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24.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Küste

43.700 Warnstreikende an der Küste

Am Küstenaktionstag der IG Metall lassen 43.700 Beschäftigte aus 150 Betrieben in 16 norddeutschen Städten für mehrere Stunden die Arbeit ruhen. "Heute ist die letzte Gelegenheit für die Arbeitgeberseite, ein Signal zu setzen, dass am Verhandlungstisch ein faires Ergebnis erzielt werden kann", sagt IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann auf der Kundgebung in Hamburg mit Blick auf die heutige Tarifverhandlung in Baden-Württemberg. "Wenn sie aber weiterhin keine Bereitschaft zeigen, ihr Angebot zum Entgelt und ihre Gesprächsbereitschaft zum Thema Arbeitszeit deutlich zu erhöhen, dann provozieren sie die nächste Eskalationsstufe in dieser Tarifauseinandersetzung."
 

24.01.2018 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 7.500 Beschäftigte ziehen vor die Werkstore

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligen sich etwa 7.500 Metallerinnen und Metaller aus 36 Betrieben an Warnstreikaktionen. "Wir erwarten von den Arbeitgebern akzeptable Lösungen zu allen Elementen unseres Forderungspaketes", sagt Thorsten Gröger, IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer in Salzgitter. Das gelte auch für einen Entgeltzuschuss für Beschäftigte, bei Pflege, Erziehung von Kindern und in belastenden Arbeitszeitmodellen. "Wie man das macht, da gibt es sicher mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist, dass die Beschäftigten in diesen Situationen die Last nicht alleine tragen", so Gröger.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

Über 54.000 Warnstreikende machen im Südwesten Druck

Mehr als 54.000 Metallerinnen und Metaller läuten mit Warnstreiks die vierte Verhandlung in Baden-Württemberg ein. Damit steigt die Zahl der Warnstreikenden allein in Baden-Württemberg auf rund 268.000 seit Ende der Friedenspflicht. "Diese gigantische Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen nehmen wir heute mit nach Böblingen. Jetzt liegt es an den Arbeitgebern, die Verhandlungen einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen und damit eine weitere Eskalation zu vermeiden. An Lösungsvorschlägen unsererseits mangelt es nicht", sagt IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger in Neckarsulm auf einer Kundgebung vor rund 7500 Beschäftigten von Audi, Kolbenschmidt und KS Huayu Alutech. Über das Ergebnis der vierten Verhandlung wird die IG Metall nach deren Ende informieren.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

28.275 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

In Bayern ziehen bis zum frühen Nachmittag 28.275 Beschäftigte aus 33 Betrieben vor die Werkstore, davon rund 4.000 Beschäftigte der Frühschicht bei BMW in München. Am Abend folgt dort noch die Spätschicht. In der Region Ingolstadt legen bei Audi und 15 weiteren Betrieben 17.500 Warnstreikende die Arbeit zeitweise nieder. "Mit einer beeindruckenden Warnstreik-Beteiligung in den letzten Wochen haben die Kolleginnen und Kollegen aus Ingolstadt und ganz Deutschland die richtige Antwort auf die Verweigerungs-Haltung der Metall-Arbeitgeber gegeben", sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, vor dem Audi Forum in Ingolstadt. "Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen über faire Entgelterhöhungen sowie familiengerechte und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten."

24.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Mitte

Insgesamt fast 130.000 Menschen an über 600 Warnstreiks beteiligt

"Bis heute haben sich in unserem Bezirk fast 130.000 Menschen an über 600 Warnstreiks beteiligt", so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte, in Speyer. Das seien 130.000 gute Argumente für die Arbeitgeber, endlich einen konstruktiven Vorschlag zu unseren Forderungen auf den Tisch zu legen. "Ansonsten werden wir darüber entscheiden, den Konflikt zuzuspitzen", so Köhlinger. Offenbach, Gießen und Nordhessen, Kaiserslautern, Speyer und Trier, in Homburg, Eisenach sowie im thüringischen Arnstadt sind heute Schwerpunkte der Warnstreiks der IG Metall im Bezirk Mitte. Mit dabei sind auch geschäftsführende Vorstandsmitglieder, etwa Hans-Jürgen Urban in Offenbach und Irene Schulz in Kaiserslautern.

24.01.2018 Ι Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

19.885 Beschäftigte legen in NRW die Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich weitere 19.885 Beschäftigte aus 162 Betrieben an Warnstreiks. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Warnstreikenden in NRW seit Ende der Friedenspflicht auf 137.863.

 

24.01.2018 Ι Warnstreikaktionen in Ingolstadt, München, Neckarsulm und Hamburg

Kundgebungen im Livestream

Wir übertragen Kundgebungen in IngolstadtNeckarsulm und den Küstenaktionstag in Hamburg
via Facebook-Livestream

 

 

23.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Mehr als 85.000 Warnstreikende erhöhen den Druck

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen unvermindert weiter: Bis zum frühen Nachmittag legen über 85.000 Beschäftigte aus mehr als 400 Betrieben kurzzeitig die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit rund 730.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Warnstreikaktionen geplant.

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Werner Bachmeier
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