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Arbeitsmarkt im Januar 2010: noch keine Entspannung

Arbeitsmarkt im Januar 2010

Noch keine Entspannung am Arbeitsmarkt

01.02.2010 Ι Auf den ersten Blick scheint der Arbeitsmarkt krisenfest. Schaut man genauer hin, wird deutlich, dass es weniger Vollzeitstellen gibt. Das zeigt unsere Grafik zu den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Von einer Entspannung auf dem Arbeitsmarkt kann keine Rede sein. Wenn man alle Faktoren berücksichtigt, zeigt sich der Arbeitsmarkt weit weniger krisenfest: Im ersten Monat des Jahres 2010 gab es zwar "nur" einen Anstieg von 129 000 Arbeitslosen im Vergleich zum Januar 2009. Doch 200 000 Vollzeitarbeitsplätze wurden zu Teilzeitjobs und fast 140 000 Stellen sind im letzten Jahr abgebaut worden.



So können Arbeitsplätze gesichert werden
Damit es nicht zu Kündigungen kommt, fordert die IG Metall:

  • Die Kurzarbeit soll voll ausgeschöpft werden, bevor Tarifverträge zur Beschäftigungssicherung zum Zuge kommen
  • Wo Kurzarbeit nicht mehr geht, soll die Arbeitszeit weiter verkürzt werden. Der Lohn für die ausgefallenen Arbeitsstunden soll von den Arbeitgebern teilweise ausgeglichen werden. Damit das für Arbeitgeber nicht so teuer wird und die Arbeitnehmer nicht soviel Geld verlieren, soll der Gesetzgeber den Teillohn von Steuern und Sozialabgaben befreien.
  • Altersteilzeit: Die Betriebe sollen die Altersteilzeit nutzen.
  • Die Übernahme für Ausgebildete soll gesichert werden. Junge Fachkräfte sollen mit einer Kombination aus Übernahme und Modellen der Weiterbildung vor Entlassungen und Arbeitslosigkeit bewahrt werden.
  • Die Leiharbeit soll reguliert und die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte dazu verbessert werden.

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