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Pressemitteilung Nr. 20/2004

18.02.2004

Huber: Gesamtmetall soll auf regionale Arbeitgeberverbände einwirken

18.02.2004 Ι

Frankfurt/Main - Der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat Gesamtmetall aufgefordert, auf die regionalen Arbeitgeberverbände einzuwirken, um eine rasche und reibungslose Übernahme des Tarifkompromisses von Baden-Württemberg zu erreichen. "Jetzt ist nicht die Zeit für taktische Spielchen", sagte Huber, am Mittwoch in Frankfurt. "Die Autorität von Gesamtmetall ist jetzt gefragt".


Nach dem Durchbruch in Baden-Württemberg gelte es, auch in den anderen Tarifgebieten zügig Planungssicherheit für Betriebe und Belegschaften herzustellen. Bisher haben Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinlandpfalz und das Saarland den Tarifabschluss übernommen. "Wer nach dem Kompromiss von Pforzheim weiter Konflikte schüre, der handelt in einer konjunkturellen Aufschwungphase verantwortungslos", betonte Huber, der im Vorstand der IG Metall für die Tarifpolitik zuständig ist. Für so ein Verhalten könne niemand in Deutschland Verständnis haben.

Huber hob hervor, dass der Abschluss in Baden-Württemberg für alle Regionen in Deutschland gut zu verkraften sei, das gelte auch für Ostdeutschland. Das Ergebnis sei ein Gesamtpaket, das durch Zugeständnisse auf beiden Seiten einen Kompromiss ermöglicht habe. "Die IG Metall wird deshalb weder ein Aufschnüren des Paketes noch Rosinenpickerei zulassen", betonte Huber.


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