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REpower: Wieder Tarifvertrag für die 2200 Beschäftigten
Saubere Energie und gute Arbeit gehören zusammen

Seit Juli 2012 kämpften die Beschäftigten des Windradherstellers REpower um einen Tarifvertrag. Ihre Ausdauer und Power haben sich gelohnt: Ab 1. Mai 2013 gelten für sie die wesentlichen Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie.



Geschafft: Am 15. März erzielte die IG Metall nach 16-stündiger Verhandlung endlich einen Tarifabschluss für REpower SE, REpower GmbH und Powerblades. Vorrausgegangen waren acht Monate mühsames Ringen mit Verhandlungen, Aktionen und Warnstreiks um einen Tarifvertrag. Der Einsatz hat sich gelohnt.



Vertrauensleute bei REpower begrüßen jubelnd den erreichten Tarifabschluss. Foto: windpower-aktiv.de

Ab 1. Mai 2013 gelten für die rund 2200 Beschäftigten des Konzerns deutschlandweit die Tarifverträge der Metall- und Elektrobranche. Da es noch keine einheitliche Entgeltstruktur gibt, wird der Entgelttarifvertrag zu unterschiedlichen Zeitenpunkten eingeführt: Für die REpower Systems GmbH ab April 2014, für die Powerblades GmbH zwischen 1. Oktober 2014 und 1. April 2015 sowie für die REpower Systems SE zwischen 1. Oktober 2015 und 1. Oktober 2017.

Gleiche tarifliche Arbeitsbedingungen

Mit der Anerkennung des Metall- und Elektro-Tarifvertrages gelten auch die Regelungen zur Vergütung und Übernahme von Auszubildenden. Sowie zur Beschäftigungssicherung, zur flexiblen Arbeitsgestaltung, zu Leiharbeit und zum Notdienst für die Beschäftigten im Service. Wie bisher gilt die 40-Stunden-Woche.

„Mit dem Tarifabschluss zeigt REpower, dass saubere Energie und gute Arbeit zusammengehören: Für alle Beschäftigten und in allen drei Unternehmen gelten künftig die gleichen, tariflichen Arbeitsbedingungen“, erklärte Stephanie Schmoliner, die die Verhandlungen für die IG Metall Bezirke Küste und Berlin-Brandenburg-Sachsen führte.

Nachdem die Beschäftigten das Tarifergebnis diskutiert haben, entscheidet die IG Metall-Tarifkommission in dieser Woche über dessen Annahme.

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