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12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Im Bezirk Bayern machen sich rund 25.000 Beschäftigte bei Aktionen und Warnstreiks für ihre Forderungen stark. An der ersten Warnstreikwelle haben sich damit im Bezirk über 80.000 Beschäftigte beteiligt. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Wir haben jetzt schon mal ordentlich Druck auf die Arbeitgeber erzeugt. Aber wir haben noch mehr im Köcher. Die Arbeitgeber haben nun in der dritten Verhandlung die Chance, sich für unsere Forderungen zu öffnen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks in Baden-Württemberg

11.000 Beschäftigte legen zeitweise die Arbeit nieder

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen 11.000 Beschäftigte zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Damit haben dort in der ersten Warnstreik-Woche insgesamt rund 87.000 Beschäftigte für ihre Forderungen demonstriert.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Erste Warnstreikwelle erreicht Höchststand

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erreicht die erste Warnstreikwelle ihren Höchststand - mehr als 5.500 Beschäftigte aus 28 Betrieben legen zeitweise die Arbeit nieder.

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

13 440 Metaller im Warnstreik

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen 4630 Metallerinnen und Metaller zu Warnstreiks und Aktionen auf die Straßen. Seit Beginn der Warnstreiks haben dort insgesamt 13.440 Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.

Mehr als die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen im Bezirk leisten Schichtarbeit, manche gar im Drei-Schicht-System. IG Metall Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beschäftigten gehen flexibel auf die Bedarfe der Unternehmen ein. Aber auch sie brauchen flexible Lösungen, um die Belastungen auszuhalten. Jetzt geht es darum, dass die Arbeitgeber für ihre Beschäftigten Verantwortung übernehmen und in den Verhandlungen auf uns zukommen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Tausende Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In 14 Betrieben in Nordrhein-Westfalen legen rund 2000 Metaller die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit insgesamt 73 263 Beschäftigte aus 461 Betrieben an den Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: "Wir erwarten ernsthafte Verhandlungen über faire Entgelterhöhungen sowie familiengerechte und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten."

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen: "Wenn die Arbeitgeber verhindern wollen, dass ab Ende Januar für 24-Stunden die Bänder und Anlagen still stehen, müssen sie sich deutlich bewegen."

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Starke Warnstreiks an der Küste

Die Warnstreiks im Bezirk Küste erreichen einen weiteren Höhepunkt. Am Donnerstagabend und Freitag beteiligen sich 11.500 Beschäftigte aus mehr als 70 Betrieben. Seit Beginn der Woche haben damit insgesamt 24.000 Beschäftigte aus 140 Betrieben für bis zu zweieinhalb Stunden die Arbeit niedergelegt. Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste: "Das war ein starker Auftakt. In der ersten Welle haben sich deutlich mehr Beschäftigte als in den letzten Tarifrunden beteiligt".

11.01.2018 Ι Tarifverhandlung bei Volkswagen

Kein Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die zweite Tarifverhandlung für die rund 120.000 Beschäftigten der Volkswagen AG geht ergebnislos zu Ende. Der Konzern legt ein "Angebot" vor, das jedoch den Forderungen der IG Metall nicht entgegenkommt. Beim Entgelt sieht es lediglich eine Einmalzahlung von 200 Euro und eine Erhöhung von zwei Prozent vor mit einer Laufzeit von 15 Monaten. Die Ausbildungszusage soll lediglich für ein Jahr verlängert werden. Zur betrieblichen Altersversorgung machte Volkswagen kein Angebot. Stattdessen stellt Volkswagen Gegenforderungen nach Beiträgen der Beschäftigten durch Abbau tariflich gesicherter Leistungen.

11.01.2018 Ι 3. Verhandlung im Bezirk Baden-Württemberg

Verhandlung vertagt, Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Die dritte Tarifverhandlung in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie wurde heute ohne Ergebnis vertagt. Am 24. Januar gehen die Gespräche ebenfalls in Böblingen in die vierte Runde. Nach der Verhandlung erklärt IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Nach wie vor liegen die Arbeitgeber meilenweit von unseren Vorstellungen zum Thema Arbeitszeit entfernt. Allerdings war in der heutigen Verhandlung insbesondere in der Frage der Zeitsouveränität zugunsten der Beschäftigten Bewegung erkennbar, an der sich konstruktiv weiter arbeiten lässt."


Deshalb haben die Tarifpartner vereinbart, dass eine Expertengruppe aus betrieblichen Fachleuten beider Seiten vor dem 24. Januar konkrete Lösungsvorschläge für die Arbeitszeit-Themen suchen soll. Zitzelsberger stellt allerdings klar: "Eine Lösung wird es nur im Paket und mit Ergebnissen zu all unseren Forderungen geben."

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Werner Bachmeier
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