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10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

16.000 Beschäftigte im Südwesten auf den Straßen

Im Südwesten gehen über 16.000 Metallerinnen und Metaller aus über 80 Betrieben auf die Straßen. Bereits vor Ablauf der Friedenspflicht hatten mehr als 5000 Beschäftigte die Forderungen der IG Metall unterstützt, für die morgige dritte Verhandlungsrunde wird eine Rekordbeteiligung erwartet. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger: "Die Beschäftigten fordern die Arbeitgeber unmissverständlich auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen. Die Hinhaltetaktik und Vogel-Strauß-Politik muss ein Ende haben."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben legen die Arbeit nieder

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt legen rund 4.600 Beschäftigte aus 23 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Schwerpunkte sind der Raum Osnabrück, hier ist Volkswagen mit rund 1.500 Beschäftigten dabei, Nienburg-Stadthagen mit 660 Beschäftigten, die meisten davon bei ZF Friedrichshafen in Dielingen. Sowie die Region Süd-Niedersachsen-Harz mit über 350 Beschäftigten. Mit Blick auf die Arbeitgeber stellt Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger klar: "Wir fordern, dass alle Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. Das heißt aber nicht, dass alle Beschäftigten diesen Anspruch sofort brauchen und einlösen und ihre Arbeitszeit reduzieren, wie die Arbeitgeber behaupten. Sie machen unnötig die Pferde scheu".

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

1850 Beschäftigte legen zu Warnstreiks die Arbeit nieder

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen demonstrieren 1850 Metallerinnen und Metaller aus acht Unternehmen für die Tarifforderung. Bei ZF in Brandenburg/Havel kritisiert das geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall Wolfgang Lemb  die Metallarbeitgeber scharf: "Das Angebot der Arbeitgeber von zwei Prozent für 15 Monate ist mickrig und nicht angemessen." Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation und der sprudelnden Unternehmensgewinne in der Branche fordert er die Arbeitgeber auf, in der bevorstehenden dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

12.000 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

Im Bezirk Mitte beteiligen sich mehr als 12.000 Metallerinnen und Metaller an den Warnstreiks. Ein Schwerpunkt liegt im Ford-Industriepark in Saarlouis mit etwa 4.000 Teilnehmern, am Abend wird es dort eine zweite Aktion geben. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall im Bezirk Mitte, fordert die Arbeitgeber anlässlich des Warnstreiks bei Daimler Wörth mit 1.500 Teilnehmern dazu auf, endlich zu konstruktiven Verhandlungen überzugehen: "Was die Arbeitgeber bislang auf unsere Forderung zur Arbeitszeit und zu den Entgeltzuschüssen geäußert haben zeigt, dass sie sich mit unseren Forderungen nicht auseinandersetzen wollen. Sie vertreten das Familienbild aus dem letzten Jahrhundert. Wir aber wollen Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Dafür werden unsere Kolleginnen und Kollegen auch morgen Druck machen."

10.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

655 Warnstreikende auf den Straßen

Die IG Metall Küste weitet die Warnstreiks aus. 655 Beschäftigte aus sechs Betrieben in Hamburg und im nordwestlichen Niedersachsen legen bis zu zwei Stunden die Arbeit nieder und demostrieren für ihre Forderungen.

09.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

Knapp 80.000 Beschäftigte bei Warnstreiks

Bundesweit beteiligen sich heute knapp 60.000 Beschäftigte aus 280 Betrieben an Warnstreiks (Stand: 14 Uhr). Seit Ende der Friedenspflicht sind damit insgesamt rund 80.000 Metallerinnen und Metaller auf die Straße gegangen. Damit haben sie ihrer Tarifforderung Nachdruck verliehen und gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber protestiert.

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Küste

Beschäftigte machen sich für Forderungen stark

Im IG Metall Bezirk Küste beteiligen sich 620 Beschäftigte aus sieben Betrieben in Hamburg und Nordwestniedersachsen an den Warnstreiks. Bezirksleiter Meinhard Geiken: "In den nächsten Tagen werden wir kräftig nachlegen und in allen fünf norddeutschen Bundesländern zu Warnstreiks aufrufen. Die Äußerungen der Arbeitgeber zeigten, dass sich diese bisher nicht den Forderungen auseinandersetzen wollen. "Sie stehen anscheinend für ein Familienbild des letzten Jahrhunderts. Die Beschäftigten erwarten Arbeitszeiten, die zum Leben passen und werden dafür weiter Druck machen."

09.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 31.000 Beschäftigte legen die Arbeit nieder

In Nordrhein-Westfalen legen 31.425 Beschäftigte aus 140 Betrieben die Arbeit nieder. Die große Beteiligung an den Warnstreiks mache deutlich, dass die Beschäftigten unter anderem mehr Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit wollen, betont Bezirksleiter Knut Giesler.

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Werner Bachmeier
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