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Liane_Papaioannou

Traineeprogramm

Als Trainee zur IG Metall

23.08.2010 Ι Seit zehn Jahren bildet die IG Metall gezielt Nachwuchs-Gewerkschaftssekretäre aus. Ein Jahr in Seminaren, Betrieben und Projekten. Die Bewerber: gewerkschaftlich engagierte Studierte und fitte Aktive aus den Betrieben.

Liane Papaioannou arbeitet als Gewerkschaftssekretärin bei der IG Metall Ulm. Sie betreut Betriebe, berät Betriebsräte und IG Metall- Mitglieder - und übernimmt als Zweite Bevollmächtigte Verantwortung. In ihrem "früheren Leben" machte sie eine Ausbildung als Feinoptikerin und arbeitete 16 Jahre in einem mittelständischen Betrieb, war dort Jugendvertreterin und Betriebsrätin. Vor fünf Jahren bewarb sie sich dann für das Trainee- Programm der IG Metall. "Ich habe ja schon immer ehrenamtlich in Arbeitskreisen und bei Projekten der IG Metall mitgearbeitet", erklärt Liane Papaioannou. "Mit dem Einstieg in das Trainee-Programm habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: sich für andere einsetzen und gemeinsam Interessen durchsetzen."

Ein Jahr Theorie und Praxis
So wie Liane Papaioannou haben 250 andere Trainees den Weg zur IGMetall gefunden. Seit zehn Jahren bildet die IG Metall gezielt Gewerkschaftssekretäre in ihrem Trainee-Programm aus, in Theorie und Praxis. SolideKenntnisse in Gesellschafts- und Tarifpolitik, Arbeits- und Sozialrecht oder Wirtschaft gehören genauso dazu wie die Fähigkeit, Menschen in einer immer komplexeren Gesellschaft und Arbeitswelt für gemeinsame Ziele und die Beteiligung in der IG Metall zu aktivieren. Die Mehrzahl der Trainees kommt wie Papaioannou aus der betrieblichen Interessenvertretung und über eine theoretische Weiterbildung, etwa an der Europäischen Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main, ins Programm. Ein Teil kommt von der Uni, meist mit rechts-, wirtschafts- oder sozialwissenschaftlichem Abschluss.
Voraussetzung für alle Bewerber, aus Betrieb und Uni, ist gewerkschaftliches und politisches Engagement, Organisationstalent, Durchsetzungs- und Teamfähigkeit. Jedes Jahr beginnen zweiTrainee- Kurse mit der Ausbildung - einer im Mai, der andere im November. Das Programm dauert ein Jahr, in Theorie, mit zahlreichen Seminaren - und Praxis: Einsätze auf allen Ebenen der IG Metall - und in Projekten und Betrieben, wo es besonders um die gewerkschaftliche Erschließung geht: etwa Beschäftigte für ein konkretes Ziel zusammenbringen und zu organisieren oder einen Betriebsrat gründen. Genau hier liegt seit einigen Jahren auch der Schwerpunkt: Die meisten Trainees gehen im Anschluss in die Betriebsbetreuung und in die Projektarbeit in den Verwaltungsstellen vor Ort

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