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Aktiv in vielen gesellschaftlichen Bereichen.

Aktiv in vielen gesellschaftlichen Bereichen

Metaller mischen mit

25.08.2014 Ι Sie stehen nicht im Rampenlicht, aber sie machen eine Gewerkschaft aus. Tausende Metallerinnen und Metaller arbeiten für die Interessen der Beschäftigten - als Richter an Arbeits- und Sozialgerichten, als Ausbildungsprüfer, in Erwerbsloseninitiativen oder als Experten in Ausschüssen.

Es sind nicht nur die vielen Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertreter, die sich engagieren. Dazu kommen noch mehrere tausend Gewerkschafter, die sich für gute Arbeit und ein gutes Leben einsetzen - nicht auf der Straße und nicht mit der Trillerpfleife in der Hand. Sondern in dem sie Gesetzestexte durchforsten, Akten wälzen, Gesundheitsgefahren aufspüren und in Ausschüssen mitarbeiten. Den Erfolg ihres Engagements spüren die Beschäftigten an vielen Stellen.


Arbeits- und Gesundheitsschutz 

Etwa 134 000 Sicherheitsbeauftragte, rund 30 000 Fachkräfte für Arbeitssicherheit und über 300 000 Ersthelfer arbeiten in den Betrieben, die zum Bereich der IG Metall gehören. Aber die Metaller sind nicht nur in den Firmen aktiv. Auch wenn neue Regelungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz verhandelt werden, wirken Gewerkschafter mit. In den staatlichen Ausschüssen für Arbeitsschutz und Gremien der Berufsgenossenschaften sitzen rund 250 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Sie verbessern Regeln etwa zur Raumtemperatur oder zum Umgang mit Gefahrstoffen. Und schaffen neue, wo es noch keine Regeln gibt. Aktuell geht es beispielsweise um eine Anti-Stress-Verordnung.


Ausbildung

Eine Berufsbildung ist die Basis für den Erfolg im späteren Arbeitsleben. Was Auszubildende genau lernen, unter welchen Bedingungen und wie die Qualität der Berufsausbildung in der Praxis ist, das wird vor allem von den Praktikern aus dem Betrieb beeinflusst. Rund 300 ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen arbeiten als Prüfungsaufgabenersteller bei den zuständigen Stellen mit. Zudem gibt es für jedes Berufsfeld Sachverständige, die darauf Einfluss nehmen, was Inhalte einer Ausbildungsordnung oder einer Fort- und Weiterbildung sind. In dieser Funktion sind jährlich zwischen 30 und 50 ehrenamtliche Metallerinnen und Metaller aktiv.

Am Ende jeder Ausbildung machen Azubis ihre Prüfung. Dort zeigen sie vor Fachleuten ihr Können. Auch zum Prüfungsgremium gehören viele Metaller. Sie nehmen im Schnitt an sechs Prüfungsterminen pro Jahr teil, beschließen die Prüfungsaufgaben und legen das Prüfungsergebnis fest. In den Branchen der IG Metall gibt es auf der Arbeitnehmerseite rund 50 000 Prüferinnen und Prüfer. Aber die Gewerkschafter sind nicht nur bei den Prüfungsterminen mit dabei.


Sozialversicherung

In der Kranken-, Renten- und Unfallversicherung hat nicht etwa der Staat das Sagen, sondern die Versicherten und die Arbeitgeber. Die Selbstverwalter entscheiden über den Haushalt, den Vorstand und andere wichtige Fragen. Diese Gremien sind je zur Hälfte von Versicherten und Arbeitgebern besetzt. Alle sechs Jahre wird gewählt. Aus dem Bereich der IG Metall engagieren sich mehr als 1600 Frauen und Männer in den Selbstverwaltungsgemien für bürgernahe und bedarfsgerechte soziale Leistungen.


Arbeits- und Sozialgerichte

Auch in der Arbeits- und Sozialgerichten sitzen viele Gewerkschafter. Sie bringen den Berufsrichtern in Verhandlungen den Betriebsalltag näher. Sie sorgen mit dafür, dass bei den Entscheidungen alle Seiten berücksichtigt werden. Bundesweit sind knapp 4000 Metallerinnen und Metaller ehrenamtlich als Richter tätig.

 

Respekt

Bei der Initiative Respekt geht es vor allem darum, Benachteiligung zu verhindern, egal ob sie aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung erfolgt. Seit über zwei Jahren ist die IG Metall dabei und mit ihr sind tausende Gewerkschaftsmitglieder engagiert bei der Sache. Sie dulden keinen Rassismus am Arbeitsplatz - weder in Werkshallen noch in Büros.


Die IG Metall will die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Als starke Einzelgewerkschaft hat sie die Kraft gemeinsam mit ihren Funktionären und Mitgliedern sich Gehör zu verschaffen - auf politischer und auf betrieblicher Ebene. Auch weil so viele Funktionäre in vielen Bereichen aktiv sind und Einfluss nehmen.

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