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18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Dritte Verhandlung bringt kein Ergebnis - Eskalation des Konfliktes droht

Die dritte Tarifverhandlung in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie wird ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin wurde der 31. Januar vereinbart. Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: "Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. Die IG Metall geht aber nicht aus der Tarifrunde ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket, auch für den Entgeltzuschuss. Eine weitere Eskalation des Konfliktes mit 24-Stunden-Warnstreiks ist darum nicht mehr auszuschließen".

18.01.2018 Ι Dritte Verhandlung im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Keine Bewegung der Arbeitgeber in Sachsen

Die dritte Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen wird ohne Ergebnis vertagtOlivier Höbel, Verhandlungsführer und Bezirksleiter: "Dass sich die Arbeitgeber auch in dieser Verhandlung nicht bewegt haben, ist angesichts der starken Warnstreiks eine vollkommen unakzeptable Verweigerungshaltung. Jetzt tickt die Uhr in Richtung weitere Eskalation."

18.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Mitte

Kein Ergebnis in Saarbrücken - kaum Bewegung der Arbeitgeber

Auch die Verhandlungen in Saarbrücken bringen kein Ergebnis. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer der IG Metall für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, kritisiert das Verhalten der Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe: "Sie haben heute erkennen lassen, dass auch sie an einer baldigen Lösung interessiert sind. Nur haben sie den Weg dazu nicht beschritten."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

"Starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber"

Im Bezirk Mitte wird heute nicht nur verhandelt, sondern auch gehandelt: Bis zum Mittag nehmen rund 9.000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks teil. Sie unterstützten damit die Verhandlungskommission die in Saarbrücken zum dritten Mal mit den Arbeitgebern zusammentrifft.

Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Dass sich trotz des miesen Wetters heute tausende Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland, aus Hessen und Rheinland-Pfalz versammelt haben, ist ein starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber. Es bleibt dabei: Einen Abschluss kann es nur als Paketlösung geben. Die besteht aus einer gerechten Entgeltsteigerung und neuen, selbstbestimmten Arbeitszeiten mit Entgeltzuschüssen". Weitere Infos zu den Verhandlungen folgen.

18.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

44.000 Metallerinnen und Metaller machen weiter Druck

Rund 44.000 Beschäftigte aus 184 Betrieben treten heute allein bis 14 Uhr in den Warnstreik. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit bundesweit insgesamt rund 525.000 Metallerinnern und Metaller an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen beteiligt. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

7.000 Beschäftigte machen für ihre Forderungen Druck

Im Bezirk Bayern gehen bis zum Mittag rund 7.000 Beschäftigte aus 32 Betrieben zu Warnstreiks auf die Straßen. Auch die Kundgebungen unter freiem Himmel finden trotz des Sturms wie geplant statt, nur wenige müssen aus Sicherheitsgründen nach drinnen verlegt werden. Bei Bosch in Ansbach kommen 1.150 Warnstreikende zusammen, bei Jungheinrich in Moosburg rund 900. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Metallerinnen und Metaller haut so schnell nichts um. Gegenwind kennen wir von den Arbeitgebern. Unsere Warnstreiks laufen unbeeindruckt weiter."

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

2.000 Beschäftigte gehen zu Warnstreiks auf die Straße

Am Tag der 3. Verhandlung im Bezirk beteiligen sich trotz des Sturms und auch einiger wetterbedingter Absagen von Veranstaltungen insgesamt 2.240 Beschäftigte aus 27 Betrieben an den Warnstreiks und Aktionen. Weitere Infos zur Verhandlung folgen.

18.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

9.000 Metaller legen die Arbeit nieder

An einem Warnstreik mit Kundgebung vor dem Untertürkheimer Tor des Stuttgarter Daimler-Werks beteiligen sich rund 4000 Beschäftigte. Zu ihnen spricht unter anderem IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger, der erneut an die Arbeitgeber appellierte, sich am 24. Januar "einen ganz großen Schritt nach vorne zu bewegen. Sonst wird die IG Metall bei der Eskalation nochmal eine deutliche Schippe drauflegen." Insgesamt beteiligen sich im Bezirk bis 14 Uhr zirca 9000 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. In den Spät- und Nachtschichten der verschiedenen Daimler-Werksteile sind weitere Aktionen geplant.

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Werner Bachmeier
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