IG Metall
IGMetall.de - Springe direkt:

© Stephen Petrat

Inhalt
     

16.01.2018 Ι Bundesweite Zahlen veröffentlicht

33.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Rund 33.000 Beschäftigte aus 228 Betrieben beteiligen sich heute (Stand: 14 Uhr) im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie an Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Seit Ende der Friedenspflicht sind bundesweit insgesamt rund 425.000 Metallerinnern und Metaller in den Warnstreik getreten. Im Laufe des Nachmittags und Abends sind weitere Aktionen geplant.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Nordrhein-Westfalen

Über 3.000 Beschäftigte im Warnstreik

Die IG Metall NRW setzt ihre Warnstreiks fort. Beschäftigten aus 82 Betrieben sind aufgerufen, zeitweise die Arbeit niederzulegen. An den Aktionen und Kundgebungen beteiligen sich insgesamt 3.230 Metallerinnen und Metaller. Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen sind in Siegen und in Lohmar.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Bayern

Zweite Warnstreikwelle rollt

Im Bezirk Bayern rollte die zweite Warnstreikwelle an. Der Schwerpunkt liegt in Unterfranken. Bei der größten Aktion in Schweinfurt legen 4.800 Beschäftigte aus 19 Betrieben für vier Stunden die Arbeit nieder. Aus mehreren Demozügen kommen Metallerinnen und Metaller zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammen. Bezirksleiter Jürgen Wechsler: "Die zweite Warnstreikwelle wird noch stärker, länger und intensiver als die erste. Die Auswirkungen auf die Produktion werden also steigen. Damit wollen wir die Arbeitgeber überzeugen, sich am Verhandlungstisch zu bewegen."

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Mitte

Beschäftigte verleihen Forderungen Nachdruck

Die IG Metall setzt die Warnstreiks auch im Bezirk Mitte fort. Im Gebiet der Geschäftsstelle Mittelhessen beteiligen sich 300 Beschäftigte der Fritz Winter Eisengießerei an einem Warnstreik. Am Nachmittag findet eine gemeinsame Aktion der Siemens-Beschäftigten aus Offenbach und Frankfurt am Siemens Schaltanlagenwerk statt. Im Gebiet der Geschäftsstelle Bad Kreuznach verleihen mehr als 100 Beschäftigte von Continental Teves ihren Arbeitszeit- und Entgeltforderungen Nachdruck. Auch im thüringischen Jena sind die Belegschaften mehrerer Betriebe zu einer gemeinsamen Kundgebung aufgerufen.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

Warnstreiks gehen kraftvoll weiter

Die Warnstreiks im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen gehen am achten Warnstreiktag kraftvoll weiter: 5030 Metaller legen die Arbeit nieder. Bezirksleiter Olivier Höbel: "Die Beteiligung an den Warnstreikaktionen im Bezirk ist in dieser Tarifrunde sehr hoch. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Forderungen genau richtig liegen." Die dritte Tarifverhandlung für Sachsen findet am Donnerstag, 18. Januar, um 15.30 Uhr in Leipzig statt.

16.01.2018 Ι Warnstreiks im Bezirk Baden-Württemberg

Zehntausende trotzen bei Warnstreiks Wind und Wetter

Bis 13.30 Uhr beteiligen sich circa 14.000 Metallerinnen und Metaller im Bezirk Baden-Württemberg an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Bei Daimler in Sindelfingen kommen Tausende Beschäftigte vor Tor 7 zu einer Kundgebung zusammen, Bezirksleiter Roman Zitzelsberger: "Wir stehen in dieser Tarifrunde davor, die Zeiten zu ändern - jetzt ist Zeit für die Ansprüche der Beschäftigten an Vereinbarkeit und Zeitsouveränität".

16.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Zweite Warnstreikwelle gestartet

Die zweite Warnstreikwelle beginnt im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit Aktionen in Lehrte, Osterode und Hannover. In Hannover demonstrieren rund 600 Beschäftigte vor dem Verhandlungslokal und machen dort im Rahmen einer Kundgebung lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger: "Die Arbeitgeber haben mit ihrer sturen Blockadehaltung Feuer an die Lunte gelegt. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Lunte zu löschen: mit einem ordentlichen Angebot, das den berechtigten Forderungen der Beschäftigten deutlich entgegenkommt."

15.01.2018 Ι Dritte Tarifverhandlung im Bezirk Bayern

Tarifverhandlung ohne Ergebnis - noch größere Warnstreikwelle startet

Die dritte Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist in Nürnberg ohne Ergebnis vertagt. Als nächster Verhandlungstermin ist der 25. Januar angesetzt.


Die Arbeitgeber haben ihr dürftiges Angebot von 2 Prozent mehr Entgelt plus einer Einmalzahlung von 200 Euro heute nicht nachgebessert. Beim von der IG Metall geforderten Recht für die Beschäftigten, ihre Arbeitszeit vorübergehend abzusenken, haben die Arbeitgeber immerhin Gesprächsbereitschaft signalisiert - allerdings nur unter der Bedingung einer weiteren Öffnung der Arbeitszeiten nach oben. Beim Entgeltzuschuss verweigern sich die Arbeitgeber weiterhin komplett.


Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: "Die Arbeitgeber haben sich heute minimal bewegt, das reicht aber nicht aus. Wir müssen den Druck also weiter erhöhen. Ab morgen wird eine zweite, noch stärkere und noch längere Warnstreikwelle über Bayern rollen. Wir halten an unserem kompletten Forderungspaket inklusive Entgeltzuschuss fest."

Seite  Ι 1  Ι 2  Ι 3  Ι 4  Ι 5  Ι 6  Ι 7  Ι 8  Ι 9  Ι 10  Ι 11  Ι 12  Ι 13  Ι 14  Ι 15  Ι 16  Ι 17  Ι 18  Ι 19  Ι 20  Ι 21  Ι 22  Ι 23  Ι 24  Ι 25  Ι Alles auf einer Seite lesen

Tarif

Lohn, Gehalt und mehr.

Links und Zusatzinformationen
Werner Bachmeier
Jetzt Mitglied werden!

Es gibt viele Wege, Mitglied der IG Metall zu werden: Direkt im Betrieb, im örtlichen Gewerkschaftshaus oder über unser verschlüsseltes Beitrittsformular im Netz. Wer nicht online beitreten möchte, kann das PDF-Formular ausfüllen, ausdrucken und an die IG Metall vor Ort schicken.

Die Arbeitszeitkampagne der IG Metall
Mit Tarifvertrag geht's gerechter zu:

beim Entgelt, beim Urlaub, bei der Arbeitszeit - und es gibt Rechtsschutz. Aber: Nur Mitglieder haben einen Anspruch darauf.

Servicebereich