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IG Metall-Bildungsprogramm

IG Metall-Bildungsprogramm 2018

Mehr als ein Seminar

26.09.2017 Ι Das Bildungsprogramm für 2018 zeigt: Für jede und jeden ist etwas dabei. Sei es Tarifpolitik, Digitalisierung und Industrie 4.0, Gestaltung der Arbeitszeit oder eine Weiterbildung in Ökonomie, Geschichte oder zum Umgang mit Rechtspopulismus. Wer sich weiterbilden und einmischen will, ist bei der IG Metall an einer guten Adresse.

Die IG Metall ist auch eine Bildungsgewerkschaft. Wir haben in Deutschland die größte Auswahl an Seminaren für betriebliche Interessenvertreterinnen und -vertreter sowie für aktive und interessierte Beschäftigte. Die Einstiegsseminare werden über die IG Metall-Geschäftsstellen vor Ort angeboten. Darüber hinaus gibt es bundesweit ein umfangreiches Seminarangebot für Betriebsräte, Jugend- und Auszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertreter, Vertrauensleute der IG Metall sowie aktive und interessierte Beschäftigte.

 

Industrie 4.0: genial - brutal - digital?

Die Debatte um die Arbeitswelt 4.0 beschäftigt die Menschen. Viele sprechen von einer Entlastung in der Erwerbsarbeit sowie von einer individuellen Gestaltung und Vernetzung der Welt. Andere befürchten eine flächendeckende Überwachung und Kontrolle durch digitale Prozesse. Wie auch immer die Prognosen zur Industrie 4.0 ausfallen, gemeinsam ist allen: Sie stellen tief greifende Veränderungen für Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft in Aussicht. Diesen Wandel gilt es so zu gestalten, dass daraus gute Arbeit und soziale Sicherheit entstehen. Die IG Metall stellt das Thema Industrie 4.0 verstärkt in den Fokus und hat das Bildungsangebot entsprechend ausgeweitet.

 

Betriebsratswahlen 2018

Der thematische Schwerpunkt des Jahres 2018 sind die Betriebsratswahlen. Wie bei den vorangegangenen Wahlen erwarten wir ein starkes Signal der Beschäftigten für die Mitbestimmung: durch eine steigende Wahlbeteiligung, durch mehr gewählte Betriebsratsgremien und durch einen steigenden Anteil der Betriebsratsmitglieder, die in der IG Metall organisiert sind. Für neu gewählte Betriebsräte ist es wichtig, schnell die passende Qualifizierung zu finden. Unser Ausbildungsgang "BR kompakt" ist speziell auf die "Neuen" ausgerichtet. Er bietet den perfekten Einstieg in eine erfolgreiche Betriebsratsarbeit.

 

Das richtige Seminar finden und anmelden

Die passenden Seminare lassen sich am besten online mit der IG Metall-Seminarsuche gezielt suchen und finden. Für Schnellentschlossene gibt es zudem eine Übersicht von "Last-Minute-Seminaren", wo kurzfristig noch Plätze frei sind. Unser Tipp: Einfach mal stöbern und eine Anfrage an die regionale IG Metall-Geschäftsstelle richten. Über die IG Metall vor Ort melden sich dann auch Interessierte zu den Seminaren an. Dort gibt es alle wichtigen Informationen, wie Seminarzeiten, Anmeldeverfahren, Freistellungsanspruch, und Anerkennungsmodalitäten.

 

Freistellung - wie bekomme ich fürs Seminar frei?

Mitglieder von Betriebsräten, Jugend- und Auszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertretungen genießen einen besonderen Bildungsanspruch. Sie können sich für ihre Arbeit laut Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) für die entsprechenden Seminare freistellen lassen.

Für alle Beschäftigten ohne betriebliches Mandat gibt es in fast allen Bundesländern einen Anspruch auf jährlich fünf Tage Bildungsfreistellung - insbesondere für politische und berufliche Weiterbildung. Nur noch die beiden Freistaaten Bayern und Sachsen verwehren ihren Arbeitnehmern weiterhin die Möglichkeit einer Freistellung zum Zweck der Weiterbildung.

Viele IG Metall-Seminare sind nach den Bildungsurlaubsgesetzen der Bundesländer anerkannt. Danach können sich Beschäftigte für diese Seminare von der Arbeit freistellen lassen und bekommen für diesen Zeitraum das Arbeitsentgelt weiter. Für IG Metall-Mitglieder sind die Seminare der IG Metall kostenlos. Teilnehmen können aber auch Nicht-Mitglieder, sie müssen die Seminarkosten jedoch selbst tragen.

 

Sonderurlaub

In einigen Branchen und Regionen haben Beschäftigte Anspruch darauf, sich für Bildungsmaßnahmen vom Betrieb bezahlt oder nicht bezahlt freistellen zu lassen. Zum Beispiel können Arbeitnehmer und Auszubildende in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie für ihre Aus- und Weiterbildung bis zu zwei Wochen im Jahr von ihrer Arbeit freigestellt werden.

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Interessen erfolgreich durchsetzen.

Links und Zusatzinformationen
Boxbild_Bildungsprogramm_2018

Das erste Heft bietet Seminare für Aktive in Betrieb und Gesellschaft nach den Bildungsfreistellungsgesetzen der Länder und nach Betriebsverfassungsgesetz (Paragraf 37.7).
 

Das zweite Heft enthält Seminare für Betriebs- und Aufsichtsräte, für Schwerbehinderten- sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen nach Betriebsverfassungsgesetz (Paragraf 37.6).

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Die Lücke schließt sich

Bildungsurlaubsgesetze

  • seit 1974: Berlin, Hamburg und Bremen
  • seit 1975: Niedersachsen
  • seit 1984: Hessen und Nordrhein-Westfalen
  • seit 1990: Saarland und Schleswig-Holstein
  • seit 1993: Rheinland-Pfalz und Brandenburg
  • seit 1998: Sachsen-Anhalt
  • seit 2001: Mecklenburg-Vorpommern
  • seit 2015: Baden-Württemberg
  • seit 2016: Thüringen
  • In Bayern und Sachsen bisher kein Bildungsurlaubsgesetz.
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