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Keine Kündigung ohne SBV Beteiligung

SBV und Teilhabepolitik

Kategorie
  • SBV und Teilhabepolitik
Freistellung
  • § 179,4 SGB IX
  • § 37,6 BetrVG

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Zielgruppe
  • Betriebsräte
  • SBV
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0 69/66 93 – 25 08

bildung@igmetall.de

Was tue ich als Stellvertreter(in), als Vertrauensperson, wenn der Arbeitgeber einem schwerbehinderten Menschen kündigt? Nach der Reform des SGB IX § 178 Abs.2 ist eine solche Kündigung unwirksam, wenn die Schwerbehindertenvertretung (SBV) zuvor nicht angehört wurde. Wir setzen uns auch mit der aktuellen Rechtsprechung zum Thema auseinander. SBV und Betriebsrat arbeiten an diesem Punkt notwendigerweise noch enger zusammen und benötigen daher alltagstaugliche Routinen für ihr abgestimmtes Handeln. In diesem Seminar wollen wir alle erforderlichen Handlungsschritte systematisch erarbeiten: von der unverzüglichen und umfassenden Unterrichtung der SBV durch den Arbeitgeber bis zur Kündigungsschutzklage durch die Betroffenen.

Themen im Seminar

  • Worüber genau muss der Arbeitgeber unverzüglich und umfassend unterrichten?
  • Was sagt die aktuelle Rechtsprechung?
  • Wie können wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesen Angelegenheiten kultivieren?
  • Was kann die SBV tun, wenn die Unterrichtung nicht, nicht rechtzeitig und/oder nicht umfassend erfolgt?
  • An welchen Schnittstellen arbeiten SBV und Betriebsrat zusammen?
  • Wie gehen die Interessenvertreter(innen) rechtlich, aber auch menschlich am besten vor?

Aktuelle Seminar Termine

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StandortZeitraumSeminar-Nr.Verfügbarkeit
Bad Orb 08.06.2020 - 10.06.2020OA12420Verfügbar
Standort
Bad Orb
Zeitraum
 08.06.2020 - 10.06.2020
Seminar-Nr.
OA12420
Verfügbarkeit
Verfügbar