IG Metall
IGMetall.de - Springe direkt:

© Stephen Petrat

Inhalt
     

25.01.2018 Ι Warnstreiks in Bayern

Jürgen Wechsler: "Wir sind bereit zu kämpfen"

In Bayern geht die zweite Warnstreikwelle zu Ende. Insgesamt haben sich dort 203.579 Metallerinnen und Metaller aus über 350 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Seit Beginn der Tarifrunde sind es sogar 210.379 Beschäftigte, die sich an Aktionen der IG Metall beteiligt haben. Für IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler sind die "Warnstreiks ein überwältigendes Signal an die Arbeitgeber". Die Botschaft lautet: "Wir sind bereit, für unsere Forderungen nach mehr Geld und mehr Zeit zu kämpfen." Nach der gestrigen ergebnislosen vierten Verhandlung in Baden-Württemberg beraten heute die bezirklichen Tarifkommissionen über das weitere Vorgehen. Der IG Metall-Vorstand wird dann am Freitag darüber entscheiden.

25.01.2018 Ι Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Insgesamt 40.000 Metallerinnen und Metaller im Ausstand

In Berlin, Brandenburg und Sachsen legen heute 1.770 Beschäftigte aus sechs Betrieben die Arbeit nieder. Insgesamt haben sich 40.000 Metallerinnen und Metaller aus 194 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Nach der gestrigen ergebnislosen vierten Verhandlung in Baden-Württemberg beraten heute die bezirklichen Tarifkommissionen über das weitere Vorgehen. Der IG Metall-Vorstand wird am Freitag über das weitere Vorgehen entscheiden.

25.01.2018 Ι Große Tarifkommission Baden-Württemberg

Eine weitere Eskalation kann nicht im Sinne der Arbeitgeber sein

Die rund 220 Delegierten der großen Tarifkommission der IG Metall-Baden-Württemberg haben sich mit der Haltung der Arbeitgeber zu den strittigen Arbeitszeitthemen intensiv und "sehr kritisch" auseinandergesetzt. Offensichtlich verstehe die Gegenseite auch nach zwei Wochen Warnstreiks nicht, dass alle Forderungen der IG Metall ernst gemeint und nur im Paket zu lösen seien, so der allgemeine Tenor. Hohe Zustimmung finden die von der IG Metall vorgestellten Lösungsvorschläge. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Wir haben das Tischtuch nach Ende der vierten Verhandlung bewusst nicht zerschnitten, sondern wollen vor der endgültigen Entscheidung des Vorstands zunächst das Meinungsbild unserer Kolleginnen und Kollegen in den Tarifkommissionen einholen. Eine weitere Eskalation kann nicht im Sinne der Arbeitgeber sein, vorbereitet sind wir natürlich auf alle Szenarien." Über den weiteren Fortgang der Tarifrunde entscheidet am Freitag der Vorstand der IG Metall, bis dahin werden die Einschätzungen der Tarifkommissionen aller Bezirke zusammengetragen.

25.01.2018 Ι Vierte Tarifverhandlung Küste

Vierte Runde an der Küste endet ebenfalls ohne nennenswerte Annährung

Auch für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie endet die vierte Verhandlulng ergebnislos. Verhandelt wurden ausschließlich regionale Themen wie Wasch- und Umkleidezeiten, die Angleichung der Schichtzuschläge sowie die Angleichung Ost. "Um am Verhandlungstisch zu einer Gesamtlösung zu kommen und eine weitere Eskalation zu vermeiden, müssen sich die Arbeitgeber auch bei den regionalen Themen mehr bewegen. Wir erwarten, dass sie konkrete Vorschläge dazu vorlegen", sagt Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Am Nachmittag berät die Tarifkommission über den Verhandlungsstand an der Küste und in Baden-Württemberg. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann morgen der Vorstand der IG Metall.

25.01.2018 Ι Vierte Verhandlung im Bezirk Baden-Württemberg

Auch in der vierten Verhandlung kein Fortschritt

Auch in der vierten Runde kommen sich die Verhandlungspartner in Baden-Württemberg nicht näher, gegen 22 Uhr wird das Treffen am Mittwochabend ohne Ergebnis wieder aufgelöst. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall, sagt in einer ersten Einschätzung: "Nach insgesamt über 75 Stunden Verhandlung in der Expertengruppe und am Verhandlungstisch ist es zwar gelungen, einige Lösungsvarianten zu diskutieren. In den für uns entscheidenden Arbeitszeitfragen haben die Arbeitgeber aber alle bisherigen relevanten Teilergebnisse zurückgenommen. Dadurch ist eine Situation entstanden, bei der es nach heutigem Stand zu keinem Ergebnis kommen wird." Die IG Metall wird nun über die neue Verhandlungssituation beraten. Am Donnerstag bewerten die Großen Tarifkommissionen bundesweit die Situation, am Freitag entscheidet der Vorstand über das weitere Vorgehen.

24.01.2018 Ι Warnstreiks bundesweit

Mehr als 900.000 Metallerinnen und Metaller im Ausstand

Vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde hat die IG Metall die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustsrie ausgeweitet. Fast 170.000 Beschäftigte aus 785 Betrieben beteiligen sich bis zum frühen Nachmittag an Warnstreikaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht zählt die IG Metall bundesweit 910.000 Warnstreikende, die eindrucksvoll zeigen: "Die Metallerinnen und Metaller kämpfen für ihre Forderung", so der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Warnstreikaktionen geplant.

24.01.2018 Ι Warnstreiks Bezirk Küste

43.700 Warnstreikende an der Küste

Am Küstenaktionstag der IG Metall lassen 43.700 Beschäftigte aus 150 Betrieben in 16 norddeutschen Städten für mehrere Stunden die Arbeit ruhen. "Heute ist die letzte Gelegenheit für die Arbeitgeberseite, ein Signal zu setzen, dass am Verhandlungstisch ein faires Ergebnis erzielt werden kann", sagt IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann auf der Kundgebung in Hamburg mit Blick auf die heutige Tarifverhandlung in Baden-Württemberg. "Wenn sie aber weiterhin keine Bereitschaft zeigen, ihr Angebot zum Entgelt und ihre Gesprächsbereitschaft zum Thema Arbeitszeit deutlich zu erhöhen, dann provozieren sie die nächste Eskalationsstufe in dieser Tarifauseinandersetzung."
 

24.01.2018 Ι Warnstreiks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 7.500 Beschäftigte ziehen vor die Werkstore

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligen sich etwa 7.500 Metallerinnen und Metaller aus 36 Betrieben an Warnstreikaktionen. "Wir erwarten von den Arbeitgebern akzeptable Lösungen zu allen Elementen unseres Forderungspaketes", sagt Thorsten Gröger, IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer in Salzgitter. Das gelte auch für einen Entgeltzuschuss für Beschäftigte, bei Pflege, Erziehung von Kindern und in belastenden Arbeitszeitmodellen. "Wie man das macht, da gibt es sicher mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist, dass die Beschäftigten in diesen Situationen die Last nicht alleine tragen", so Gröger.

Seite  Ι 1  Ι 2  Ι 3  Ι 4  Ι 5  Ι 6  Ι 7  Ι 8  Ι 9  Ι 10  Ι 11  Ι 12  Ι 13  Ι 14  Ι 15  Ι 16  Ι 17  Ι 18  Ι 19  Ι 20  Ι 21  Ι 22  Ι 23  Ι 24  Ι 25  Ι Alles auf einer Seite lesen

Tarif

Lohn, Gehalt und mehr.

Links und Zusatzinformationen
Werner Bachmeier
Jetzt Mitglied werden!

Es gibt viele Wege, Mitglied der IG Metall zu werden: Direkt im Betrieb, im örtlichen Gewerkschaftshaus oder über unser verschlüsseltes Beitrittsformular im Netz. Wer nicht online beitreten möchte, kann das PDF-Formular ausfüllen, ausdrucken und an die IG Metall vor Ort schicken.

Streikgeldrechner_Box_Bild_Fotolia_Daniel_Berkmann
igm-tarifrunde_2018-1000x1000
Argumente_Metall_Tarifrunde_2018_TrME18_Box_rechte_Spalte
Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall
Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall
IG Metall goes WhatsApp
Mitgliederwerbeaktion
Mit Tarifvertrag geht's gerechter zu:

beim Entgelt, beim Urlaub, bei der Arbeitszeit - und es gibt Rechtsschutz. Aber: Nur Mitglieder haben einen Anspruch darauf.

Servicebereich