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EuropaeischesMemorandum

Gewerkschaften sprechen sich für Euro aus

Ja zu Europa, ja zum Euro

27.09.2011 Ι Am Donnerstag stimmt der Bundestag über den Euro-Rettungsschirm ab. Die DGB-Gewerkschaften haben nun in einer Anzeige die Abgeordneten des Bundestages aufgerufen, dem erweiterten Euro-Rettungsschirm zuzustimmen.

"Ohne gemeinsame Anstrengungen aller Länder der Euro-Zone droht der Zerfall der gemeinsamen Währung mit weitreichenden Folgen für Wohlstand und Beschäftigung." Den Appell haben der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sowie die Chefs von acht Einzelgewerkschaften unterschrieben, darunter auch Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall.

Der Euro stärkt die europäische Integration
Die Währungsunion sei ein Meilenstein der Europäischen Integration heißt es in der Anzeige. Europa müsse sozial und demokratisch weiter entwickelt werden. Und genau dafür braucht Europa mehr Demokratie, eine demokratisch legitimierte Wirtschafts- und Finanzregierung , die auch die Tarifautonomie respektiert.

Mit ihrer Entscheidung am Donnerstag stimmen die Abgeordneten nicht nur über den Rettungsschirm ab, sondern auch über die Zukunft Europas. Und dafür braucht es den erweiterten Rettungsschirm. Huber hatte sich bereits im August in einem Gastbeitrag im Handelsblatt für das gemeinsame Projekt Europa ausgesprochen: "Erinnern wir uns: Ende 2008 haben wir schon einmal in den Abgrund geblickt. Nicht Zaudern hat uns geholfen, sondern ein mutiges Investitionsprogramm, das wir Konjunkturpaket genannt haben. Die deutsche Wirtschaft hat erfolgreich die Krise überwunden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um tatkräftig ein vergleichbares Projekt auf der europäischen Ebene anzupacken."

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