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Pressemitteilung Nr. 08/2007

25.01.1900

IG Metall fordert 6,5 Prozent

25.01.1900 Ι

Frankfurt/Main - Die IG Metall fordert für die rund 3,4 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie eine Erhöhung der Entgelte und der Ausbildungsvergütungen in Höhe von 6,5 Prozent. Die Laufzeit der neuen Entgelttarifverträge soll zwölf Monate betragen. Das hat der Vorstand der Gewerkschaft am Montag in Frankfurt beschlossen.

"Angesichts des anhaltenden wirtschaftlichen Höhenflugs der Metallindustrie ist die Forderung sozial gerechtfertigt und gesamtwirtschaftlich notwendig und für die Unternehmen bezahlbar", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, nach den Beratungen des Vorstandes. Peters appellierte an die Arbeitgeber in der Metallindustrie, "auf überflüssige Rituale zu verzichten, die Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen und den Arbeitnehmern schnell ein faires Angebot zu machen." Die Unternehmen der Branche hätten selten so viel verdient und gleichzeitig so wenig für Löhne und Gehälter gezahlt wie heute, betonte Peters. Nach Angaben der IG Metall werden von den Unternehmen derzeit nur 16,4 Prozent vom Umsatz für Löhne und Gehälter aufgewendet.

Die Tarifverträge für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie laufen am 31. März aus. Die Friedenspflicht endet zum 28. April. Mit den ersten Verhandlungen beginnt am 12. März der Bezirk Nordrhein-Westfalen. Es folgen am 13. März Sachsen, am 14. März die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland), Baden-Württemberg und Osnabrück-Emsland, am 15. März die Tarifbezirke Bayern und Thüringen, am 16. März Berlin und Sachsen-Anhalt und am 19. März Niedersachsen.


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