30. September 2010
Pressemitteilung Nr. 28/2010
Berthold Huber: „Stahlergebnis ist fair und gerecht“

Frankfurt/Main – Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat das Tarifergebnis in der nordwestdeutschen Stahlindustrie positiv bewertet. „Dieses Ergebnis ist fair und gerecht. Die Entgelterhöhung beteiligt die Beschäftigten am Aufschwung in der Branche“, sagte Huber am Donnerstag in Frankfurt. Der Abschluss für die Stahlindustrie zeige, dass nur die Gewerkschaften eine nachhaltige Beteiligung von Arbeitnehmern am Aufschwung erreichen können. In der tariflichen Regelung zum Equal-Pay für die in der Stahlbranche eingesetzten Leiharbeitnehmer sieht der Gewerkschaftsvorsitzende eine wichtige Orientierungsmarke in der Auseinandersetzung um die gleiche Bezahlung von Leiharbeitnehmern. „Die Vereinbarung für Leiharbeitnehmer ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Verbreitung des Equal-Pay-Grundsatzes“, betonte der IG Metall-Vorsitzende.

Das Ergebnis sei vor allem deshalb möglich gewesen, weil Tausende von Stahlbeschäftigten in Warnstreiks ihrer Forderung Nachdruck verliehen hätten. „Wieder einmal ist deutlich geworden: Nur wer sich in Gewerkschaften organisiert, kann seine Interessen in der Arbeitswelt wirksam durchsetzen“, hob Huber hervor.


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