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Pressemitteilung Nr. 63/2005

09.01.1900

IG Metall-Stiftung lobt erstmalig Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus aus

09.01.1900 Ι

Frankfurt/Main - Die Otto Brenner Stiftung - eine Fördereinrichtung der IG Metall - wird erstmalig den Otto Brenner Preis zum Thema "Kritischer Journalismus  - gründliche Recherchen statt bestellter Wahrheiten" verleihen. Prämiert werden Beiträge, die für einen kritischen Journalismus vorbildlich und beispielhaft sind und für demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung im Sinne von Otto Brenner, dem ersten Vorsitzenden der IG Metall von 1956 bis 1972, stehen. Das politische Leitmotiv des Gewerkschafters lautete: "Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit." Es sollen journalistische Beiträge ausgezeichnet werden, die Themen aufgreifen, die in den Medien sonst zu kurz kommen, aber für die Bürger und Arbeitnehmer von großer Bedeutung sind, teilte die Pressestelle der IG Metall am Mittwoch in Frankfurt mit.

Der Otto Brenner Preis ist mit insgesamt 20 000 Euro dotiert. Es werden die drei besten eingereichten Beiträge ausgezeichnet und drei Recherche-Stipendien vergeben. Für Nachwuchs-Journalisten aus Schüler- und Jugendzeitungen, aus Videogruppen oder anderen Projekten gibt es einen Newcomer-Sonderpreis. Teilnehmen und vorgeschlagen werden können alle Journalistinnen und Journalisten, die für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und Internet-Publikationen arbeiten. Der Jury gehören Sonia Mikich (Redaktion Monitor), Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung), Harald Schumann (Der Tagesspiegel), Dr. Volker Lilienthal (epd-medien) sowie Verwaltungsratsmitglieder der Otto Brenner Stiftung an. Die Preisverleihung findet im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Otto Brenner Stiftung am 23./24. November 2005 in Berlin statt. Die detaillierten Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen können unter www.otto-brenner-stiftung.de abgerufen werden.
Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2005.


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