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Migration von Arbeitskräften nimmt zu

Für den Job auswandern

30.07.2009 Ι Beim "Happy Planet Index", der die Zufriedenheit der Einwohner mit ihrem Land abfragt, belegt Deutschland Platz 15. Das könnte ein Grund sein, warum im letzten Jahr 175 000 Menschen ausgewandert sind. Viele tun genau das für den Job. Der Europäische Metallgewerkschaftsbund hat sich jetzt mit der Migration sowie den sozialen und wirtschaftlichen Folgen beschäftigt.

Unzufriedenheit mit dem Betriebsklima, den Hierarchien, Karrierechancen und mangelnde Gestaltungsspielräume veranlassen vor allem Fachkräfte, Deutschland zu verlassen. Die Auswanderer sind in der Regel zwischen 18 und 40 Jahren alt. Das wird die demografische Schieflage auch in Zukunft weiter verschlimmern.

Konferenz zur Arbeitsmigration
Am 26. und 27. Juni 2009 veranstaltete der Europäische Metallgewerkschaftsbund (EMB) in Zusammenarbeit mit der IG Metall seine erste Konferenz zum Thema Arbeitsmigration. Durch die zunehmende Arbeitsmigration verschieben sich die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Die Gewerkschaften müssen sich hierauf einstellen. Ebenso muss die europäische Zusammenarbeit verteift werden, damit die Arbeitsbedingungen sich europaweit verbessern. Ein konkretes Ergebnis der Tagung ist die Einsetzung einer Ad hoc-Arbeitsgruppe Migration des EMB im November 2009. Hier werden der aktuelle Stand der europäischen und nationalen Migrationspolitiken mit Bezug zur Metallindustrie sowie die EMB-Prioritäten im Bereich Migration bis zum nächsten Kongress 2011 diskutiert.

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