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Abschied von Eduard Schleinkofer. Foto: IG Metall

Abschied von Eduard Schleinkofer

Die IG Metall trauert um Eduard Schleinkofer

13.05.2013 Ι Der ehemalige Bezirksleiter der IG Metall für Bayern verstarb am letzten Mittwoch im Alter von 86 Jahren. Schleinkofer war ein Gewerkschafter der ersten Stunde. Viele bayerische Tarifverträge tragen seine Handschrift.

Eduard Schleinkofer war ein engagierter Interessenvertreter für die Sache der Arbeitnehmer und der Gewerkschaften. "Nichts wurde uns geschenkt, nichts ist für die Dauer sicher. Schon gar nicht, wenn wir nicht wachsam und als Arbeitnehmer stark genug bleiben, unseren Status mit starken Gewerkschaften zu verteidigen", so sein Credo.

 

Eduard Schleinkofer, der ehemalige Bezirksleiter für Bayern, ist am 8. Mai im Alter von 86 Jahren verstorben. Bereits als 20-Jähriger begann der gebürtige Oberpfälzer seine hauptamtliche gewerkschaftliche Tätigkeit als Kassierer beim damaligen Bayerischen Gewerkschaftsbund in Burglengenfeld. Ein Jahr später wurde er dort Rechtsstellenleiter.


1950 wurde Eduard Schleinkofer zum 1. Bevollmächtigten für die IG Metall in Regensburg gewählt. Fünf Jahre später wechselte er als Sekretär für Tarif- und Rechtsfragen in die Bezirksleitung Bayern. 1975  wurde er vom Vorstand der IG Metall zum Bezirksleiter der IG Metall Bayern berufen. Dieses Amt übte Schleinkofer bis zum Januar 1988 aus.


Viele bayerische Tarifverträge tragen seine "Handschrift": Das erste Kündigungsschutzabkommen für ältere Arbeitnehmer, der Tarifvertrag über sechs Wochen Urlaub für alle und der Einstieg in die "35-Stunden-Woche" sind tarifpolitische Meilensteine, die maßgeblich mit seinem Namen verbunden sind.

 

"Sein Wirken und seine menschliche Art bleiben uns immer in guter Erinnerung", betonte Jürgen Wechsler, IG Metall Bezirksleiter für Bayern. 

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