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Kampf um die Arbeitsplätze bei Schäfer IT-Systems in Dresden. Foto: IG Metall

Kampf um die Arbeitsplätze bei Schäfer IT-Systems in Dresden

Hoffnung für die Beschäftigten

09.07.2009 Ι Seit elf Wochen kämpfen die Metaller beim IT-Hersteller Schäfer in Dresden um ihre Arbeitsplätze. Nun können die Beschäftigten wieder hoffen. Grund: Der neue Investor hat einen vielversprechenden Vertrag mit der Geschäftsführung des Unternehmens abgeschlossen.

In einer Pressemitteilung vom 9. Juli 2009 erklärte die Schäfer Gehäusesystem GmbH, dass der Investor alle Beschäftigten und Auszubildenden übernehmen werde. Die Vereinbarung mit dem neuen Gesellschafter - der ebenfalls in Dresden ansässigen GSW-Automation GmbH - sehe zudem vor, dass auch die bestehenden Tarifverträge übernommen würden. Das berichtet die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen auf ihrer Homepage.

Protestkaffee und Warnstreiks
"Seit Bekanntgabe der Schließungspläne hat unsere gesamte Belegschaft aufopferungsvoll und ideenreich für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gekämpft", erklärte der Betriebsratsvorsitzende Jörg Furkert auf der eigens eingerichteten Protest-Internetseite. Mit Protestkaffees, Warnstreiks, Mahnwachen und anderen Aktionen hatten Beschäftigte und IG Metall in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt.

"Damit wurde auch den Gesellschaftern der Schäfer-Werke klar, dass es uns ernst mit den Forderungen nach Erhalt der Arbeitsplätze ist", so Furkert. Seine Bilanz: "Letztendlich haben wir alle unsere Forderungen durchgesetzt."

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