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Metallbranchen: Veränderung von Produktion und Beschäftigung

Metallbranchen: Veränderung von Produktion und Beschäftigung

Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze

12.03.2010 Ι Die Branchen der Metallindustrie sind massiv von der Krise betroffen. 2009 sank die Produktion um über 20 Prozent, in der Eisen- und Stahlindustrie sogar fast um ein Drittel. Trotzdem blieb die Beschäftigung weitgehend stabil: Dank Kurzarbeit, dem Abbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten und der Reduzierung von Überstunden.

Der krisenbedingte Produktionseinbruch hat sich erst zu einem kleinen Teil in Beschäftigungsabbau niedergeschlagen. Instrumente wie Kurzarbeit haben Beschäftigung gesichert. Mit weiter andauernder Krise sind viele Arbeitsplätze bedroht. Der Tarifabschluss schafft die Basis, weiter Beschäftigung in den Betrieben zu halten. Das ist ökonomisch sinnvoll.



Bestellungen - zäher Anstieg
Wie stark die Wirtschaftskrise der deutschen Metall und Elektroindustrie zu schaffen macht, zeigt sich an der Entwicklung der Bestellungen. Nach dem Rückgang in 2008 (-6,8 Prozent) brachen die Auftragseingänge im letzten Jahr um ein weiteres Viertel (-23,4 Prozent) ein. Der Tiefpunkt bei den Aufträgen lag im Februar, danach konnte zumindest der freie FaIl gebremst werden. Der Aufwärtstrend erfolgte allerdings von einem extrem niedrigem Niveau. Zum Jahresende stagnierten die Bestellungen sogar wieder. Der Umfang der Bestellungen bewegt sich zur Zeit auf dem Niveau des Jahres 2004.

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