Inhalt
Betriebscheck Junge Generation
Die Arbeitsbedingungen im Betrieb checken
Der Betriebscheck stellt die Arbeitsbedingungen
der jungen Beschäftigten
auf den Prüfstand. Mit seiner Hilfe findet
man heraus, was im Betrieb gut läuft,
wo's klemmt und dringend gehandelt
werden muss, um die Situation der jungen Generation im Betrieb zu verbessern.
Logisch: Die IG Metall ist da stark, wo ihre Mitglieder sind - im Betrieb. Hier hat sie ihre Basis, der Betrieb ist ihr Handlungsfeld. Hier kann der Hebel angesetzt werden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Der Betriebscheck ist ein solcher Hebel - ein neues Werkzeug, das die IG Metall entwickelt hat. Für Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie engagierte Metallerinnen und Metaller.
Damit können wir das Thema der IG Metall-Kampagne "Zukunft und Perspektive für die Junge Generation" bearbeiten. Systematisch und maßgeschneidert, zusammen mit der gesamten Belegschaft. Und einem klaren Ziel vor Augen: Die Situation der jungen Generation im Betrieb verbessern.
Wir stellen Fragen
Wird im Betrieb ausgebildet? In diesem Jahr mehr oder weniger als im vergangenen Jahr? Werden alle Ausgebildeten übernommen? Erfolgen Neueinstellungen grundsätzlich unbefristet? Verzichtet der Betrieb auf den Einsatz von Leiharbeit? Existieren betriebliche Regelungen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben, verfügt allein der Arbeitgeber über die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter oder können die Beschäftigten mitbestimmen, besitzen sie "Zeitsouveränität"?
Der Betriebscheck gibt Anregungen und Impulse für zwölf Themen:
Arbeits- und Leistungsbedingungen
Leistungsdruck, Stress und wachsende Belastung nehmen vielerorts Überhand. Das ist kein Versehen, sondern Programm. Doch Arbeit, die ihr gesundes Maß verloren hat, macht krank.
Ausbildungsplätze
Verkehrte Welt: Während die einen vor Fachkräftemangel warnen, streichen die anderen Ausbildungsplätze zusammen. Gerade in der Metall- und Elektroindustrie.
Befristete Arbeitsverträge
Eine schöne Welt - für Unternehmer: Statt eine solide Personalplanung vorzulegen und feste Jobs anzubieten, stellen sie zunehmend befristet ein. Das geht auf Kosten der Lebensplanung junger Menschen.
Beschäftigungssicherung
Die Sicherheit unserer Arbeitsplätze ist viel zu wichtig - wir dürfen sie nicht allein den Arbeitgebern überlassen. Also: Sich zusammensetzen und feststellen, ob Arbeitsplätze gefährdet sind.
Betriebliche Altersvorsorge
Sag mir, wo du arbeitest - und ich sag dir, wie's um deine Altersvorsorge bestellt ist: Beschäftigte in kleinen und mittleren Betrieben haben weniger zu erwarten als die in Großbetrieben, Frauen weniger als Männer
Arbeit und Leben
Erst kommt die Arbeit, dann lange nichts: Für vier von zehn Beschäftigten sind die Arbeitsbedingungen so, dass Familie, Freunde und private Interessen zu kurz kommen. Job und Kind sind oft unvereinbar.
Leiharbeit
Die Chancen der Leiharbeitnehmer, beim Entleiher fest angestellt zu werden, sind gering. Dafür ist die Gefahr, arbeitslos zu werden, groß. Trotzdem erhalten Leiharbeitnehmer im Schnitt 35 Prozent weniger Geld.
Praktika
Es gibt immer mehr Praktikanten/Praktikantinnen und Werkstudierende in den Betrieben. Das ist an sich kein Problem. Wenn sie tatsächlich etwas lernen. Und nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.
Qualität der Ausbildung
Fast jeder fünfte Auszubildende bricht seine Ausbildung ab. Eine hohe Zahl. Die lässt sich nicht mit individuellem Versagen erklären. Es liegt an der Ausbildung; deren Qualität lässt zu wünschen übrig.
Übernahme
Jahrelang gelernt, die Abschlussprüfung mit Erfolg bestanden - und dann Abmarsch in die Arbeitslosigkeit? Nein! Jeder hat Anspruch auf einen guten Einstieg ins Arbeitsleben.
Weiterbildung und Qualifizierung
Die Kenntnisse im erlernten Beruf müssen ständig aktualisiert und erweitert werden, um den Anforderungen der Arbeit gerecht zu werden. Die Angebote dafür im Betrieb sind jedoch meist gering.
Werkverträge
Geld sparen geht auch so: Statt Fachkräfte einzustellen, gibt das Unternehmen ihnen Werkverträge. Das ist billiger - auf Kosten der Betroffenen. Sie verlieren berufliche Sicherheit und Einkommen.
Damit können wir das Thema der IG Metall-Kampagne "Zukunft und Perspektive für die Junge Generation" bearbeiten. Systematisch und maßgeschneidert, zusammen mit der gesamten Belegschaft. Und einem klaren Ziel vor Augen: Die Situation der jungen Generation im Betrieb verbessern.
Wir stellen FragenWird im Betrieb ausgebildet? In diesem Jahr mehr oder weniger als im vergangenen Jahr? Werden alle Ausgebildeten übernommen? Erfolgen Neueinstellungen grundsätzlich unbefristet? Verzichtet der Betrieb auf den Einsatz von Leiharbeit? Existieren betriebliche Regelungen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben, verfügt allein der Arbeitgeber über die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter oder können die Beschäftigten mitbestimmen, besitzen sie "Zeitsouveränität"?
Der Betriebscheck gibt Anregungen und Impulse für zwölf Themen:
Arbeits- und Leistungsbedingungen
Leistungsdruck, Stress und wachsende Belastung nehmen vielerorts Überhand. Das ist kein Versehen, sondern Programm. Doch Arbeit, die ihr gesundes Maß verloren hat, macht krank.
Ausbildungsplätze
Verkehrte Welt: Während die einen vor Fachkräftemangel warnen, streichen die anderen Ausbildungsplätze zusammen. Gerade in der Metall- und Elektroindustrie.
Befristete Arbeitsverträge
Eine schöne Welt - für Unternehmer: Statt eine solide Personalplanung vorzulegen und feste Jobs anzubieten, stellen sie zunehmend befristet ein. Das geht auf Kosten der Lebensplanung junger Menschen.
Beschäftigungssicherung
Die Sicherheit unserer Arbeitsplätze ist viel zu wichtig - wir dürfen sie nicht allein den Arbeitgebern überlassen. Also: Sich zusammensetzen und feststellen, ob Arbeitsplätze gefährdet sind.
Betriebliche Altersvorsorge
Sag mir, wo du arbeitest - und ich sag dir, wie's um deine Altersvorsorge bestellt ist: Beschäftigte in kleinen und mittleren Betrieben haben weniger zu erwarten als die in Großbetrieben, Frauen weniger als Männer
Arbeit und Leben
Erst kommt die Arbeit, dann lange nichts: Für vier von zehn Beschäftigten sind die Arbeitsbedingungen so, dass Familie, Freunde und private Interessen zu kurz kommen. Job und Kind sind oft unvereinbar.
Leiharbeit
Die Chancen der Leiharbeitnehmer, beim Entleiher fest angestellt zu werden, sind gering. Dafür ist die Gefahr, arbeitslos zu werden, groß. Trotzdem erhalten Leiharbeitnehmer im Schnitt 35 Prozent weniger Geld.
Praktika
Es gibt immer mehr Praktikanten/Praktikantinnen und Werkstudierende in den Betrieben. Das ist an sich kein Problem. Wenn sie tatsächlich etwas lernen. Und nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.
Qualität der Ausbildung
Fast jeder fünfte Auszubildende bricht seine Ausbildung ab. Eine hohe Zahl. Die lässt sich nicht mit individuellem Versagen erklären. Es liegt an der Ausbildung; deren Qualität lässt zu wünschen übrig.
Übernahme
Jahrelang gelernt, die Abschlussprüfung mit Erfolg bestanden - und dann Abmarsch in die Arbeitslosigkeit? Nein! Jeder hat Anspruch auf einen guten Einstieg ins Arbeitsleben.
Weiterbildung und Qualifizierung
Die Kenntnisse im erlernten Beruf müssen ständig aktualisiert und erweitert werden, um den Anforderungen der Arbeit gerecht zu werden. Die Angebote dafür im Betrieb sind jedoch meist gering.
Werkverträge
Geld sparen geht auch so: Statt Fachkräfte einzustellen, gibt das Unternehmen ihnen Werkverträge. Das ist billiger - auf Kosten der Betroffenen. Sie verlieren berufliche Sicherheit und Einkommen.
- Für Aktive: Den Betriebscheck online im Extranet machen
- Für Mitglieder: Betriebscheck Junge Generation zum Herunterladen
- Wir. Die IG Metall - Erstinformationen für Nichtmitglieder
- Erhalten Sie hier Informationen zu unserer Kampagne "Arbeit: Sicher und fair!"
- Auf dem Laufenden bleiben: Der IG Metall Infoservice
