4. Juni 2020
Student und knapp bei Kasse?
Fünf Tipps zur Finanzierung Deines Studiums
Ein Studium kostet, bringt aber - anders als die Ausbildung - kein Geld. Wie trotzdem Geld für Miete, Fahrtkosten und Leben reinkommen kann? Mach Dich hier schlau.

Bei Studentinnen und Studenten ist der Geldbeutel meist nicht besonders dick. Kein Wunder: Anders als bei den Freundinnen und Freunden, die eine Ausbildung machen, erhalten Studierende keine finanzielle Vergütung. Einige Möglichkeiten, wie sich der Kontostand während des Studiums aufbessern lässt, gibt es aber trotzdem:


Kindergeld

Bis zu Deinem 25. Lebensjahr haben Deine Eltern während Deiner Erstausbildung Anspruch auf Kindergeld. Grundlegende Infos zum Thema Kindergeld und Kindergeld ab 18 findest du bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.


BAföG

Eine wichtige Quelle der Studienfinanzierung ist das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Die Förderung wird zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt.

Bei der Berechnung von Ansprüchen wird das Elterneinkommen berücksichtigt. Ob ein individueller Anspruch auf BAföG besteht, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Das Gleiche gilt für die Höhe des Anspruchs. Beides hängt von der Art der Weiterbildung und den persönlichen und familiären Verhältnissen ab. Mehr Informationen bekommst Du auf www.bafög.de.


Stipendium

Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung vergibt Stipendien. Das gilt auch für gesellschaftspolitisches und gewerkschaftliches Engagement, für Absolventinnen und Absolventen des zweiten Bildungswegs oder einer betrieblichen Ausbildung. Mehr dazu auf der Internetseite der Hans-Böckler-Stiftung.


Minijob

In einem Minijob kannst Du bis zu 450 Euro verdienen, ohne Steuern oder Sozialversicherung zahlen zu müssen. Wenn Du BAföG oder ein Stipendium erhältst, gibt es mehr zu beachten.

Wichtig: Minijobber haben die gleichen Rechte wie andere Beschäftigte: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub, Kündigungsschutz. Auch Tarifverträge gelten in der Regel für studentische Beschäftigungsverhältnisse.


IG Metall für Studierende

Eine persönliche Beratung erhältst Du in jedem Hochschulinformationsbüro oder Campus Office der Gewerkschaften. Bundesweit findest Du an über 60 Standorten Ansprechpartnerinnen und -partner der gewerkschaftlichen Studierendenarbeit.

Du hast außerdem die Möglichkeit, Dich an Deiner Hochschule in einer IG Metall-Hochschulgruppe zu engagieren oder eine zu gründen. Material für Studierende erhältst Du bei deiner IG Metall vor Ort. Informationen und Kontakt findest Du unter: www.hochschulinformationsbuero.de.


Das bietet die IG Metall (dual) Studierenden


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