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Proteste bei Daimler erfolgreich

Jobgarantie bis 2020

10.12.2009 Ι Die 37 000 Daimler-Mitarbeiter in Sindelfingen erhalten eine Beschäftigungsgarantie bis 2020. Das haben Betriebsrat und IG Metall mit dem Konzern-Vorstand ausgehandelt.

Auf der heutigen Betriebsversammlung werden Erich Klemm, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Daimler, und Personalvorstand Wilfried Porth das Zukunftskonzept für den Standort im Detail vorstellen.

C-Klasse Produktion wird verlagert
Der Daimler-Vorstand wird die Produktion der C-Klasse von 2014 an von Sindelfingen nach Bremen und die USA verlagern. Dagegen hatten tausende Daimler-Beschäftigte demonstriert. Der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall-Stuttgart, Uwe Meinhardt, warf der Konzernspitze vor, mit Kennzahlenbesessenheit könne man keinen Automobilkonzern führen. Daimler will wegen des Dollar-Kurses die Produktion teilweise in die USA verlagern. Für das Exportgeschäft sei dies günstiger.


In Sindelfingen legten über 15 000 Daimler-Mitarbeiter ihre Arbeit nieder.

"Wir werden gezwungen sein, das Segment Premium neu zu definieren: Ökologisch, leistungsstark und bezahlbar. Eigentlich ist es die Aufgabe eines Vorstandes, sich darum zu kümmern und die Zukunft zu sichern. Aber das tun sie nicht", erklärte Meinhardt weiter. "Wenn ein Dieter Zetsche sagt, es gäbe keine Alternative zu dieser Entscheidung, bedeutet dies, dass er ein Getriebener einer Entwicklung ist, die er verpaßt hat."

Thomas Klebe, Justiziar der IG Metall und Aufsichtsratsmitglied von Daimler, kommentiert die erfolgreiche Beschäftigungssicherung.

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