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Hilfe für die Hochwasseropfer

IG Metall hilft schnell und unbürokratisch

24.08.2016 Ι Das Hochwasser kam völlig überraschend und hat in einigen Regionen Straßen, Gebäude und Keller überflutet. Das durch den vielen Regen im Mai verursachte Hochwasser hat auch Mitglieder der IG Metall in Bedrängnis gebracht. Doch zum Glück hilft die IG Metall nicht nur wenn es Ärger im Betrieb gibt. Sie stand vielen ihrer Mitglieder auch in dieser unvorhergesehenen Situation bei. Wir erklären, wer unter welchen Voraussetzungen Soforthife bekommen kann.

"Vielen lieben Dank. Das hilft uns wahnsinnig weiter". Das schrieb Alexandra Stein der IG Metall, nachdem die Soforthilfe auf ihrem Bankkonto eingegangen war. Sie war eine von vielen IG Metall-Mitgliedern, die Ende Mai/Anfang Juni nach dem starken Regen fast abgesoffen war.
 

Innerhalb von wenigen Minuten waren in der Nacht in Bruchsal rund 30 Liter Wasser pro Quadratmeter heruntergekommen. Diese Wassermassen konnte die Kanalisation nicht mehr aufgefangen und der Keller der Steins lief voll. Dabei ist die Heizung komplett abgesoffen und musste ersetzt werden. Da das Ehepaar Stein erst vor kurzem in ein neues Reihenhaus gezogen und viele Räume noch nicht fertig waren, standen neben der Waschmaschine, dem Trockner und der Heizung noch ein Großteil der Möbel im Keller. Schaden: 11 156,86 Euro.

 

Die Hausratsversicherung zahlte nichts, berichtete Alexandra Stein. Auf Nachfrage erklärte man ihr, dass Elementarschäden nicht versichert seien. Dafür sei eine Zusatzversicherung notwendig, die sie nicht abgeschlossen hatten. So ähnlich ging es auch Christof Will aus Oedheim bei Heilbronn. Auch er hat von seiner Versicherung keinen Cent erhalten. Und ohne die Hilfe der IG Metall hätte er alles allein bezahlen müssen.

 

Im Keller von Christof Will begannen die Wände nach sieben Tagen an zu schimmeln. Waschmaschine und Kühltruhe waren defekt und mussten ersetzt werden. Etwa 2,5 Wochen liefen zwei Bautrockner, um die Räume trocken zu legen. Über einen Vertrauensmann hat Christof Will dann von der Hilfe der IG Metall erfahren und sich an seine Geschäftsstelle gewandt. "Das war dann ein ganz unproblematischer und unbürokratischer Vorgang", freut sich Christof Will. Er sandte die Fotos vom Wasserschaden an seine Geschäftsstelle und hat Soforthilfe erhalten. "Damit konnten wir zumindest die höheren Energiekosten sowie die Kosten für die Bautrockner finanzieren. Super".

 

Die IG Metall hilft - unbürokratisch und schnell. Nur wenige Tage nach der Überschwemmungskatastrophe im Frühsommer 2016 hat die Gewerkschaft reagiert. Sie bietet den Mitgliedern, deren Existenz durch das Hochwasser bedroht ist, eine Soforthilfe an. Diese Unterstützung bei außerordentlichen Notfällen können diejenigen Mitglieder beantragen, die seit mindestens zwölf Monaten Mitglied sind und deren Existenz durch das Hochwasser gefährdet ist. Einzelheiten können die betroffenen Metallerinnen und Metaller über die regionalen Geschäftsstellen erfahren. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach dem Sachschaden am Wohnraum.

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