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22.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Thüringen

Arnstad: "Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt"

Ohne Annäherung: Auch die erste Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Thüringen endet ergebnislos. Vor Beginn der Verhandlungen haben fast 200 Metallerinnen und Metaller in Arnstadt für die Tarifforderungen demonstriert. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger: "Die Thüringer Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie haben heute die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben rundweg abgelehnt und kein Angebot für eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen vorgelegt".

21.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

Auch in Magdeburg: "Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich"

In Magdeburg endete die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt ergebnislos. Die Arbeitgeber quittierten das Forderungspaket der IG Metall mit brüsker Zurückweisung, wofür IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger kein Verständnis aufbringen konnte: "Die Arbeitgeber schalten auf stur und verschließen sich". Dies betrifft sowohl die Entgeltforderung von sechs Prozent als auch die Forderung nach Möglichkeiten für alle Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren. Die Verhandlungen werden am 8. Dezember fortgesetzt.
 


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17.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Sachsen

Verhandlungsauftakt in Radebeul: Arbeitgeber auf Konfrontationskurs

Für die Bechäftigten der sächsischen Metall- und Elektroindustrie starteten die Tarifverhandlungen in Radebeul. Auch dort gingen die Arbeitgeber auf Konfrontationskurs und und lehnten die Forderungen der IG Metall ab. Stattdessen präsentierten sie einen eigenen Forderungskatalog. "Die Arbeitgeber fordern, dass wir länger arbeiten für weniger Geld. Darüber hinaus fordern sie eine Einschränkung bestehender Rechte und eine Ausweitung der sachgrundlosen Befristung. Das bedeutet weniger feste und mehr befristete Arbeitsverhältnisse", sagte Verhandlungsführer Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen"

Rund 700 Metallerinnen und Metaller läuteten die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen ein. Zu Beginn der Verhandlung in Dortmund begründete die IG Metall ihre Forderung von sechs Prozent mit der sehr guten wirtschaftlichen Situation. "Es gibt keine Gründe für die Arbeitgeber, in ein Jammertal zu verfallen", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW. Zu den Gegenforderungen der Arbeitgeber erklärte Giesler: "Wir haben seit 30 Jahren genügend Möglichkeiten zur Ausweitung der Arbeitszeit nach oben. Jetzt sind die Bedürfnisse der Beschäftigten dran.". Am 14. Dezember ist die zweite Verhandlung in Wuppertal.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Bayern

"Arbeitgeber verweigern sich den Forderungen der IG Metall"

Vor dem Verhandlungsauftakt in Schweinfurt demonstrierten rund 2600 Metallerinnen und Metaller für ihre Forderungen: sechs Prozent mehr Geld für 12 Monate und einen Anspruch für alle, ihre Arbeitszeit für bis zu zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden pro Woche zu reduzieren. Die Arbeitgeber verweigerten sich in der ersten Verhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie komplett den Forderungen der IG Metall. Jürgen Wechsler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Bayern, sagte: "Wir wollen Beschäftigte teilhaben lassen, Arbeitgeber verkennen die Lebensrealität der Menschen." Die zweite Tarifverhandlung ist am 6. Dezember in München.

16.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Mehr Geld und mehr Zeit für uns: Starker Auftakt in Mainz

Zum Start der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland gingen mehr als 500 Metallerinnen und Metaller in Mainz auf die Straße. Die erste Runde endete ohne Annäherung. Die Arbeitgeber wiesen die Positionen der IG Metall nicht nur zurück, sondern skizzierten eigene Vorstellungen zu einer angeblichen "Modernisierung der Arbeitszeit". Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer für die IG Metall, zeigte sich empört: "Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit, die begründeten Ansprüche der Arbeitnehmer an angemessenen Entgelterhöhungen im achten Jahr des wirtschaftlichen Aufschwungs und an eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben offenbar nicht erkannt." Nächster Verhandlungstermin ist der 6. Dezember.

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Baden-Württemberg

Verhandlungsführer Zitzelsberger: Arbeitgeber ignorieren die Realität

Die erste Verhandlung in der Metall-Tarifrunde in Baden-Württemberg hat kein Ergebnis gebracht. Nach mehr als zwei Stunden trennten sich die Vertragspartner in Böblingen ohne Annäherung. Roman Zitzelsberger, Verhandlungsführer und IG Metall-Bezirksleiter für Baden-Württemberg: "Die ökonomischen Rahmenbedingungen könnten kaum besser sein. Trotzdem werden die Arbeitgeber nicht müde, sich armzurechnen und erklären unsere Vorstellungen zum Entgelt und zur Arbeitszeit für zu teuer. Bis zur nächsten Verhandlung am 14. Dezember hat die Gegenseite jetzt einen Monat Zeit, um sich deutlich zu bewegen."

15.11.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Küste

Großdemonstration zum Verhandlungsauftakt in Hamburg

Zum Auftakt der Verhandlungen an der Küste demonstrierten rund 1500 Metallerinnen und Metaller. "Jeden Tag kommen neue Rekordmeldungen aus der Wirtschaft. Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld dürfte die Arbeitgeber deshalb nicht schrecken", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste auf der Kundgebung in Hamburg. Bei der Arbeitszeit "erwarten die Beschäftigten auch Flexibilität, wenn es um ihre Belange geht", so Geiken. Die Menschen müssten sich kürzere Arbeitszeiten allerdings auch leisten können. "Wer in Schicht arbeitet, Kinder betreut oder Angehörige pflegt, soll deshalb einen Zuschuss bekommen." Bilder von der Demo gibt es auf Flickr.

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Werner Bachmeier
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