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Inhalt
29.05.2012 Ι Tarifabschluss für Sachsen-Anhalt übernommen
Mehr Geld und Gerechtigkeit auch für die Beschäftigten in Sachsen-Anhalt

Zum Tarifabschluss beigetragen: Warnstreikende am 24. April in Barleben
4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend ab 1. Mai, die Auszubildenden werden grundsätzlich unbefristet nach ihrer Ausbildung übernommen und die Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit gestärkt. Der Pilotabschluss aus Baden-Württemberg gilt jetzt auch für die 10 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt. Darauf verständigten sich heute die IG Metall und die Arbeitgeber in Hannover. Zusätzlich einigten sie sich darauf, benachteiligte Jugendliche 6 bis 12 Monate im Betrieb fit zu machen für eine anschließende duale Ausbildung. Während der Coachingphase erhalten die Jugendlichen 466 Euro. IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine bewertete das Tarifergebnis als fairen und tragfähigen Kompromiss.
25.05.2012 Ι Tarifergebnis für Osnabrück-Emsland ist unter Dach und Fach
"Herzlichen Dank an alle"
Ein Übernahmekuchen für die Arbeitgeber: Junge Metallerinnen bei der ersten Verhandlungsrunde für Osnabrück-Emsland.
Sechs Tage nach dem Durchbruch in Stuttgart haben IG Metall und die Arbeitgeber das Tarifergebnis auch für die 14 000 Beschäftigten der Metallindustrie in Osnabrück-Emsland übernommen. Dort erhalten die Arbeitnemer ebenfalls 4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend ab Mai 2012. Die Tabus bei der Leiharbeit und der unbefristeten Übernahme sind überwunden: Ab 1. Januar 2013 müssen Betriebe alle Ausgelernten grundsätzlich unbefristet übernehmen. Zudem einigten sich die Tarifparteien auf einen Tarifvertrag zur Einstiegsqualifizierung. Danach können Firmen benachteiligte Jugendliche 6 bis 12 Monate im Betrieb fit machen für eine anschließende duale Ausbildung. Während dieser Coachingphase erhalten die Jugendlichen 682 Euro. IG Metall-Verhandlungsführerin Martina Manthey lobte den guten Kompromiss. Dieser "war nur möglich durch den enormen Einsatz bei den Warnstreiks. Dafür herzlichen Dank an alle."
25.05.2012 Ι Tarifkonflikt in Sachsen beigelegt
Geht doch: Pilotabschluss vollständig für Sachsen übernommen
Aktiv dabei: Junge Metallerinnen und Metaller vor der zweiten Verhandlung in Sachsen.
Die sächsischen Metall-Arbeitgeber erklärten sich jetzt doch bereit, den baden-württembergischen Pilotabschluss auch für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen vollständig zu übernehmen. Das teilten sie gestern Nachmittag per Post überraschend der IG Metall mit. Der Abschluss sei ein Ergebnis des großen Engagements der Mitglieder in Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen, erklärte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Olivier Höbel. Gestern Vormittag hatte es heftige Irritationen gegeben. Ursprünglich wollten sich die IG Metall und die sächsischen Metall-Arbeitgeber am Morgen in Radebeul bei Dresden treffen. Der Termin kam jedoch nicht zustande: Die Arbeitgeber erschienen nicht zur Verhandlung, schickten aber am späten Nachmittag einen unterzeichneten Vertrag der IG Metall Berlin zu.
25.05.2012 Ι Tarifabschluss für Niedersachsen in der fünften Verhandlung
"Eine gute Chance auf eine sichere und planbare Zukunft"
Junge Metallerinnen und Metaller beim Warnstreik am 15. Mai in Hannover.
Auch die rund 80 000 Beschäftigten in der Metall- und Elektrobranche Niedersachsen können sich 4,3 Prozent mehr Geld freuen. Die Ausgebildenden werden grundsätzlich unbefristet in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis übernommen. Außerdem können Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeit mehr mitbestimmen. In ihrer fünften Verhandlung verständigten sich gestern in Hannover die IG Metall und die Metall-Arbeitgeber auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg. Zusätzlich einigten sie sich darauf, benachteiligte Jugendliche ein Jahr im Betrieb fit zu machen für eine anschließende dreieinhalbjährige duale Ausbildung. Während dieser einjährigen Coachingphase erhalten die Jugendlichen 682 Euro. IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine bewertete das Tarifergebnis als fairen und tragfähigen Kompromiss. "Die Beschäftigten erhalten deutlich mehr Geld und die junge Generation hat eine gute Chance auf eine sichere und vor allem planbare Zukunft."
24.05.2012 Ι Fünfte Tarifverhandlung in Nordrhein-Westfalen bringt Abschluss
"Wir hatten uns viel vorgenommen und wir haben viel erreicht"
Auch Metallerinnen und Metaller in Velbert machten Abschluss möglich. Foto: Norbert Hüsson
4,3 Prozent mehr Geld ab 1. Mai 2012, die unbefristete Übernahme und mehr Fairness bei der Leiharbeit. Das gibt es jetz auch für die 700 000 Metallerinnen und Metaller in Nordrhein-Westfalen. In ihrer heutigen Verhandlungsrunde in Bochum haben sich die IG Metall und die Metall-Arbeitgeber in NRW auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg verständigt. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2013. "Wir hatten uns viel vorgenommen und wir haben viel erreicht", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard. Die höchste Entgeltsteigerung seit 20 Jahren bringe den Mitgliedern ab sofort 4,3 Prozent höhere Einkommen. "Das ist ein gutes Ergebnis. Und genau das bestätigen mir unsere Mitglieder."
24.05.2012 Ι Tarifabschluss in Berlin und Brandenburg, in Sachsen bleiben Arbeitgeber den Verhandlungen fern
Affront: Sachsens Metall-Arbeitgeber kommen nicht zum Verhandlungstermin
Das ist neu in der Verhandlungsgeschichte: In Radebeul sind heute morgen Sachsens Arbeitgeber nicht wie geplant zur Verhandlungsrunde für die Übernahme des Metall-Tarifabschlusses erschienen. "Das ist ein Affront gegen die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen, kritisierte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Die Mitglieder der Verhandlungskommission seien heute nach Radebeul gekommen, weil sie davon ausgingen, das Tarifergebnis von Baden-Württemberg zu übernehmen. Über mögliche Konsequenzen wird die IG Metall im Laufe des Tages entschieden.
Für Berlin und Brandenburg hatten die Tarifpartner den Pilotabschluss aus Baden-Württemberg gestern Nachmittag übernommen. Die dort rund 100 000 Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche kommen somit ebenfalls in den Genuss von 4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend zum 1. Mai 2012. Betriebe müssen ihre Auszubildende in der Regel nach bestandener Prüfung unbefristetet übernehmen. Nicht ausbildungsreife Schulabgänger werden künftig bis zur Ausbildungsreife gefördert. Betriebsräte können beim geplanten Einsatz von Leiharbeitern ihr Veto einlegen und müssen stärker beteiligt werden.
Auch die Warnstreikenden bei Visteon Bionet haben zu dem guten Tarifabschluss beigetragen. Foto: Christian v. Polentz
Für Berlin und Brandenburg hatten die Tarifpartner den Pilotabschluss aus Baden-Württemberg gestern Nachmittag übernommen. Die dort rund 100 000 Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche kommen somit ebenfalls in den Genuss von 4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend zum 1. Mai 2012. Betriebe müssen ihre Auszubildende in der Regel nach bestandener Prüfung unbefristetet übernehmen. Nicht ausbildungsreife Schulabgänger werden künftig bis zur Ausbildungsreife gefördert. Betriebsräte können beim geplanten Einsatz von Leiharbeitern ihr Veto einlegen und müssen stärker beteiligt werden.
24.05.2012 Ι Fünfte Tarifverhandlung Küste: Tarifabschluss steht
Tarifabschluss für die Küste ebenfalls in trockenen Tüchern
Auch die Bremer Warnstreikenden ermöglichten den Tarifabschluss.
In der fünften Verhandlung einigten sich die IG Metall und die Arbeitgeber gestern in Hamburg auf die Übernahme des Tarifabschlusses. Danach erhalten die 140 000 norddeutschen Metallerinnen und Metaller rückwirkend zum 1. Mai 4,3 Prozent mehr Geld. Außerdem müssen die Betriebe künftig ihre Auszubildenden in der Regel unbefristet übernehmen und die Betriebsräte bestimmen bei der Leiharbeit mehr mit. IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken ist sich sicher, dass die massiven Warnstreiks diesen Erfolg gebracht haben. Im Bezirk Küste hatten sich rund 62 000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt.
23.05.2012 Ι Fünfte Tarifverhandlung Bayern: Übernahme Tarifabschluss
Tarifergebnis für bayerische Metallerinnen und Metaller übernommen

Auch den Metallerinnen und Metaller in Augsburg ist der Abschluss zu verdanken.
Auch in Bayern einigten sich die IG Metall und die Metall-Arbeitgeber am gestrigen Dienstag auf die Übernahme des baden-württembergischen Tarifabschlusses. Danach gibt es für die rund 750 000 bayerischen Arbeitnehmer ebenfalls 4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend ab 1. Mai. Beim Einsatz von Leiharbeit dürfen Betriebsräte mehr mitbestimmen und Auszubildende werden zukünftig im Grundsatz unbefristet übernommen. Das Tarifergebnis bringe den Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben spürbar mehr Einkommen, deutlich oberhalb der erwarteten Preissteigerung, kommentierte IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler den Abschluss. "Wir haben bei allen drei Forderungen viel erreicht. Ohne den enormen Druck von mehr als 193 000 Warnstreikenden in Bayern wäre dies nicht möglich gewesen."
22.05.2012 Ι Fünfte Tarifverhandlung Mittelgruppe und Thüringen: Übernahme Tarifabschluss
Ohne Druck wäre der Abschluss nicht möglich gewesen

Ohne den enormen Druck von über 120 000 Beschäftigten wäre das Ergebnis nicht möglich gewesen: Warnstreikende in Nordhessen
Die rund 400 000 Metall- und Elektrobeschäftigten in Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und im Saarland können sich ebenfalls auf mehr Geld und Gerechtigkeit freuen: Die IG Metall und Metall-Arbeitgeber im Bezirk Mitte haben heute den in Baden-Württemberg erzielten Pilotabschluss übernommen.
Das Ergebnis beschert den Beschäftigten 4,3 Prozent mehr Geld rückwirkend ab 1. Mai. Auszubildende werden zukünftig in der Regel unbefristet übernommen, Betriebsräte dürfen beim Einsatz von Leiharbeit mehr mitbestimmen. "Mit dem Tarifabschluss ist es gelungen, die Beschäftigen mit einer deutlichen Reallohnsteigerung an der wirtschaftlichen Entwicklung angemessen zu beteiligen", erklärte IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild. Die unbefristete Übernahme biete Jugendlichen eine echte Perspektive. Und mit den Regelungen zur Leiharbeit sei es gelungen, die Position der Betriebsräte deutlich zu stärken, betonte Schild weiter. Ohne den enormen Druck von mehr als 120 000 Warnsteikenden im Bezirk wäre dieser Abschluss nicht möglich gewesen.
19.05.2012 Ι Tarifabschluss in Baden-Württemberg sichert mehr Geld, faire Leiharbeit und unbefristete Übernahme
Geschafft: IG Metall setzt alle drei Forderungen durch
Nach insgesamt 37 Stunden einigten sich die IG Metall und die Metall-Arbeitgeber in der Nacht zum 19. Mai in der fünften Verhandlungsrunde auf ein Tarifergebnis. 4,3 Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, mehr Mitsprache der Betriebsräte bei der Leiharbeit. In allen drei Punkten sei die IG Metall vorangekommen, sagte IG Metall-Vorsitzender Berthold Huber am 19. Mai in Sindelfingen. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Teilnehmern der Warnstreiks und Aktionen: "Das heutige Ergebnis war möglich, weil die Mitglieder der IG Metall ein machtvolles Zeichen gesetzt haben." Bundesweit hatten sich mehr als 800 000 Metallerinnen und Metaller beteiligt.
- dritte Warnstreikwoche: Start der fünften Verhandlungsrunde
- zweite Warnstreikwoche: Start der vierten Verhandlungsrunde
- erste Warnstreikwoche: aktiv für die IG Metall-Forderungen
- dritte Verhandlungsrunde: Arbeitgeber provozieren mit Billigangebot
- zweite Verhandlungsrunde: Arbeitgeber spielen auf Zeit
- mit einer Hochzeitsprozession in die erste Verhandlungsrunde
Links und Zusatzinformationen
Metall-Tarifrunde 2012
Gemeinsam erkämpft und verdient!
- 4,3 Prozent mehr Geld
- Unbefristete Übernahme
- Bessere Regeln für Leiharbeit
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Wozu sind Tarifverträge gut?
Die IG Metall handelt mit den Arbeit- gebern Tarifverträge aus. Sie regeln Löhne, Gehälter und Ausbildungs- vergütungen - aber auch, wie lange Arbeitnehmer arbeiten müssen und wieviel Urlaubstage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld ihnen zusteht. Beschäftigte, für die IG Metall-Tarif- verträge gelten, haben die 35-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr. Gäbe es keine Verträge, wären die Arbeitszeiten länger und der Urlaub kürzer - laut Gesetz nur 20 Arbeitstage. Meist gelten die Tarifverträge für ein Jahr oder auch länger. Wenn sie ablaufen, wird über neue verhandelt.
Tarif-Meldungen
13.03.2013 I Tarifabschluss Holz- und Kunststoff Baden-Württemberg
Die Beschäftigten erhalten ab 1. März 2013 drei Prozent mehr Geld. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 30 Euro. Der Tarifvertrag gilt bis zum 30. April 2014.
07.03.2013 | Neue Tarifverträge Textile Dienstleistungen
Die Beschäftigten in Großwäschereien erhalten ab Juni 2013 ein Lohnplus von 2,5 Prozent sowie verbesserte Möglich-keiten für Altersteilzeit. Außerdem einigten sich die IG Metall und der Industrieverband Textil Service auf einen neuen Mindestlohn, der ab April 2013 gelten soll.



















