlungsauftakt in Schweinfurt demonstrierten rund 2600 Metallerinnen und Metaller für ihre Forderungen: sechs Prozent mehr Geld für 12 Monate und einen Anspruch für alle, ihre Arbeitszeit für bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden pro Woche zu reduzieren. Die Arbeitgeber verweigerten sich in der ersten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie komplett den Forderungen der IG Metall. Jürgen Wechsler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagte: "Wir wollen Beschäftigte teilhaben lassen, Arbeitgeber verkennen die Lebensrealität der Menschen." Die zweite Tarifverhandlung ist am 6. Dezember in München.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Mehr Geld und mehr Zeit für uns: Starker Auftakt in Mainz

Zum Start der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gingen mehr als 500 Metallerinnen und Metaller in Mainz auf die Straße. Die erste Runde endete ohne Annäherung. Die Arbeitgeber wiesen die Positionen der IG Metall nicht nur zurück, sondern skizzierten eigene Vorstellungen zu einer angeblichen "Modernisierung der Arbeitszeit". Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer für die IG Metall, zeigte sich empört: "Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit, die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an angemessenen Entgelterhöhungen im achten Jahr des wirtschaftlichen Aufschwungs und an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben offenbar nicht erkannt." Nächster Verhandlungstermin ist der 6. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Verhandlungsführer Zitzelsberger: Arbeitgeber ignorieren die Realität

Die erste Verhandlung in der Metall-Tarifrunde in Baden-Württemberg hat kein Ergebnis gebracht. Nach mehr als zwei Stunden trennten sich die Vertragspartner in Böblingen ohne Annäherung. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: "Die ökonomischen Rahmenbedingungen könnten kaum besser sein. Trotzdem werden die Arbeitgeber nicht müde, sich armzurechnen und erklären unsere Vorstellungen zum Entgelt und zur Arbeitszeit für zu teuer. Bis zur nächsten Verhandlung am 14. Dezember hat die Gegenseite jetzt einen Monat Zeit, um sich deutlich zu bewegen."

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Küste

Großdemonstration zum Verhandlungsauftakt in Hamburg

Zum Auftakt der Verhandlungen an der Küste demonstrierten rund 1500 Metallerinnen und Metaller. "Jeden Tag kommen neue Rekordmeldungen aus der Wirtschaft. Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld dürfte die Arbeitgeber deshalb nicht schrecken", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste auf der Kundgebung in Hamburg. Bei der Arbeitszeit "erwarten die Beschäftigten auch Flexibilität, wenn es um ihre Belange geht", so Geiken. Die Menschen müssten sich kürzere Arbeitszeiten allerdings auch leisten können. "Wer in Schicht arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll deshalb einen Zuschuss bekommen." Bilder von der Demo gibt es auf Flickr.

15.11.2017 Ι Erste Verhandlung Berlin und Brandenburg

Power und kühles Klima bei erster Verhandlung in Berlin

Etwa 350 Metallerinnen und Metaller läuteten lautstark den Auftakt der Verhandlungen in Berlin ein. Die erste Runde für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg endete mit einer Konfrontation. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld, Wahloptionen für modernere Arbeitszeitmodelle und eine Verhandlungsverpflichtung für die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Die Arbeitgeber reagierten mit Gegenforderungen. "Sie wollen, dass wir länger arbeiten, weniger Geld verdienen und weniger Rechte haben", sagte Olivier Höbel, Verhandlungsführer für die IG Metall. Nächster Verhandlungstermin ist der 18. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Niedersachsen

"Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich"

Bei der ersten Verhandlung für die niedersächsische Metall- und Elektroindustrie in Hannover quittierten die Arbeitgeber das überreichte Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung. "Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich", kommentierte Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, das Verhalten der Arbeitgeber. Dies betreffe sowohl die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld als auch die Forderung, die Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, um beispielsweise mehr Zeit mit den Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen verbringen zu können. Die nächste Verhandlung ist am 6. Dezember in Hannover.

04.11.2017 Ι Tarifauftakt Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Kraftvoller Tarifauftakt in Zwickau

Mit einer Demonstration durch Zwickau läuteten mehr als 2000 Metallerinnen und Metaller aus Berlin, Brandenburg und Sachsen die Metall-Tarifrunde 2018 ein. "Sechs Prozent, das ist drin, das haben wir uns erarbeitet, und das holen wir uns jetzt", sagte IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann, der beim Tarifauftakt in Zwickau dabei war. 27 Jahre nach der Einheit sei es an der Zeit, den Prozess der Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit endlich in Gang zu setzen.

 

03.11.2017 Ι Aktion Übergabe der Forderungen, Bezirk Küste

Metallerinnen und Metaller übergeben Forderungen an Nordmetall

Hamburg, Bremerhaven, Emden, Oldenburg, Bremen und Kiel: Mit der Übergabe der Forderungen hat die IG Metall Küste die Tarifrunde für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gestartet. Insgesamt beteiligten sich rund 150 Metallerinnen und Metaller an den Übergabe-Aktionen.
 

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Werner Bachmeier
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