IG Metall
IGMetall.de - Springe direkt:

© Stephen Petrat

Inhalt
     

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Zweite Warnstreikwelle gestartet

Die zweite Warnstreikwelle beginnt im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Aktionen in Lehrte, Osterode und Hannover. In Hannover demonstrieren rund 600 Beschäftigte vor dem Verhandlungslokal und machen dort im Rahmen einer Kundgebung lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Arbeitgeber haben mit ihrer sturen Blockadehaltung Feuer an die Lunte gelegt. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Lunte zu löschen: mit einem ordentlichen Angebot, das den berechtigten Forderungen der Beschäftigten deutlich entgegenkommt."

15.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Bayern

Tarifverhandlung ohne Ergebnis - noch größere Warnstreikwelle startet

Die dritte Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist in Nürnberg ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin ist der 25. Januar angesetzt.


Die Arbeitgeber haben ihr dürftiges Angebot von 2 Prozent mehr Entgelt plus einer Einmalzahlung von 200 Euro heute nicht nachgebessert. Beim von der IG Metall geforderten Recht für die Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend abzusenken, haben die Arbeitgeber immerhin Gesprächsbereitschaft signalisiert - allerdings nur unter der Bedingung einer weiteren Öffnung der Arbeitszeiten nach oben. Beim Entgeltzuschuss verweigern sich die Arbeitgeber weiterhin komplett.


Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Die Arbeitgeber haben sich heute minimal bewegt, das reicht aber nicht aus. Wir müssen den Druck also weiter erhöhen. Ab morgen wird eine zweite, noch stärkere und noch längere Warnstreikwelle über Bayern rollen. Wir halten an unserem kompletten Forderungspaket inklusive Entgeltzuschuss fest."

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Metaller machen weiter Druck

Die Warnstreiks gehen auch im Bezirk Mitte in die nächste Runde. Bis zum frühen Nachmittag beteiligen sich 350 Beschäftigte aus mehreren Betrieben an einer gemeinsamen Kundgebung in Wetzlar. Die größten Aktionen in Rheinland-Pfalz finden bei Aleris Rolled Products Germany GmbH in Koblenz mit bisher etwa 500 Teilnehmenden statt. In der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen arbeiten rund 420.000 Beschäftigten.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Mehr als 108.000 Teilnehmer

Im Bezirk Baden-Württemberg gehen die Warnstreiks mit Vollgas in die zweite Runde: Bis zum Mittag beteiligen sich mehr als 108.000 Beschäftigte an den verschiedenen Aktionen und Kundgebungen.

15.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Hunderte Metaller gehen für ihre Forderungen auf die Straßen

In Brandenburg und Sachsen legen 450 Beschäftigte in drei Betrieben die Arbeit nieder. In Brandenburg beteiligten sich 60 Beschäftigte in einem Betrieb an einem Warnstreik. In Sachsen machen sich 390 Beschäftigte in zwei Betrieben für ihre Forderungen stark. Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar um 15.30 Uhr in Leipzig statt. Am Freitag, 19. Januar um 13 Uhr wird in Berlin für Berlin und Brandenburg verhandelt.

15.01.2018 Ι Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Verhandlungen und Warnstreiks in Bayern

Auch in Bayern setzen Beschäftigte und IG Metall die Warnstreiks fort. Insgesamt beteiligen sich rund 2.000 Arbeitnehmer an den Aktionen.
Aufgrund der heute stattfindenden dritten Tarifverhandlung in Nürnberg hat die IG Metall die Warnstreiks heute etwas heruntergefahren. Sollte es kein Ergebnis geben, wird die IG Metall morgen ihre zweite Warnstreikwelle in Bayern starten, die noch stärker sein wird als die erste Welle.
Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagt: "Die IG Metall wird nur einem Ergebnis zustimmen mit einer satten Entgelterhöhung, dem Anspruch der Beschäftigten auf eine befristete Arbeitszeitverkürzung und einem Entgeltzuschuss für manche Beschäftigtengruppen. Wir lassen nicht zu, dass die Arbeitgeber ein Element aus unserer Forderung herausbrechen."

12.01.2018 Ι Zahl der Woche

340.000 Warnstreikende

Seit Beginn der Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben bundesweit über 340.000 Beschäftigte für ihre Tarifforderung demonstriert. Jörg Hofmann: "Die Arbeitgeber müssen sich jetzt am Verhandlungstisch endlich mehr bewegen". Mehr hier

12.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Warnstreiks gehen unvermindert weiter

Im Bezirk Mitte machen Tausende Warnstreikende Druck. Beispielsweise in St. Ingbert kommen rund 2.500 Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jörg Köhlinger sagt mit Blick auf den nächsten Verhandlungstermin am 18. Januar in Saarbrücken: "Bewegung am Verhandlungstisch kommt nur aus Bewegung vor den Werkstoren. Wir wollen eine baldige Lösung im Tarifkonflikt, aber die Arbeitgeber brauchen Druck. Und den werden wir auch am Samstag und Montag machen".

Seite  Ι 1  Ι 2  Ι 3  Ι 4  Ι 5  Ι 6  Ι 7  Ι 8  Ι 9  Ι 10  Ι 11  Ι 12  Ι 13  Ι 14  Ι 15  Ι Alles auf einer Seite lesen

Tarif

Lohn, Gehalt und mehr.

Links und Zusatzinformationen
Werner Bachmeier
Jetzt Mitglied werden!

Es gibt viele Wege, Mitglied der IG Metall zu werden: Direkt im Betrieb, im örtlichen Gewerkschaftshaus oder über unser verschlüsseltes Beitrittsformular im Netz. Wer nicht online beitreten möchte, kann das PDF-Formular ausfüllen, ausdrucken und an die IG Metall vor Ort schicken.

igm-tarifrunde_2018-1000x1000
Argumente_Metall_Tarifrunde_2018_TrME18_Box_rechte_Spalte
Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall
Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall
IG Metall goes WhatsApp
Mitgliederwerbeaktion
Mit Tarifvertrag geht's gerechter zu:

beim Entgelt, beim Urlaub, bei der Arbeitszeit - und es gibt Rechtsschutz. Aber: Nur Mitglieder haben einen Anspruch darauf.

Servicebereich