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IG Metall und DGB trauern um Opfer in Berlin

Gegen Terror - für Demokratie

20.12.2016 Ι Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften sind tief bestürzt und traurig über den mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, verurteilt die "Menschenverachtende Tat" und fordert IG Metall-Mitglieder und Beschäftigte dazu auf, "sich gemeinsam für Demokratie, Freiheit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stark zu machen".

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, zum Anschlag am 19. Dezember 2016 in Berlin:

"Der Anschlag in Berlin erschüttert uns alle. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und Angehörigen der Opfer. Wir verurteilen diese menschenverachtenden Tat: Wir lassen uns von niemandem die über Jahrzehnte erkämpften Freiheitsrechte nehmen. Wir lassen nicht zu, dass Terror, Angst und Hass in unserer Gesellschaft um sich greifen.

Wir fordern die  Mitglieder der IG Metall und alle Beschäftigten dazu auf, sich gemeinsam  für Demokratie, Freiheit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stark zu machen.
Nun erst recht!"

Pressemitteilung des DGB: DGB trauert um Opfer in Berlin

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften sind tief bestürzt und traurig über den mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Wir fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen. Unser Dank für den tatkräftigen Einsatz gilt allen SanitäterInnen, PolizistInnen, SeelsorgerInnen und VertreterInnen der Ermittlungsbehörden.

Niemals dürfen extremistische Mittel dazu verwendet werden, politische Ziele durchzusetzen. Wir verurteilen die Täter scharf. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Tat, so furchtbar sie ist, zum Schüren von Angst, Fremdenfeindlichkeit und Hass missbraucht wird. Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind stark und wehrhaft. Aber Demokratie braucht Menschen, die sie jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllen, die sich für Respekt, Solidarität, Weltoffenheit und das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen einsetzen. Gerade jetzt! Wir brauchen eine sachliche Debattenkultur, getragen von Argumenten und bestimmt  von unseren gemeinsamen Werten. Gefühle gehören immer dazu, aber sie dürfen Fakten niemals ersetzen.

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