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KOS: 25 Jahre Organisation von Erwerbslosen

Wichtiger Knotenpunkt im Netzwerk der sozialen Bewegungen

20.09.2011 Ι Vor 25 Jahren, am 20. September 1986, gründeten erwerbslose Gewerkschafter in Lage-Hörste einen Förderverein als Träger für die Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS). Die KOS wurde bald zu einem wichtigen Knotenpunkt im Netzwerk der sozialen Bewegungen.
Die Koordinierungsstelle setzt auf unmittelbare Beteiligung und die Selbstorganisation von Erwerbslosen. Als Dienstleister für die gewerkschaftlichen Erwerbslosengruppen und als Scharnier zwischen Gewerkschaften und Erwerbsloseninitiativen will sie einen lebendigen Austausch befördern und zum gemeinsamen Handeln motivieren.

In der politischen Arbeit stellt die KOS die gemeinsamen Interessen von Beschäftigten und Erwerbslosen ins Zentrum. Lohnverzicht und Sozialabbau schaffen keine Arbeit sondern spalten die Gesellschaft und untergraben die Tarifpolitik. Die KOS vernetzt bestehende Initiativen untereinander und fördert eine intensivere Kooperation. In diesem Prozess wirbt die KOS auch für gewerkschaftliche Positionen.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt der KOS ist die Unterstützung und Hilfe durch Fachwissen über befristete Arbeit, Teilzeitbeschäftigung, Leiharbeit, Minijobs, über drohende und bestehende Arbeitslosigkeit (SGB II und SGB III) und über den Anspruch auf ergänzende Sozialleistungen.

Außerdem gibt der Verein Infoblätter über die wichtigsten Regelungen und Gesetze heraus und unterstützt gewerkschaftliche Arbeitskreise bei ihrer Arbeit. Bei Bedarf werden vor Ort Seminare und Schulungen zu Themen rund um die Erwerbslosigkeit durchgeführt. Auf der Internetseite www.erwerbslos.de findet man immer aktuell neue Regelungen, Gesetze und Hintergründe.

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