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Beschäftigung bei ostdeutschen VW-Standorten gesichert. Foto: IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Beschäftigung bei ostdeutschen VW-Standorten gesichert

Mit Beschäftigungsgarantie die Krise meistern

02.03.2010 Ι Die Arbeitsplätze der ostdeutschen VW-Beschäftigten sind für die nächsten fünf Jahre gesichert. Das Tarifergebnis sieht einen Kündigungsschutz für die 7900 Arbeitnehmer der Standorte in Zwickau, Chemnitz und in Dresden bis Ende 2014 vor. Am 1. März hatte die IG Metall mit Volkswagen die Jobgarantie vereinbart.

Die IG Metall-Tarifkommission von VW Sachsen hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, das die Arbeitsplätze jetzt auch in den sächsischen Werken für fünf Jahre sichert. Am 1. März hatten IG Metall und Volkswagen vereinbart, das Tarifergebnis zur Beschäftigungsgarantie auf die ostdeutschen VW-Standorte zu übertragen.

Ein ganzes Bündel an Garantien
Neben der Jobgarantie haben die Tarifpartner die Zahl der Ausbildungsplätze, die Übernahme der Ausgebildeten und weitere Zusagen ausgehandelt.


Am 15. Februar hatten sich IG Metall und VW geeinigt, die 2011 auslaufende Beschäftigungsgarantie für die westdeutschen VW-Werke zu verlängern. Der Haustarifvertrag regelt, dass den über 95 000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen Werken und bei der Financial Services bis 2014 nicht betriebsbedingt gekündigt werden kann. Alle 6400 Ausgebildeten werden unbefristet übernommen. In den nächsten fünf Jahren werden jedes Jahr knapp 1290 Ausbildungsplätze besetzt. Um die Arbeitsplätze bei VW dauerhaft zu sichern, wird ein Innovationsfonds mit einem zweistelligen Millionenbetrag aufgefüllt.

Für die knapp 8000 VW-Werker in Sachsen gilt jetzt ein gleichwertiges Tarifergebnis. "Angesichts der weltweiten Krise und der anspruchsvollen Ziele von VW war es zwingend geboten, ein Paket zur Beschäftigungssicherung abzuschließen", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.

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