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Arbeitsfähigkeit bis zur Rente: Jeder Dritte glaubt, nicht durchzuhalten

Arbeitsfähigkeit bis zur Rente

Jeder Dritte glaubt, nicht durchzuhalten

26.11.2009 Ι Durchhalten bis zur Rente - damit rechnen viele Arbeitnehmer nicht. Nach dem aktuellen DGB-Index 2009 geht jeder dritte Beschäftigte in der Branche Metallerzeugung und -bearbeitung davon aus, unter den gegenwärtigen Arbeitsbedingungen nicht bis zur Rente durchzuhalten.

Die Einschätzung der Arbeitnehmer erweist sich in vielen Fällen als zutreffend. In dieser Branche haben 22 Prozent der Arbeitnehmer im Jahr 2007 eine Erwerbsminderungsrente beantragt.


In der Metall- und Elektroindustrie sehen sich viele nicht in der Lage, bis zur Rente ihren jetzigen Job zu machen.

Unterschiede nach Arbeitsverhältnis sind groß
Aufschlussreich sind die Wertungen von Vergleichsgruppen, wobei die Angaben von Frauen und Männern so gut wie keinen Unterschied aufweisen:

  • Vollzeit/Teilzeit: Der Anteil derjenigen, die erwarten, bis zur Rente durchhalten zu können, liegt bei den Vollzeit-Beschäftigten mit 50 Prozent etwas niedriger als bei den Teilzeit-Beschäftigten mit 52 Prozent.
  • Interessenvertretung Ja/Nein: In Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat gehen 53 Prozent der Beschäftigten davon aus, ihren derzeitigen Arbeitsanforderungen bis zur Rente gewachsen zu sein - in Betrieben ohne Betriebs- oder Personalrat sind es nur 47 Prozent.
  • Prekär/Nicht-prekär. Deutlich schlechter gestellt sehen sich die prekär Beschäftigten: Von ihnen rechnen nur 35 Prozent mit dem Erhalt ihrer Arbeitskraft bis zum Rentenalter, von den nicht-prekär Beschäftigten sind es dagegen 51 Prozent.

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