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Tarifrunde Holz und Kunststoff: Verhandlungsauftakt am 24. November

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Tarifrunde Holz und Kunststoff: Verhandlungsauftakt am 24. November

6 Prozent mehr und ein Extraplus für Azubis

14.11.2017 Ι Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent für zwölf Monate sowie ein überproportionales Plus für Azubis. Das Forderungspaket ist geschnürt, am 24. November geht's los. Dann starten die ersten Tarifverhandlungen für die rund 170 000 Beschäftigten in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie.

Der IG Metall-Vorstand hat die Forderung für die Tarifrunde in der Holz- und Kunststoffbranche beschlossen und folgte damit dem Votum der regionalen Tarifkommissionen.

Mit dem geforderten Einkommensplus von sechs Prozent orientiert sich die IG Metall an der guten gesamtwirtschaftlichen Situation sowie an der gesamtwirtschaftlichen Produktivität und der Preissteigerungsrate. Der verteilungsneutrale Spielraum liegt in diesem Jahr bei rund drei Prozent. Für 2018 ist nach allen Prognosen davon auszugehen, dass der Wert noch leicht steigt.

Wie in der Gesamtwirtschaft sorgt auch in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie vor allem die ungebrochene Kauflaune für einen Aufwärtstrend und gut ausgelastete Betriebe. Die Hersteller von Möbeln, Baubedarf und weiteren Produkten der Konsumgüterindustrie profitieren vom Bauboom, aber auch vom privaten Konsum. Die wirtschaftliche Lage war selten so gut wie heute.

 

Große Mehrheit für IG Metall-Forderung

Dem Vorstandsbeschluss waren intensive Diskussionen in den Betrieben und regionalen Tarifkommissionen vorausgegangen. Sie hatten sich mit großer Mehrheit für eine Forderung von sechs Prozent sowie für ein überproportionales Plus für Auszubildende ausgesprochen.

Die Tarifrunde in der Holz und Kunststoffbranche startet fast zeitgleich mit der Metall-Tarifrunde. Am 24. November beginnen die ersten Verhandlungen in den Tarifgebieten Westfalen-Lippe und Niedersachsen/Bremen.

Ende Dezember 2017 laufen die bestehenden Entgelttarifverträge aus. In einigen Bundesländern endet die Friedenspflicht in der Nacht zum 31. Dezember. Danach sind Warnstreiks möglich in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland Pfalz, Thüringen und in Bayern.

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