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Pressemitteilung Nr. 03/2004

14.01.1900

MetallRente erreicht 100.000er-Marke

14.01.1900 Ι

Frankfurt/Main - Die MetallRente ist das erfolgreichste Versorgungswerk für betriebliche Altersvorsorge seit Einführung der Riester-Rente. Bisher sind annähernd 100.000 Beschäftigte dem gemeinsamen Versorgungswerk von IG Metall und Gesamtmetall beigetreten. "Wir bieten mit der MetallRente den Arbeitnehmern eine gute Verbindung von Kostenvorteil, Rendite und Sicherheit," erklärte IG Metall-Vorsitzender Jürgen Peters am Donnerstag in Frankfurt. Er wies darauf hin, dass die IG Metall bereits vor der Rentenreform auf die Notwendigkeit einer ergänzenden tariflichen Altersvorsorge hingewiesen habe. "Der Erfolg von Metallrente gibt uns Recht", sagte Peters.


Nach Angaben der IG Metall sind 5.400 Firmen der Branchen Metall, Elektro, Stahl, Textil, Holz und Kunststoff inzwischen Mitglieder des Versorgungswerkes MetallRente geworden. "Die MetallRente ist damit längst kein reines Großbetriebsinstrument mehr, sondern hat sich auch im Mittelstand fest etabliert", sagte Jürgen Peters. "Erfreulich ist für uns, dass auch viele nicht tarifgebundene Unternehmen die MetallRente übernommen haben. Damit hat sich die Rolle des Flächentarifvertrags als Referenz einmal mehr bestätigt. Die MetallRente ist ein beispielhaftes Modell einer modernen und effektiven Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern."

Der Vorsitzende der IG Metall kritisierte die aktuelle Entscheidung einiger Unternehmen, Betriebsrentenmodelle zu kündigen. "Der Abschied von der Betriebsrente ist das falsche Signal", erklärte Peters. Er kritisierte, dass seit Anfang 2004 die Betriebsrente durch eine Verdoppelung der Krankenkassenbeiträge stärker belastet werde. "Hier hat die Bundesregierung die Prioritäten falsch gesetzt", sagte Peters. "Die Betriebsrente als zweiter Säule der Altersversorgung muss vom Gesetzgeber unbedingt gestärkt werden. Hier geht es um die Sicherung des Lebensstandards von Millionen von Arbeitnehmern im Alter", sagte Peters.


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