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Siemens IT Solutions and Services. Foto: IG Metall

Siemens IT Solutions and Services

Konzernleitung bleibt stur

03.08.2010 Ι Die Montagsproteste bei Siemens IT Solutions and Services haben mittlerweile schon Tradition. So auch am 2. August 2010. Die Mitarbeiter möchten endlich Klarheit über die geplante Auslagerung. Die Konzernleitung stellt unterdessen auf stur.

Siemens will seinen IT-Dienstleister Siemens IT Solutions and Services (SIS) auslagern. Die Tarifbedingungen der "neuen", also der ausgelagerten SIS sind noch völlig offen. Mitarbeiter und IG Metall fordern seit Bekanntwerden der Auslagerungspläne, dass es hier eine Einigung gibt. SIS soll demnach im Siemens-Konzern bleiben und betriebsbedingte Kündigungen sollen ausgeschlossen werden. AUch über die Fortführung des bisher geltenden Ergänzungstarifvertrags wurde bisher erfolglos verhandelt. Für die SIS-Beschäftigten ist klar: Die Sturheit der Konzernleitung ist untragbar.


Protestaktion von SIS-Angestellten.

Proteste am Montag
Mit bundesweiten Aktionen machen die SIS-Mitarbeiter an allen Standorten auf ihre schwierige Situation aufmerksam. In Perlach bei München waren auch am 2. August 201 wieder rund 500 Beschäftigte bei dem Montags-Demonstrationszug dabei. Martin Kimmich von der IG Metall München brachte die Stimmung auf den Punkt: "Wir fordern das Ende der Sturheit!"
Auch in Paderborn, Erlagen, Fürth, Hannover und Bremen wurde gegen die unklaren Pläne der Konzernleitung demonstriert. In Sprechstunden beriet und informierte der Betriebsrat die Beschäftigten im persönlichen Gespräch. Verärgert sind die Mitarbeiter vor allem über das SIS-Management: Es sei unfähig, ein zukunftsweisendes Konzept für Unternehmen und Mitarbeiter zu erarbeiten. Dabei ist genau das AUfgabe des Managements.

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