Metall-Tarifergebnis in Baden-Württemberg: Übernahme-Verhandlungen
Pilotabschluss vollständig für Sachsen übernommen
25.05.2012 | Geht doch: Die sächsischen Metall-Arbeitgeber erklärten sich gestern Nachmittag bereit, den baden-württembergischen Pilotabschluss auch für die Metall- und Elektroindustrie in Sachsen vollständig zu übernehmen. Gestern Morgen hatte es Irritationen gegeben, weil die Arbeitgeber nicht zum Verhandlungstermin in Radebeul erschienen - schickten aber am späten Nachmittag einen unterzeichneten Vertrag der IG Metall Berlin zu. Außerdem übernahmen gestern nach Nordrhein-Westfalen auch die Tarifparteien in Niedersachsen das Tarifergebnis.
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Der Tarif-Clip der IG Metall-Jugend erklärt den Ablauf der Tarifrunde und zeigt, wie junge Metallerinnen und Metaller für die unbefristete Übernahme kämpfen.
Die IG Metall handelt mit den Arbeit- gebern Tarifverträge aus. Sie regeln Löhne, Gehälter und Ausbildungs- vergütungen - aber auch, wie lange Arbeitnehmer arbeiten müssen und wieviel Urlaubstage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld ihnen zusteht. Beschäftigte, für die IG Metall-Tarif- verträge gelten, haben die 35-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr. Gäbe es keine Verträge, wären die Arbeitszeiten länger und der Urlaub kürzer - laut Gesetz nur 20 Arbeitstage. Meist gelten die Tarifverträge für ein Jahr oder auch länger. Wenn sie ablaufen, wird über neue verhandelt.


























