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DEmonstration in Hattingen. Foto: Walter Fischer

Proteste bei Avery Dennison und O&K Antriebstechnik

Beschäftigte wehren sich gegen Jobabbau

18.09.2009 Ι Der IG Metall-Vorsitzende Berthold Huber hat den geplanten Abbau mehrerer hundert Arbeitsplätze beim Etikettenhersteller Avery Dennison und O&K Antriebstechnik verurteilt. Auf einer Kundgebung im nordrhein-westfälischen Hattingen stellte Huber fest, beide Firmen nagten nicht am Hungertuch, wollten aber hunderte von Existenzen vernichten.

Huber kritisierte die Pläne der beiden Unternehmen, insgesamt 380 Stellen zu streichen, scharf: "Global handelnde Konzerne spielen Gott und produzieren Teufelswerk", so der Erste Vorsitzende der IG Metall am Freitagmittag vor etwas 500 Demonstrationsteilnehmern in der Hattinger Innenstadt.

Kampf für Beschäftigung in der Region
Beim Textiletikettenhersteller Avery Dennison und dem Maschinenbauer O&K soll die Produktion ganz oder teilweise ins Ausland verlagert werden. Die IG Metall Gevelsberg-Hattingen und die Betreibsräte von O&K Antriebstechnik sowie Avery Dennison hatten mit der Aktion zum Kampf für die Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region aufgerufen.

Gegen die Kahlschlag-Pläne der Unternehmen
"Wir wehren uns gegen unverantwortliche Kahlschlag-Pläne der Konzerne", sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der O&K Antriebstechnik Gerd Starosta. Björn Kurrek, Betriebsratsvorsitzender von Avery Dennison bezeichnete den Umgang der Unternehmen mit den betroffenen Menschen als "menschenverachtend".

Ein klares Zeichen
Am Ende der Kundgebung setzten die Teilnehmer ein deutliches Zeichen: Sie liessen 380 rote Luftballons mit Postkarten daran in den Himmel steigen. Ihre Botschaft: "380 sollen fliegen? - Ich bin dagegen!"


 

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