3. Februar 2026
Pressestatement
Keine Finanzmarkt-Experimente bei der Rente
Den von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigten „Paradigmenwechsel“ in der Rentenpolitik kommentiert IG Metall-Sozialvorstand Hans-Jürgen Urban:

„Die Aussage des Kanzlers vor den Börsianern offenbart die eigentliche Agenda hinter der Rentenkommission: Statt einer solidarischen Reform soll es um Abwertung und Abbau der gesetzlichen Rente zugunsten von Privatvorsorge gehen. Das stärkt nur die Finanzlobby und entbindet Arbeitgeber aus ihrer Verantwortung für die Altersvorsorge. Beschäftigte und gerade die junge Generation müssten verstärkt allein die Kosten für ihre Altersvorsorge tragen. Dem werden wir entschieden entgegentreten. Die Menschen wollen keine Finanzmarkt-Experimente, sondern vor allem nachhaltige Verlässlichkeit und eine solidarische Finanzierung: Das geht nur in und mit der gesetzlichen Rentenversicherung, einer langfristig gesicherten Rente und mehr Beitragszahlern im Solidarsystem."


IG Metall Vorstand
Walther Schneeweiß
Pressesprecher

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