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Perspektiven für junge Beschäftigte
Die Angst, durchs Raster zu fallen
03.05.2011 Ι
Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen unter 25 Jahren steckt in unsicheren
Arbeitsverhältnissen, hat eine Infratest-Umfrage für die IG
Metall ergeben. Wird prekäre Beschäftigung für sie um Dauerzustand, drohen diese jungen Erwachsenen durch das Raster unseres Sozialstaates zu fallen.
Zu viele junge Menschen stolpern in eine Zukunft, die ihnen nicht das bietet, was sie von einem guten Leben erhoffen. Zwei Drittel der unter 35-Jährigen waren in ihrer Berufseinstiegsphase prekär beschäftigt oder arbeitslos. Das bedeutet eine starke Verunsicherung in diesem für das spätere Leben so wichtigen Lebensabschnitt.
Begriffe wie "Generation Praktikum" und "Generation Prekär" sind in die Alltagssprache eingezogen. Das muss geändert werden. Denn langfristig besteht die Gefahr, dass diese jungen Erwachsenen durch das Raster unseres Sozialstaates fallen. Dessen Sicherungsprinzipien bauen weitgehend auf einem Normalarbeitsverhältnis (unbefristete Vollzeitstelle) auf. Wer ausgeschlossen bleibt, der hat beispielsweise keine Chance, existenzsichernde Rentenansprüche zu erwerben. Selbst kurze Phasen der Arbeitslosigkeit befördern prekär Beschäftigte schnell in Hartz IV.
Gemeinsam für die junge Generation
Die junge Generation hat das Recht, dass ihr Anerkennung und Respekt entgegengebracht wird. Nur Bildung, Ausbildung und Übernahme sowie faire und sichere Arbeits- und Lebensbedingungen können die Basis für ein gutes Leben bieten. Keinem darf die Chance auf ein gutes Leben, auf eine gerechte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Wohlstand verweigert werden. Wir fordern eine Politik, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt des politischen Handels stellt. Unsere Kampagne lädt dazu ein, gemeinsam mit uns für die Zukunft der jungen Generation zu streiten.
Begriffe wie "Generation Praktikum" und "Generation Prekär" sind in die Alltagssprache eingezogen. Das muss geändert werden. Denn langfristig besteht die Gefahr, dass diese jungen Erwachsenen durch das Raster unseres Sozialstaates fallen. Dessen Sicherungsprinzipien bauen weitgehend auf einem Normalarbeitsverhältnis (unbefristete Vollzeitstelle) auf. Wer ausgeschlossen bleibt, der hat beispielsweise keine Chance, existenzsichernde Rentenansprüche zu erwerben. Selbst kurze Phasen der Arbeitslosigkeit befördern prekär Beschäftigte schnell in Hartz IV. Gemeinsam für die junge Generation
Die junge Generation hat das Recht, dass ihr Anerkennung und Respekt entgegengebracht wird. Nur Bildung, Ausbildung und Übernahme sowie faire und sichere Arbeits- und Lebensbedingungen können die Basis für ein gutes Leben bieten. Keinem darf die Chance auf ein gutes Leben, auf eine gerechte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Wohlstand verweigert werden. Wir fordern eine Politik, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt des politischen Handels stellt. Unsere Kampagne lädt dazu ein, gemeinsam mit uns für die Zukunft der jungen Generation zu streiten.
