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SBV-Wahlen 2014: Ergebnisse und Auswertung. Foto: Frank Rumpenhorst

SBV-Wahlen 2014: Ergebnisse und Auswertung

Wahlergebnis kann sich sehen lassen

23.11.2015 Ι Nach den SBV-Wahlen ist die Zahl der Betriebe mit Schwerbehindertenvertretungen (SBV) deutlich gestiegen. Die übergroße Mehrheit der Gremienvertreter sind Metallerinnen und Metaller. In mehr als 300 Betrieben ist es gelungen, erstmalig eine SBV zu wählen. 84 Prozent aller gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind Mitglied der IG Metall.
Das Ergebnis der SBV-Wahlen im vergangenen Jahr war für die IG Metall erfolgreich. Im Vergleich aller Wahlgänge in 2014 (BR-Wahl: 71,49 Prozent, JAV-Wahl: 71,9 Prozent) haben die Kandidaten der IG Metall mit 84 Prozent ihre "Spitzenposition" behauptet und bleiben damit deutlich stärkste Kraft in den Betrieben. CGM und AUB sind mit insgesamt nur vier Mandaten praktisch bedeutungslos. Der Anteil unorganisierter Schwerbehindertenvertretungen liegt bei nur 16,11 Prozent.

Die zentralen Wahlergebnisse im Detail:

  • Der Organisationsgrad der Schwerbehindertenvertretungen konnte mit 84 Prozent auf dem guten und hohen Niveau gehalten werden.
  • Die Anzahl der Betriebe mit gewählten Schwerbehindertenvertretungen ist mit 2707 leicht angestiegen.
  • Die Wahlbeteiligung lag bei beachtlichen 56 Prozent.
  • In 316 Betrieben haben Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen erstmalig und erfolgreich für SBV-Wahlen mobilisiert.

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Links und Zusatzinformationen
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Wahl der Schwerbehindertenvertretung

  • Die SBV besteht aus einer Vertrauens- person und einem oder mehreren Stellvertretern. Gewählt wird in Betrieben ab fünf Wahlberechtigten.
     
  • Eine gute SBV nutzt allen: Die Vertreter kümmern sich um die Interessen der schwerbehinderten Beschäftigten im Betrieb. Sie tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern und engagieren sich für die Integration und Rehabilitation von Menschen mit Handicaps.
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