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So bleibt Opel wettbewerbsfähig

Opel: GM kommt Forderungen nach

Mehr Spielraum für Opel

07.12.2009 Ι General Motors (GM) und der Opel-Betriebsrat haben in den Verhandlungen über die Sanierung des Autobauers Fortschritte erzielt. So sollen künftig Exportbeschränkungen für Opel aufgehoben, die Modellpalette ausgebaut und die Rechtsform umgewandelt werden. Damit kommt GM wesentlichen Forderungen der IG Metall und der Opel-Beschäftigten nach.

Es gebe "sehr gute Absichtserklärungen", sagte der Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrats, Klaus Franz, nach einem Treffen mit dem neuen Präsident von GM in Europa, Nick Reilly. Demnach wird der US-Autokonzern seiner europäischen Tochter künftig mehr unternehmerischen Spielraum einräumen. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, wird Opel von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, was den Arbeitnehmern mehr Gestaltungsmöglichkeiten gibt. 



Mit der Umwandlung der Rechtsform sollen auch die Exportbeschränkungen für Opel fallen. GM will dem Tochterunternehmen künftig freien Zugang zu ausländischen Märkten gewähren. Auch die Modellpalette des Rüsselsheimer Autobauers soll erweitert werden. Reilly sagte in der "Financial Times", die Produktion eines Kleinstwagens habe "Toppriorität". Große Chancen sehe er zudem in der Entwicklung von Hybrid- und gasbetriebenen Fahrzeugen, so der GM-Europa-Chef.

Mit den jüngsten Zusagen kommt GM in wesentlichen Punkten den von der IG Metall und Betriebsrat aufgestellten Forderungen für einen Beitrag der Beschäftigten zur Opelsanierung nach. Im Gegenzug zeigen sich die Beschäftigten bereit, innerhalb von zwei Jahren auf 530 Millionen Euro an Einkommenszahlungen zu verzichten.

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