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08.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Richtige Signal an die Arbeitgeber

Mehrere Tausend Beschäftigte in Baden-Württemberg haben heute zeitweise die Arbeit niedergelegt. Bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen nahmen über 3000 an einer Kundgebung teil, weitere 150, beziehungsweise 180 Metaller der Autozulieferer Valeo Wischersysteme und Wabco versammelten sich in Bietigheim-Bissingen und Mannheim. Vor dem Werkseingang von Getrag Magna Powertrain in Rosenberg trafen sich ab 13 Uhr rund 200 Beschäftigte zu einer Kundgebung. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Das war ein gelungener Auftakt, der den Arbeitgebern das richtige Signal für nächsten Donnerstag gibt."

08.01.2018 | Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen

Warnstreik um Mitternacht

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall zu ersten Warnstreiks aufgerufen. In NRW gingen die ersten Beschäftigten um Mitternacht auf die Straßen. "Die Arbeitgeber haben die Warnstreiks mit ihrem bisherigen Verhalten am Verhandlungstisch provoziert. Das Angebot von zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro trägt in keiner Weise der sehr guten wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung", sagte Bezirksleiter Knut Giesler im Vorfeld. Weitere Aktionen sollen am Abend folgen.

04.01.2018 Ι Warnstreik bei Porsche, Baden-Württemberg

2500 Metallerinnen und Metaller starten mit Warnstreiks bei Porsche

Erfolgreicher Warnstreikauftakt bei Porsche: Rund 2500 Beschäftigte zogen heute Morgen vor die Werkstore des Sportwagenherstellers und versammelten sich zu einer Warnstreik-Kundgebung. "Unsere Forderung nach sechs Prozent mehr Geld ist mehr als fair. Die Gewinne sprudeln, die Kassen der Arbeitgeber sind prall gefüllt. Uns dann nur zwei Prozent anzubieten, ist nicht nur weltfremd, das ist unverschämt", kritisierte dort der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Uwe Hück die Offerte der Arbeitgeber. "Wenn die Arbeitgeber an den Forderungen nach einer kollektiven Ausweitung der Arbeitszeit festhalten und bei den Zuschlägen sparen wollen, dann spielen sie mit dem Feuer." Mit Bezug auf das von den Arbeitgebern veröffentlichte Gutachten, wonach Teile der Tarifforderung der IG Metall diskriminierend seien, sagte Hück: "Die Arbeitgeber legen damit die Axt an die Grundmauern unserer Demokratie."

04.01.2018 Ι Warnstreik beim Getriebehersteller ZF in Brandenburg

500 ZF-Beschäftigte legen für zwei Stunden die Arbeit nieder

Der Widerstand der Arbeitgeber in der Arbeitszeitfrage stößt bei Metallerinnen und Metallern auf wachsende Kritik. Rund 500 Beschäftigte des Getriebeherstellers ZF in Brandenburg/Havel legten heute kurzzeitig die Arbeit nieder und folgten damit dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Auf der Kundgebung vor dem Werktor von ZF kritisierte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, das Verhalten der Arbeitgeber. Es sei "nicht akzeptabel, dass die Ost-Metaller für das gleiche Entgelt wöchentlich drei Stunden länger arbeiten müssen als im Westen. Das ist ein Monat kostbare Lebenszeit im Jahr und bezogen auf ein Arbeitsleben arbeiten ostdeutsche Kolleginnen und Kollegen für das gleiche Geld drei Jahre länger".

02.01.2018 Ι Warnstreikauftakt Niedersachsen und Sachsen Anhalt

350 Beschäftigte aus Hannover und Salzgitter starten mit Warnstreiks

Bei Radio Frequency Systems (RFS) und Nexans in Hannover sowie bei Bosch in Salzgitter haben Metallerinnen und Metaller die erste Warnstreikwelle eröffnet. 100 Beschäftigte der Früh- und Normalschicht der benachbarten Kabelhersteller RFS und Nexans zogen am Morgen vor das Werkstor. "Wir müssen jetzt auf die Straße gehen, damit die Arbeitgeber zur Vernunft kommen", sagte Dirk Schulze, Bevollmächtigter der IG Metall Hannover. "Sie nutzen die Flexibilität der Tarifverträge voll aus. Jetzt, wo die Bedürfnisse der Beschäftigten dran sind, weigern sie sich, zu verhandeln." Vor den 250 Warnstreikenden bei Bosch in Salzgitter forderte der Betriebsratsvorsitzende Achim Brandt eine "deutlich spürbare Entgelterhöhung".

18.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Berlin und Brandenburg

Arbeitgeber-Angebot ruft nach Protest

Begleitet vom Protest von 200 Metallern legten die Arbeitgeber am Montag der IG Metall ihr Angebot für die aktuelle Tarifrunde vor: Nur zwei Prozent mehr Entgelt und 200 Euro Einmalzahlung bei einer Gesamtlaufzeit von 15 Monaten - wie in allen Tarifgebieten. "Das Angebot ist empörend und vollkommen realitätsfern. Wir haben es zurückgewiesen", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Letztere fordert von der boomenden Branche sechs Prozent Plus und bessere Arbeitszeiten sowie für die ostdeutschen Tarifgebiete eine verlässliche Verhandlungszusage über die Angleichung der Arbeitszeiten an die im Westen.

15.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Thüringen

Angebot reicht bei weitem nicht

Auch in Eisenach bewegen sich die Arbeitgeber heute nicht. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte und deren Verhandlungsführer: "Das Angebot der Arbeitgeber ist auch in Thüringen keine wirklich ernstzunehmende Verhandlungsbasis." 200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um 2 Prozent seien ein großer Widerspruch zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche. Köhlinger weiter: "Die Anliegen der Beschäftigten zum Recht auf zeitweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit scheinen den Arbeitgebern völlig egal, werden stattdessen als Nichtstun, für das es jedenfalls kein Geld geben werde, diffamiert." Im Gegenteil: Die Arbeitgeber knüpften ihr Angebot zur Erhöhung der Entgelte an die Möglichkeit zur Verlängerung statt Verkürzung der Arbeitszeiten. Damit verschärfen sie die Tarifverhandlungen völlig unnötig, sagte der Bezirksleiter.


Vor der Verhandlung haben knapp 200 Metallerinnen und Metaller aus ganz Thüringen für die Tarifforderungen der IG Metall demonstriert.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Das Angebot der Arbeitgeber ist geizig und von schlechtester Qualität"

Mit einer Kundgebung starteten einige hundert Metallerinnen und Metaller die zweite Runde in Nordrhein-Westfalen. "Das Angebot von zwei Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert die hervorragende gesamtwirtschaftliche Lage und vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW nach den Gesprächen mit den Arbeitgebern in Wuppertal. Das Angebotspaket sei geizig und von schlechtester Qualität. Giesler bezeichnete es zudem als inakzeptabel, dieses Angebot auch noch mit einer Gegenforderung zu verbinden, die praktisch die 35-Stunden-Woche aufhebe und die Abschaffung der Schichtzuschlägen bedeuten würde. Der Gewerkschafter fordere die Arbeitgeber auf, ihre Zumutungen in der nächsten Verhandlung zurückzunehmen und endlich mit der IG Metall über zukunftsgerichtete Arbeitszeitregelungen zu sprechen.


Die Tarifkommission der IG Metall NRW hat am 15. Dezember beschlossen, dass es nur eine Antwort auf das  schlechte Angebot der Arbeitgeber geben könne: Warnstreiks!  Diesen Beschluss hat die Tarifkommission einstimmig gefasst. Die Warnstreiks sollen am 8. Januar beginnen.

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Werner Bachmeier
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