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15.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Thüringen

Angebot reicht bei weitem nicht

Auch in Eisenach bewegen sich die Arbeitgeber heute nicht. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall Mitte und deren Verhandlungsführer: "Das Angebot der Arbeitgeber ist auch in Thüringen keine wirklich ernstzunehmende Verhandlungsbasis." 200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um 2 Prozent seien ein großer Widerspruch zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche. Köhlinger weiter: "Die Anliegen der Beschäftigten zum Recht auf zeitweise Verkürzung der Wochenarbeitszeit scheinen den Arbeitgebern völlig egal, werden stattdessen als Nichtstun, für das es jedenfalls kein Geld geben werde, diffamiert." Im Gegenteil: Die Arbeitgeber knüpften ihr Angebot zur Erhöhung der Entgelte an die Möglichkeit zur Verlängerung statt Verkürzung der Arbeitszeiten. Damit verschärfen sie die Tarifverhandlungen völlig unnötig, sagte der Bezirksleiter.


Vor der Verhandlung haben knapp 200 Metallerinnen und Metaller aus ganz Thüringen für die Tarifforderungen der IG Metall demonstriert.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Nordrhein-Westfalen

"Das Angebot der Arbeitgeber ist geizig und von schlechtester Qualität"

Mit einer Kundgebung starteten einige hundert Metallerinnen und Metaller die zweite Runde in Nordrhein-Westfalen. "Das Angebot von zwei Prozent mehr Entgelt ab April 2018 für 12 Monate und eine Einmalzahlung von 200 Euro ignoriert die hervorragende gesamtwirtschaftliche Lage und vor allem die noch bessere Situation in der Metall- und Elektroindustrie", sagte Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall NRW nach den Gesprächen mit den Arbeitgebern in Wuppertal. Das Angebotspaket sei geizig und von schlechtester Qualität. Giesler bezeichnete es zudem als inakzeptabel, dieses Angebot auch noch mit einer Gegenforderung zu verbinden, die praktisch die 35-Stunden-Woche aufhebe und die Abschaffung der Schichtzuschlägen bedeuten würde. Der Gewerkschafter fordere die Arbeitgeber auf, ihre Zumutungen in der nächsten Verhandlung zurückzunehmen und endlich mit der IG Metall über zukunftsgerichtete Arbeitszeitregelungen zu sprechen.


Die Tarifkommission der IG Metall NRW hat am 15. Dezember beschlossen, dass es nur eine Antwort auf das  schlechte Angebot der Arbeitgeber geben könne: Warnstreiks!  Diesen Beschluss hat die Tarifkommission einstimmig gefasst. Die Warnstreiks sollen am 8. Januar beginnen.

14.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Baden-Württemberg

"Angebot der Arbeitgeber ist vollkommen unzureichend"

Rund 5000 Metallerinnen und Metaller aus ganz Baden-Württemberg läuteten die zweite Runde in Ludwigsburg ein. Die Zeichen stehen weiter auf Konfronation: Auch im Südwesten boten die Arbeitgeber 200 Euro Einmalzahlung und zwei Prozent Entgelterhöhung für 15 Monate an. Eine solche doppelte Nullnummer sei realitätsfern, vollkommen unzureichend und kurz vor Ende der Friedenspflicht extrem fahrlässig, kritisierte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger das Angebot. "Die Arbeitgeber bieten viel zu wenig Geld und weigern sich weiterhin, unsere Forderungen zur Arbeitszeit zu diskutieren. Darauf werden die Beschäftigten ab 8. Januar mit Warnstreiks antworten", sagte Zitzelsberger in Ludwigsburg. Am 11. Januar gehen die Verhandlungen in Böblingen in die dritte Runde.

11.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen

"Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, ruft nach Protest"

Auch bei der zweiten Verhandlung für Sachsens Metall- und Elektroindustrie in Radebeul boten die Arbeitgeber nur zwei Prozent Plus für zwölf Monate sowie 200 Euro Einmalzahlung. Zudem forderten sie, die Arbeitszeit auszudehnen und Zuschläge entfallen zu lassen. Die IG Metall wies das als empörend und realitätsfern zurück. "Das Angebot zeigt, dass die Arbeitgeber die Arbeitsrealitäten ihrer Beschäftigten nicht im Blick haben",  sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und Verhandlungsführer. Nur mit einer Provokation abgespeist zu werden, rufe nach Protest, so Höbel. Nach dem Ende der Friedenspflicht am 1. Januar 2018 werden die Belegschaften die Provokation der Arbeitgeber mit massiven Warnstreiks beantworten.

11.12.2017 Ι Erste Tarifverhandlung Volkswagen AG

Verhandlungsauftakt bei Volkswagen ohne Entgegenkommen der Arbeitgeber

Die erste Verhandlung für die rund 130.000 Beschäftigten der Volkswagen AG ist heute ohne Ergebnis im Maritim Airport-Hotel in Langenhagen zu Ende gegangen. Der Konzern kam den Forderungen der IG Metall mit Verweis auf Renditeziele und Sondereffekte nicht entgegen. Das Forderungspaket umfasst die Erhöhung des Entgelts um sechs Prozent für zwölf Monate, eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung und die Verpflichtung zur Einstellung von Auszubildenden zur Bewältigung von Digitalisierung und Transformation.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Sachsen-Anhalt

"Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen"

Bei der zweiten Verhandlung in Sachsen-Anhalt, die von Metallerinnen und Metallern in Barleben lautstark begleitet wurde, lehnten die Arbeitgeber die Forderungen der IG Metall ebenfalls ab. Stattdessen unterbreiteten sie ein Angebot, das sie an Bedingungen knüpften: Nur wenn die IG Metall umfangreichen Ausweitungsmöglichkeiten der Arbeitszeiten zugunsten der Unternehmen zustimmt, gibt es einmalig 200 Euro + zwei Prozent Entgelterhöhung für insgesamt 15 Monate. IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger bezeichnete die Offerte der Arbeitgeber als "unverschämt". Zudem sei das Niveau angesichts der glänzenden wirtschaftlichen Situation inakzeptabel mickrig. Die Antwort der IG Metall komme laut Gröger aus den Betrieben: "Ab Januar 2018 werden wir zu Warnstreiks aufrufen." Die Verhandlungen für Sachsen-Anhalt werden am 19. Januar fortgesetzt.

08.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Küste

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter"

"So kommen wir am Verhandlungstisch nicht weiter. Die Arbeitgeber müssen kräftig nachlegen. Ihr Angebot ist der Rede nicht wert", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, nach der zweiten Verhandlung für die Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie in Lübeck. Auch dort kam von den Arbeitgebern die gleiche Offerte: Zwei Prozent mehr Geld und eine Einmalzahlung von 200 Euro gibt's nur dann, wenn die 35-Stunden-Woche aufgehoben wird. Auch eine bezahlte Freistellung vor Prüfungen lehnen sie kategorisch ab. Unter dem Motto "Für mehr Puste vor Prüfungen" hatte sich die IG Metall Jugend mit einer Luftballonaktion für die Forderung stark gemacht. Insgesamt begleiteten mehr als 250 Metallerinnen und Metaller die Verhandlungen in Lübeck. Die dritte Verhandlung ist am 18. Januar 2018 in Bremen.

06.12.2017 Ι Zweite Tarifverhandlung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Kein Fortschritt bei der zweiten Runde in Darmstadt

Etwa 1200 Metallerinnen und Metaller läuteten die zweite Runde für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Darmstadt ein. IG Metall-Verhandlungsführer Jörg Köhlinger bezeichnete das von den Arbeitgebern angekündigte Angebotspaket als "sehr kleines Päckchen": "200 Euro Einmalzahlung für drei Monate und dann eine Steigerung der Entgelte um zwei Prozent sind völlig konträr zur hervorragenden Gewinnsituation der Branche." Zudem scheinen den Arbeitgebern die Anliegen der Beschäftigten egal zu sein, so Köhlinger. Stattdessen verknüpften sie ihr Angebot mit einer Ausweitung der Arbeitszeiten. "Doch gerade hier fordern unsere Mitglieder verbindliche Rechte auf individuelle Verkürzung." Die nächste Verhandlung für die Mittelgruppe ist am 18. Januar 2018. Die Friedenspflicht endet zum 31. Dezember 2017.

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Werner Bachmeier
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