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15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Verhandlungsführer Zitzelsberger: Arbeitgeber ignorieren die Realität

Die erste Verhandlung in der Metall-Tarifrunde in Baden-Württemberg hat kein Ergebnis gebracht. Nach mehr als zwei Stunden trennten sich die Vertragspartner in Böblingen ohne Annäherung. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: "Die ökonomischen Rahmenbedingungen könnten kaum besser sein. Trotzdem werden die Arbeitgeber nicht müde, sich armzurechnen und erklären unsere Vorstellungen zum Entgelt und zur Arbeitszeit für zu teuer. Bis zur nächsten Verhandlung am 14. Dezember hat die Gegenseite jetzt einen Monat Zeit, um sich deutlich zu bewegen."

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Küste

Großdemonstration zum Verhandlungsauftakt in Hamburg

Zum Auftakt der Verhandlungen an der Küste demonstrierten rund 1500 Metallerinnen und Metaller. "Jeden Tag kommen neue Rekordmeldungen aus der Wirtschaft. Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld dürfte die Arbeitgeber deshalb nicht schrecken", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste auf der Kundgebung in Hamburg. Bei der Arbeitszeit "erwarten die Beschäftigten auch Flexibilität, wenn es um ihre Belange geht", so Geiken. Die Menschen müssten sich kürzere Arbeitszeiten allerdings auch leisten können. "Wer in Schicht arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll deshalb einen Zuschuss bekommen." Bilder von der Demo gibt es auf Flickr.

15.11.2017 Ι Erste Verhandlung Berlin und Brandenburg

Power und kühles Klima bei erster Verhandlung in Berlin

Etwa 350 Metallerinnen und Metaller läuteten lautstark den Auftakt der Verhandlungen in Berlin ein. Die erste Runde für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg endete mit einer Konfrontation. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld, Wahloptionen für modernere Arbeitszeitmodelle und eine Verhandlungsverpflichtung für die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Die Arbeitgeber reagierten mit Gegenforderungen. "Sie wollen, dass wir länger arbeiten, weniger Geld verdienen und weniger Rechte haben", sagte Olivier Höbel, Verhandlungsführer für die IG Metall. Nächster Verhandlungstermin ist der 18. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Niedersachsen

"Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich"

Bei der ersten Verhandlung für die niedersächsische Metall- und Elektroindustrie in Hannover quittierten die Arbeitgeber das überreichte Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung. "Die Arbeitgeber stellen auf stur und verschließen sich", kommentierte Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, das Verhalten der Arbeitgeber. Dies betreffe sowohl die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld als auch die Forderung, die Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, um beispielsweise mehr Zeit mit den Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen verbringen zu können. Die nächste Verhandlung ist am 6. Dezember in Hannover.

04.11.2017 Ι Tarifauftakt Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Kraftvoller Tarifauftakt in Zwickau

Mit einer Demonstration durch Zwickau läuteten mehr als 2000 Metallerinnen und Metaller aus Berlin, Brandenburg und Sachsen die Metall-Tarifrunde 2018 ein. "Sechs Prozent, das ist drin, das haben wir uns erarbeitet, und das holen wir uns jetzt", sagte IG Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann, der beim Tarifauftakt in Zwickau dabei war. 27 Jahre nach der Einheit sei es an der Zeit, den Prozess der Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit endlich in Gang zu setzen.

 

03.11.2017 Ι Aktion Übergabe der Forderungen, Bezirk Küste

Metallerinnen und Metaller übergeben Forderungen an Nordmetall

Hamburg, Bremerhaven, Emden, Oldenburg, Bremen und Kiel: Mit der Übergabe der Forderungen hat die IG Metall Küste die Tarifrunde für die 140 000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie gestartet. Insgesamt beteiligten sich rund 150 Metallerinnen und Metaller an den Übergabe-Aktionen.
 

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Werner Bachmeier
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