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02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Mitte

Volle Streiksversammlungen, leere Betriebe

In Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Thüringen sind heute 13 Betriebe mit etwa 30.000 Beschäftigten zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Dort ruht überall die Arbeit. Insgesamt haben sich im Bezirk Mitte Metallerinnen und Metaller aus 40 Betrieben an den ganztägigen Warnstreiks beteiligt. IG Metall-Bezirkseliter Jörg Köhlinger: "Die Kundgebungen und Streikversammlungen waren voll, die Betriebe waren leer. Die Arbeitgeber sollten dieses Zeichen verstanden haben. Ziel war es, den Weg zu ebnen für eine rationale, konstruktive und lösungsorientierte Haltung der Arbeitgeberverbände auch in unserem Bezirk."

 

02.02.2018 Ι Ganztägiger Warnstreiks bei Airbus in Bremen

"Arbeitgeber müssen ihr Angebot deutlich nachbessern"

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, war heute bei Airbus in Bremen. Hier das Video:

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks im Bezirk Küste

Airbus, Premium Aerotec und Werften stehen still

In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein steht in 14 Betrieben mit insgesamt 30.000 Beschäftigten die Produktion für bis zu 24 Stunden. Betroffen sind vor allem die Luftfahrtindustrie mit Airbus in Bremen, Hamburg und Stade sowie Premium Aerotec in Bremen, Nordenham und Varel, sowie die Werften tkMS in Kiel, Neptun in Rostock und Meyer in Papenburg. Auch bei den Maschinenbauern wie Gabler in Lübeck, Caterpillar in Rostock und Kramer in Bremerhaven geht den ganzen Tag über nichts. Bei Airbus in Bremen sagt Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall: "Die Arbeitgeber müssen ihr Angebot deutlich nachbessern - beim Geld, beim Anspruch auf eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit und beim Zuschuss für Kindererziehung, Pflege oder Schichtarbeit." Das bekräftigt auch IG Metll-Bezirksleiter Meinhard Geiken: "Das Signal an die Arbeitgeber ist klar: Wenn sie am Montag in Stuttgart an den Verhandlungstisch zurückkehren, müssen sie ein deutlich besseres Angebot mitbringen."

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Bayern

In ganz Bayern rollt kein Auto vom Band

80.000 Metallerinnen und Metaller in 17 Betrieben legen heute die bayerische Autoindustrie lahm. Kein einziges Auto rollt vom Band. Bei Audi beteiligen sich 31.000 Beschäftigte am ganztägigen Warnstreik, bei BMW in München, Dingolfing, Landshut, Regensburg und Wackersdorf zusammen 36.500 Beschäftigte. Zudem befinden sich bei den Autozulieferern Schaeffler und SKF in Schweinfurt 9.000 Beschäftigte im ganztägigen Warnstreik. Auch viele unorganisierte Mitarbeiter und Leiharbeiter unterstützen solidarisch die Warnstreiks. Die Kontraktlogistiker an den verschieden Standorten streiken ebenfalls mit. Insgesamt haben sich an den drei ganztägigen Warnstreiktagen in Bayern 118.000 Beschäftigte in 45 Betrieben beteiligt. IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die ganztägigen Warnstreiks sind ein Riesenerfolg, die Beschäftigten haben unsere Erwartungen noch übertroffen. Ich gehe davon aus, dass die Arbeitgeber die Eindrücke unserer ganztägigen Warnstreiks berücksichtigen, wenn sie zu uns an den Verhandlungstisch zurückkommen."

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Baden-Württemberg

Kein Auto, kein Traktor, kein Bus, kein Kran.

Am dritten ganztägigen Warnstreiktag stehen in Baden-Württemberg die Bänder der Fahrzeugindustrie. Bei Porsche bleiben insgesamt rund 10.000 Metallerinnen und Metaller der Arbeit fern, bei Daimler in Sindelfingen circa 22.000 und in Stuttgart-Untertürkheim rund 14.000 sowie bei Audi in Neckarsulm rund 16.000. Zudem stehen die Produktionen beim Landmaschinenhersteller John Deere in Mannheim und Bruchsal, EvoBus in Ulm und Mannheim sowie beim Kranhersteller Liebherr in Ehingen. Bisher haben sich im Südwesten mehr als 150.000 Beschäftigte an ganztägigen Warnstreiks beteiligt. IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "In den letzten drei Tagen haben die Kolleginnen und Kollegen vor den Toren den Arbeitgebern und der Öffentlichkeit die Stärke der IG Metall demonstriert. Für diesen tollen Einsatz bedanke ich mich." Die Verhandlungen sollen - vorbehaltlich eines Signals der Bewegung von der Gegenseite - am kommenden Montag ab 11 Uhr in der Stuttgarter Liederhalle wieder aufgenommen werden.

02.02.2018 Ι Ganztägiger Warnstreik bei VW in Osnabrück

"Für gutes Geld und gute Arbeitszeiten"

Nachtrag: Wir haben gestern die Kamera drauf gehalten, als die Beschäftigten bei VW Osnabrück die Arbeit für einen Tag niederlegten - für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, hat die Streikenden besucht. Hier das Video:

02.02.2018 Ι Ganztägige Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Knut Giesler: "Die Beschäftigten sind engagiert und hoch motiviert"

In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich heute 21.000 Beschäftigte aus 16 Betrieben an ganztägigen Warnstreiks. Die Schwerpunkte liegen in Krefeld, Lohmar und in der Region Gummersbach, wo jeweils 3 Betriebe ganztägig bestreikt werden. Der größte bestreikte Betrieb ist das Sprinterwerk von Daimler in Düsseldorf mit rund 6.700 Metallerinnen und Metallern. Damit steigt die Gesamtzahl der Beschäftigten in ganztägigen Warnstreiks in NRW auf rund 63.600 aus 68 Betrieben. IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler: "Die Bilanz nach 3 Tagen ist sensationell. Die Beschäftigten sind engagiert und hoch motiviert. Die Arbeitgeber sollten erkennen, dass sie gegenüber ihrem letzten Angebot deutlich nachlegen müssen. Dann können die Verhandlungen am kommenden Montag fortgesetzt werden. Andernfalls ist die IG Metall zur Ausweitung von ganztägigen Warnstreiks oder für eine Urabstimmung und flächendeckende Streiks bestens aufgestellt."

02.02.2018 Ι Reportage

"Wir zeigen Entschlossenheit"

Seit 6 Uhr in der Früh stehen die Bänder bei Wabco Radbremsen in Mannheim-Friedrichsfeld und in der Neckarstadt bei Caterpillar Energy Solutions still. Die Beschäftigten folgen dem Aufruf der IG Metall Mannheim, sie legen ihre Arbeit nieder - und setzen ein kraftvolles Zeichen der Geschlossenheit. Mehr ...

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Werner Bachmeier
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