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Das Rückgrat für Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung

Das Rückgrat für Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung

Die SBV - aktiv für behinderte Menschen im Betrieb

Schwerbehindertenvertreter kümmern sich um die Interessen behinderter Menschen im Betrieb. Sie tragen dazu bei, ihre Arbeitsplätze zu sichern und engagieren sich für die Integration und Rehabilitation von Beschäftigten mit Handicaps und dafür, Behinderungen vorzubeugen. Gemeinsam mit den Betriebsräten setzen sich Schwerbehindertenvertreter für ihre Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung ein.

Die Teilhabe am Arbeitsleben ist ein Schwerpunkt bei der sozialen Integration schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen. Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) fördert die Integration und vertritt die Interessen von schwerbehinderten Beschäftigten. Sie ist die gewählte Interessenvertretung der schwerbehinderten und der ihnen gleichgestellten Beschäftigten und besteht aus mindestens einer Vertrauensperson und wenigstens einem Stellvertreter.

Unter dem Motto "Dein Kreuz für Dein Rückgrat" fanden vom 1. Oktober bis 30. November 2010 die letzten SBV-Wahlen statt. Doch was genau tun Schwerbehindertenvertreterinnen und -vertreter? Hier kommen Aktive zu Wort.

 

Kompetente Ansprechpartner
Schwerbehindertenvertreter achten unter anderem darauf, dass geltende Gesetze, Vorschriften und Tarifverträge eingehalten werden. Sie sind kompetente Ansprechpartner bei Maßnahmen, den Arbeitsplatz zu sichern und beraten Arbeitnehmer bei der Feststellung des Grades ihrer Behinderung. Die Schwerbehindertenvertretung ist im Betrieb mit einem Beteilungsrecht ausgestattet. Durch ein umfassendes Unterrichtungs- und Anhörungsrecht entscheidet sie unter anderem bei Einstellungen schwerbehinderter Menschen mit. Sie ist an den Sitzungen des Betriebsrates und an den Besprechungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat beteiligt.

Integration, Prävention und Rehabilitation
Die erfolgreiche Arbeit der Schwerbehindertenvertretung baut auf den Säulen Integration, Prävention und Rehabilitation auf. Dabei soll die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung verbessert werden, für Gesundheits- und Kündigungsprävention gesorgt und erkrankte Beschäftigte durch medizinische und berufsfördernde Leistungen unterstützt werden.

Über 80 Prozent gewerkschaftlich organisiert
Über 80 Prozent der gewählten Schwerbehindertenvertretungen sind gewerkschaftlich organisiert. Die IG Metall unterstützt die Integration schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen und die Schwerbehindertenvertretungen aktiv in den Betrieben. Sie erhalten von uns Informationen und Hilfe bei Schutzrechten und Leistungsansprüchen. Wir beraten Schwerbehindertenvertreter und Betroffene, das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben und bei Auseinandersetzungen mit Ämtern und Behörden durchzusetzen. In unseren Schulungs- und Bildungsveranstaltungen vermitteln wir das Grund- und Spezialwissen zu vielen Fragen zum Thema Integration, damit Barrieren abgebaut werden.
Links und Zusatzinformationen
Hintergrund
  • Die SBV besteht aus einer Vertrauens- person und einem oder mehreren Stellvertretern oder Stellvertreterinnen. SBVs gibt es dort, wo fünf oder mehr schwerbehinderte und/oder gleichgestellte Beschäftigte arbeiten.


  • Schwerbehindertenvertreter kümmern sich um die Interessen der schwerbe- hinderten Beschäftigten im Betrieb. Sie tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern; engagieren sich für die Integration und Rehabili- tation von Menschen mit Handicaps und dafür, Behinderungen vorzubeugen.

  • Die SBV-Wahlen sind vom 1. Oktober bis zum 30. November 2010.
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