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Pressemitteilung Nr. 122/2004

09.12.2004

Huber wertet Opel-Teilergebnis als ersten positiven Schritt

09.12.2004 Ι

Frankfurt/Main - Als ersten positiven Schritt in die richtige Richtung hat der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, die Teileinigung zwischen dem Gesamtbetriebsrat und der Geschäftsleitung der Adam Opel AG gewertet. "Es gibt bei Opel keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Standortschließungen, das ist die wichtigste Botschaft an die Belegschaften", sagte Huber am Donnerstag in Frankfurt am Main. Jetzt gehe es darum, dieses erste Teilergebnis zu einem gutes Endergebnis zu führen.


Es sei zwar ein Zwischenerfolg, dass die Unternehmensleitung von ihrer ursprünglichen Planung, 10.000 Arbeitsplätze abzubauen, abrücken musste, aber die jetzt im Raum stehende Zahl von 6.500 sei trotzdem zu hoch. "Wir müssen noch weiter runter", betonte Huber. Die vereinbarten freiwilligen Abfindungsregelungen sowie die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft würden den Menschen unter den gegebenen Umständen eine gewisse Sicherheit auf Zeit geben. Für unerlässlich hält Huber, dass jetzt auch konkrete Investitionspläne und Produktentscheidungen verhandelt werden, die die Beschäftigung an den Opelstandorten nachhaltig sichern. "Wir haben das rettende Ufer noch nicht ganz erreicht. Wir müssen uns in den nächsten Wochen auf weitere harte Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen einstellen, um Lösungswege zu konkretisieren und weiter auszubauen", betonte Huber.


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