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E-Mail-Knigge. Foto: PantherMedia

Sie haben Post: Eine E-Mail-Knigge

Immer schön höflich bleiben

24.10.2012 Ι Niemand würde eben mal so einen dahingeschluderten Brief abschicken - das würde dem Image schaden. Erstaunlicherweise sind viele Menschen beim Schreiben ihrer E-Mails nicht so sensibel. Nirgendwo werden so viele Fehler gemacht, wie bei der elektronischen Korrespondenz. Was man beim Mailen beachten sollte, zeigt unser Ratgeber.
Die Emaille-Kunst hatte ihren Höhepunkt im Mittelalter, die Kunst des richtigen E-Mailens ist dagegen eine Sache, die erst heute ihre perfekte Form anstrebt. Manche E-Mails strotzen vor Fehlern, Abkürzungen, Smileys, oder sind schlichtweg unhöflich formuliert. So wie man im Geschäftsleben den "DIN-Brief" oder ähnliche Standardisierungen kennt, so gibt es auch für E-Mails einige Grundregeln:

Stil wahren

Viele beginnen ihre Mail mit "Hallo" und duzen den Adressaten ungefragt. Was im englischsprachigen Raum üblich ist, stößt hierzulande meist sauer auf. Also kein "Hi" oder "Hey" zum Anfang. Auch "Bitte" und "Danke" haben schon manche Tür geöffnet.


Verwegene Kürzel wie "mfg" oder "cu" (see you) mögen cool sein, aber nur unter privaten Freunden. Im Geschäftsleben schreibt man ehrlich gemeinte Grüße aus. Wer nicht Dauer-Chatter ist, versteht außerdem nur Bahnhof.


Smileys sind in privater E-Post sicher ganz nett, in einer Geschäfts-Mail hat der Grinse-Mann jedoch nichts zu suchen.


Korrekt bleiben

Sicher, es muss schnell gehen. Aber jedes Mailprogramm hat ein Rechtschreibprogramm, das man einsetzen sollte - vor allem im Job. Und die Mails nur in Kleinschreibung zu verschicken, gilt als unhöflich oder schlampig.


Gern unterschätzt - und doch wichtig: Der Betreff der Nachrichten ist das Erste, was der Empfänger sieht. Wenn der nicht aussagekräftig ist, geht die Mail schnell in der überfüllten Mailbox unter.

Keine Schneckenpost

Wer eine E-Mail schreibt, hat es oft eilig. Deshalb gilt als Faustregel: Innerhalb von 24 Stunden zumindest eine kurze Information schicken. Spätestens nach drei Tagen sollte die gewünschte Antwort folgen.

Und schlussendlich: Bei privaten E-Mails kann man es mit der Signatur halten, wie man will - im Beruf gehört sie dazu. Der Empfänger will oder soll ja den Versender erreichen können, ohne gleich die Auskunft bemühen zu müssen. In diesem Sinne: Sie haben Post!

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