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Ausbildungsbilanz 2010: schlechter als im Krisenjahr 2009
Weniger Ausbildungsplätze als im Vorjahr

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ist die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Jahr erneut zurückgegangen. Damit gibt es sogar noch weniger Ausbildungsplätze als im Krisenjahr 2009. Vor allem Hauptschüler haben immer schlechtere Chancen.


Anlässlich der neuen Ausbildungsmarktzahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) spricht Klaus Heimann, IG Metall-Experte für Bildung, von einem enttäuschenden Ausbildungsjahr 2010: „Die Ausbildungsbilanz für das Jahr 2010 ist negativ. Die Wirtschaft hat es in diesem Jahr nicht einmal geschafft das niedrige Ausbildungsniveau aus 2009 zu halten.“

Die heute vom BIBB vorgelegte Ausbildungsplatz-Bilanz weise ein Minus von fast einem Prozent oder knapp 4500 Stellen aus. Die Zahlen wurden heute in Bonn veröffentlicht. Der Aufschwung geht nach Einschätzung der IG Metall an der jungen Generation vorbei. Praktika, Leiharbeit, zuwenig Ausbildungsplätze und befristete Jobs bestimmen immer mehr die Arbeits- und Lebensbedingungen von jungen Arbeitnehmern.

Angesichts der Debatte um den Fachkräftemangel und Zuwanderung kritisiert die IG Metall, dass Fachkräftepotentiale durch die betriebliche Aus- und Weiterbildung nicht hinreichend genutzt würden. Die Metallarbeitgeber ignorieren die Risiken insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen.

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