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Offensive Handwerk geht in die nächste Etappe; Foto: igmetall

Offensive Handwerk geht in die nächste Etappe

Offensive ist in den Betrieben gut angelaufen

18.10.2013 Ι Im Handwerk sorgt die IG Metall spürbar für frischen Wind. Die Offensive Handwerk läuft in den Unternehmen gut an und macht deutlich, was die Beschäftigten der Branche in ganz Deutschland brauchen: Mehr Mitbestimmung durch Betriebsräte und gute Tarifverträge.

In vier Bezirken der IG Metall ist die Offensive Handwerk bereits angelaufen. Dabei wurden mehrere Dutzend Handwerksbetriebe identifiziert, in denen eine Beratung der Betriebsräte im Sinn einer proaktiven Betriebspolitik stattfindet. Ansatzpunkte im Betrieb sind unter anderem Qualifizierung und Weiterbildung, Verbesserungsmanagement und Ressourcenmanagement. In Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Q&A in Oberhausen werden die betrieblichen Beratungsprojekte mit Mitgliederwerbung kombiniert. Die Projekte laufen bis zu drei Jahren. 


Individuelle Angebote

Die Offensive Handwerk unterstützt die Betriebsräte dabei, eine aktive Rolle in ihren jeweiligen Betrieben zu übernehmen nach dem Motto agieren statt reagieren. Die Offensive hilft ihnen, wenn es um betriebliche Entgeltfragen, Innovationsprozesse, Investitionsplanungen, Produktivitätssteigerungen und Arbeitszeitmodelle geht. Die individuellen Beratungsangebote sollen die Betriebsräte unterstützen, Arbeitsplätze zu sichern, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und sich für sichere Flächentarifverträge zu engagieren. Die Offensive Handwerk soll die tarifpolitische Durchschlagskraft stärken und die Anbindung an den Flächentarifvertrag der IG Metall herstellen.

Ein besonderes Augenmerk richtet sich auf Auszubildende und junge Beschäftigte. Im Organisationsbereich der IG Metall gibt es 220 000 Azubis im Handwerk. Um Jugendliche anzusprechen, setzt die IG Metall auch auf die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV). Bisher gibt es in 323 Betrieben im Handwerk eine JAV. Rund 1000 Betriebe können eine JAV wählen. Da ist also noch viel Potenzial, das die IG Metall erschließen kann.

Jugendvertretungen gründen

Wo es diese Gremien noch nicht gibt, sollen gezielt Wahlen zur JAV durchgeführt werden. Es hat sich gezeigt, dass Betriebe mit Jugend- und Auszubildendenvertretungen einen deutlich höheren Bestand an IG Metall-Mitgliedern haben als Betriebe ohne dieses Gremium. Die Erfahrung zeigt außerdem, dass die Qualität der Ausbildung deutlich höher ist, wo es Jugend- und Auszubildendenvertretungen gibt.

Auch die Betriebsratsgremien sollen gestärkt werden. Denn die gewählten betrieblichen Vertreter sind der entscheidende Motor der Offensive Handwerk. Die Tätigkeit der Gremien soll für die Belegschaft transparenter werden, damit die Bereitschaft steigt, dass sich die Mitarbeiter stärker beteiligen. Durch das Engagement der Betriebsräte soll die Innovationsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden.

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