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Alexandra Bohnert, Betriebsrätin bei Thyssen-Krupp in Rasselstein

© Sven Ehlers

Alexandra Bohnert, Betriebsrätin bei Thyssen-Krupp Rasselstein in Andernach

"Wenn Feierabend ist, ist Feierabend"

26.06.2017 Ι Zwei Zahlen sind Betriebsrätin Alexandra Bohnert besonders ins Auge gesprungen. 38 Prozent der Befragten, die bundesweit an der Beschäftigtenbefragung teilnahmen, sind nicht Mitglied der IG Metall. Und: In ihrem Betrieb, dem Weißblechhersteller Thyssen-Krupp Rasselstein, kamen rund zwei Drittel der ausgefüllten Fragebögen aus dem Angestelltenbereich.

"Es gibt offensichtlich wesentlich mehr, die sich für die IG Metall interessieren, als bei uns Mitglied sind." Die gute Resonanz aus dem Angestelltenbereich wertet Alexandra Bohnert als kleinen Kulturwandel. "IG Metall ist nicht länger mehr nur etwas für die Kolleginnen und Kollegen aus der Produktion", sagt sie. "Auch die Beschäftigten aus dem Angestelltenbereich interessieren sich inzwischen für uns und unsere Arbeit."
 



Eine Arbeit, mit der sie offenbar zufrieden sind. Auch das zeigen Alexandra Bohnert die Ergebnisse für ihren Betrieb. Der Betriebsrat hat sich immer wieder um moderne Arbeitszeitmodelle gekümmert, neue Schichtsysteme eingeführt, die mehr Rücksicht auf Familie und Gesundheit nehmen. Mobile Arbeit und Gleitzeit geregelt und den Beschäftigten damit mehr individuelle Freiheiten verschafft.

Dennoch bleibt Arbeitszeit ein Dauerthema. "Wir müssen immer darauf achten, dass Flexibilisierung keine einseitige Sache wird", sagt Alexandra Bohnert. "Es muss ein Geben und Nehmen sein und wenn Feierabend ist, ist Feierabend."

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