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Metall und Elektro: Tarifabschluss. Foto: IG Metall

Metall und Elektro: Tarifabschluss

4,2 Prozent mehr Entgelt und 510 Euro Einmalzahlung

26.11.2008 Ι Die rund 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie erhalten 510 Euro Einmalzahlung und 4,2 Prozent dauerhaft mehr. Das in Baden-Württemberg erzielte Ergebnis wurde in allen anderen Tarifbezirken übernommen. Mit diesem Tarifabsschluss ist es gelungen, die Reallöhne zu erhöhen, für die Beschäftigten Einkommenssicherheit und für die Unternehmen Planungssicherheit zu schaffen.
Vierte Verhandlungsrunde und Ergebnis

21. November 2008:
Im Tarifgebiet Berlin-Brandenburg wird ebenfalls der Pilotabschluss aus Baden-Württemberg übernommen. Die 93 000 Beschäftigten bekommen im Februar und im Mai 2009 jeweils 2,1 Prozent mehr Geld sowie die Einmalzahlungen von 510 und 122 Euro.

14. November 2008: In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt verständigten sich IG Metall und Arbeitgeber darauf, den Pilotabschluss von Baden-Württemberg zu übernehmen: 510 Euro gibt es im Dezember 2008 und die Einkommen steigen um insgesamt 4,2 Prozent. In den IG Metall Bezirken Bayern, Frankfurt, Thüringen und Küste wurde das Tarifergebnis ebenfalls übernommen. 

12. November 2008: In letzter Minute erzielten IG Metall und Arbeitgeber einen Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg. Die Beschäftigten erhalten 4,2 Prozent höhere Einkommen sowie 510 Euro und 122 Euro Einmalzahlungen. "Dies ist zwar kein Ergebnis, das uns in Euphorie versetzt, aber es ist uns gelungen, die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie angemessen zu beteiligen", erklärte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall.

Das Tarifergebnis konkret:
Für die Monate November und Dezember 2008 sowie Januar 2009 gibt es insgesamt 510 Euro als Einmalzahlung. Auszubildende erhalten 133 Euro. Die Entgelte werden ab 1. Februar 2009 um 2,1 Prozent erhöht. Ab Mai 2009 erhalten die Beschäftigten weitere 2,1 Prozent.

Verlässlich in schwierigen Zeiten. Infgrafik 1 Infografik 2

Die zweite Anhebung kann durch eine freiwillige Betriebsvereinbarung bis zu sieben Monate verschoben werden. Für Mai bis Dezember 2009 gibt es eine weitere Einmalzahlung von pauschal 122 Euro (0,4 Prozent). Bei Verschiebung verringert sie sich anteilig. Die Gesamtlaufzeit der Tarifvereinbarung beträgt 18 Monate.

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