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Ergebnis in der Stahltarifrunde Ost. Foto: chatarra picks / flickr.com

Tarifrunde Stahl 2010 - Verhandlungsergebnis für den Osten erzielt

3,6 Prozent mehr Lohn und Equal-Pay für Leiharbeiter

07.10.2010 Ι Nach der Tarifeinigung in der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben die IG Metall und die Arbeitgeber am Donnerstag ein Verhandlungsergebnis für die 8000 Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie erzielt. Die Einkommen steigen um 3,6 Prozent und Leiharbeitnehmer werden ab Januar 2010 nach dem Grundsatz "Gleiche Arbeit - Gleiches Geld" bezahlt.
Das Verhandlungsergebnis sieht Einkommenserhöhungen um 3,6 Prozent ab dem 1. Oktober 2010 vor. Überproportional sollen die Ausbildungsvergütungen um 40 Euro monatlich steigen. Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. Oktober 2011. Für den Monat September 2010 wurde eine Einmalzahlung von 150 Euro vereinbart.

Equal-Pay bei Leiharbeit
Die in der Stahlindustrie tätigen Leiharbeiter sind ab dem 1. Januar 2011 in der gesamten Branche nach dem Grundsatz "Gleiche Arbeit- Gleiches Geld" zu bezahlen. Dieser Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2012. Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Hohe Beteiligung bei Warnstreiks
"Das ist ein fairer Kompromiss, der die Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche teilhaben lässt. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Belebung der Binnenkonjunktur. Die hohe Warnstreikbeteiligung unserer Mitglieder war die entscheidende Voraussetzung für den Durchbruch in den Verhandlungen", sagte Höbel.

Die Tarifkommission der IG Metall hat heute unmittelbar über die Annahme des Verhandlungsergebnisses entschieden.

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